Festnetzinternet

Als Festnetzinternet werden die Internetzugänge bezeichnet, die über einen Anschluss vor Ort bezogen werden: Glasfaer, Kabelinternet und DSL. Im Gegensatz zum Internet über Mobilfunk werden hier die Signale über ein im Boden verlegtes Kabelnetz versendet und empfangen.

Stabiles Festnetz

Über Festnetz kann die stabilste Internetverbindung erstellt werden. Um den eigenen Router an dieses Netz zu speisen, muss der Anschluss dafür vorhanden sein. In den Städten ist es meist sehr gut ausgebaut, in ländlichen Regionen zum Teil schlecht oder gar nicht.

Die Geschwindigkeit hängt stark vom Ausbau des Netzes vor Ort ab. So macht es einen Unterschied, ob schnelle Glasfaser oder alte, schwache Kupferleitungen verlegt wurden. In unserer SpeedMap kannst du herausfinden, wie schnell das Internet vor Ort bei dir verfügbar ist.

Arten von Festnetzinternet

  • Kabel: Beim Kabelinternet wird ein Koaxialkabel verwendet. Kabel ist ein sogenanntes shared medium, bietet aber wegen des starken Ausbaus oft die schnellste Verbindungsmöglichkeit. Meist ist es aber nur in den Städten verfügbar.

  • Telefonleitung: Bei DSL kommst du über den Telefonanschluss der A1 Telekom Austria ins Internet. Auch dies ist eine stabile Verbindung. Für die Geschwindigkeit ist entscheidend, wie hoch der Glasfaseranteil (FTTX) der Leitung ist.

Vorteile von Festnetzinternet

Stabilität, Bandbreite und Latenz (Ping) eines Festnetzanschlusses schlagen im Normalfall Internetzugänge über Mobilfunk. Mit dem Festnetz können auch große Datenmengen schnell hoch- und runtergeladen werden. Es weist eine wesentlich stabilere und höhere Datenrate auf, was vor allem für Streaming und hochauflösende Spiele wichtig ist. Mehr Infos dazu in unserem Ratgeber Internet für Gamer.

Den besten Festnetztarif finden

In unserem Tarifvergleich auf tarife.at kannst du alle Festnetztarife unter Internet für Zuhause miteinander vergleichen. Um gezielt nach Festnetztarifen zu suchen, kreuze im Reiter „Anschlussart“ nur Kabel und DSL an.

Festnetzinternet ist vor allem in Kombination mit Fernsehen zu günstigen Konditionen zu bekommen. Oft gibt es sehr gute Kombi-Angebote. Im Punkt „Internet + TV“ kannst du diese sehen. Auch wenn du zusätzlich noch ein Festnetztelefon möchtest, kannst du dies hier in der Kombi mitbestellen.

Im Reiter „Mein Standort“ kannst du deine Adresse angeben, damit nur die Anschlüsse, die bei dir vor Ort verfügbar sind, berücksichtigt werden. Damit vermeidest du, dass eine Bestellung storniert werden muss.

Wenn du mehr zum Thema Internetanbieter wechseln wissen möchtest, haben wir alle Infos darüber in unserem Ratgeber zum Thema Internet kündigen und wechseln.

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Häufige Fragen zum Thema Festnetzinternet

Als Festnetzinternet werden die Internetzugänge bezeichnet, die über einen Anschluss vor Ort bezogen werden: Kabelinternet und DSL – Internet. Im Gegensatz zum Internet über Mobilfunk werden hier die Signale über ein im Boden verlegtes Kabelnetz versendet und empfangen.

Bandbreite und Latenz (Ping) schlagen im Normalfall Internetanschlüsse über Mobilfunk. Dadurch können auch große Datenmengen schnell hoch- und runtergeladen werden. Sie weisen eine wesentlich stabilere und höhere Datenrate auf, was vor allem für Streaming und hochauflösende Spiele wichtig ist.

Mehr Infos dazu in unserem Ratgeber Internet für Gamer.

Früher war das ein Problem, heute glücklicherweise nicht mehr. Telefonie und Internet über das Festnetz kann parallel problemlos verwendet werden.

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Wenn du mehr zum Thema Internetanbieter wechseln wissen möchtest, haben wir alle Infos darüber in unserem Ratgeber zum Thema Internet kündigen und wechseln.

Welchen Internettarif du benötigst, kommt darauf an, wieviel Datenverbrauch und Datengeschwindigkeit du verbrauchst.

Über den Daumen gilt: Wer das Internet vor allem für Social Media nutzt, in normaler Auflösung streamt und nur selten große Dateien hoch- oder runterlädt, wählt am besten eine Bandbreite von 20 – 40 Mbit/s im Download.

Wer häufig in bester Qualität (zum Beispiel Videos in UHD) streamt oder große Mengen in und von Clouds lädt, wird eher zwischen 40 – 75 Mbit/s Download Speed benötigen.

Gamer, die eine niedrige Latenz für schnelle Reaktion im Spiel brauchen und nicht ewig auf ihre Patches warten wollen, benötigen mindestens ab 75 Mbit/s im Download Speed. Hier sollte es auch unbedingt ein Kabel- oder DSL-Anschluss sein. Mehr dazu in unserem Ratgeber Internet für Gamer.

Nun darf man aber keinen Mittelwert nehmen, sondern sollte diese Werte in etwa pro Person rechnen. Also zum Beispiel werden drei Zocker, die viel streamen gemeinsam lieber einen Zugang mit 125-250 Mbit/s oder mehr nehmen. Während zwei Wenignutzer auch gemeinsam mit 30 Mbit/s auskommen werden. Wenn unter einem Dach drei verschiedene Nutzer wohnen, wo zum Beispiel einer viel in UHD streamt, einer ständig am PC ist und einer nur gelegentlich Serien schaut, werden 50 – 150 Mbit ausreichen, um alle glücklich zu machen.

Wann immer du einen Link anklickst, oder eine Webadresse (auch URL genannt) in deinen Browser eingibst, fragt dein Computer im Internet um diese Informationen an. Ein DNS Server wandelt diese Adresse in eine IP Adresse um, die aus vier Blöcken bestehen, von denen jeder eine Zahl zwischen 0 und 255 hat.

Es gibt daher nur rund 4 Milliarden Kombinationen – viel, viel weniger, als es Geräte gibt, die mit dem Internet verbunden sind. Zu Beginn des Internets hat man schlicht nicht damit gerechnet, wieviele Nutzer es einmal haben würde. Weil es daher zu wenig IP Adressen gibt, nutzt man DynDNS und NAT: Vereinfacht gesagt werden damit verschiedene Nutzer einer gemeinsamen IP-Adresse zugeordnet.

Nun können die Datenpakete von dir zur Webseite, die du aufrufen möchtest, angefragt werden und zu dir zurückkommen: Die Webseite öffnet sich und du kannst sie sehen.

Dies funktioniert meist in drei Schritten:

  • Modem anschließen: Verbinde dein DSL-Modem (auch oft nur Router genannt) mit der Telefondose und versorge ihn mit Strom. Nun sollten Lämpchen aufblinken.
  • Computer anschließen: Verbinde das DSL-Modem mittels Netzwerkkabel mit deinem Computer. Solltest du kein Kabel verwenden können oder keinen Computer haben, kannst du dich auch über WLAN verbinden.
  • Verbindung herstellen: Üblicherweise ist alles so vorkonfiguriert, dass du gleich auf die Seite deines Anbieters geleitet wirst. Hier gibst du die Zugangsdaten ein und kannst die einloggen.