Handyempfang

Damit du mit deinem Handy telefonieren, SMSen und surfen kannst, benötigt es die Verbindung in eines der Mobilfunknetze in dem dein Anbieter operiert. Wie stark der Empfang in welchem Netz ist, kannst du auf unserer SpeedMap prüfen.

So funktioniert Handyempfang

Dein Handy steht über Funk in ständigem Kontakt mit deinem Anbieter, der dich über deine SIM-Karte identifiziert. Das Signal wird über Sendemast bzw. Mobilfunkstation aufgefangen und an den Anbieter weitergeleitet. Dein Provider (Anbieter) ist dabei entweder selbst Mobilfunknetzbetreiber oder mietet sich in ein bestehendes Netz ein.

Handys kommunizieren daher nicht direkt miteinander, sondern immer über die Verbindung zum Anbieter. Soll ein Gespräch hergestellt werden, so fragt das Handy per Funk beim Anbieter an, ob das andere Handy erreichbar ist. Das Signal wird vom Sendemast per Richtantenne oder Kabel an den Zentralcomputer des Providers gesendet. Dieser weiß wo sich welches Handy befindet und kann eine Verbindung herstellen.

Handyempfang verbessern

Dein Handyempfang liegt sowohl an deinem Handy als auch an deinem Anbieter. Bei letzterem kannst du leider nur bedingt etwas tun. Hier liegt es daran, wie der Empfang deines Anbieters vor Ort ist. Dies kannst du auch direkt in unserem Tarifvergleich prüfen. Vor allem wenn du ständig keinen Empfang hast, solltest du zu einem Anbieter wechseln, der an deinem Standort ausreichend Netzressourcen zur Verfügung stellt.

Gelegentlich liegt es aber am Smartphone selbst, dann kannst du folgendes tun um den Empfang zu verbessern:

  • Soft Reset : Eine der zahllosen Apps und das Betriebssystem selbst kann durchaus einmal hängen bleiben und einen Fehler verursachen. Hier hilft ein Reset bzw. Reboot: Das heißt, du drehst dein Handy ab und schaltest es wieder ein.

  • Tarif mit WiFi-Calling : Wenn du an bestimmten Orten keinen Empfang hast, aber ein WLAN vorhanden ist, kannst du dieses nutzen um zu telefonieren. Dafür benötigst du allerdings einen Tarif, der WiFi Calling unterstützt.

  • Vor die Tür: Wenn du aus dem Haus gehst und draußen besseren Empfang hast, kann das daran liegen, dass die Wände des Hauses den Empfang zu stark abschirmen. Hier hilft nur ein Anbieterwechsel oder raus vor die Tür zu gehen.

Wir haben in Österreich trotz der eher schwierigen Topographie ein sehr gut ausgebautes Netz. Schlechten Empfang gibt es daher glücklicherweise nur selten. Trotzdem kann es vor allem in gebirgigen und abgelegenen Regionen zu Ausfällen kommen.

Kein Handynetz, kein Handyempfang

Auch der komplette Ausfall kann sowohl am Handy selbst, als auch am Anbieter bei einem Netzausfall liegen. In so einem Fall musst du abwarten, bis die Störung wieder behoben ist. Es gibt aber auch mehrere Gründe an deinem Smartphone, die dazu führen können. Wir erklären dir, ob und was du dagegen tun kannst:

Flugmodus aktiviert

Wenn das Handy im Flugzeugmodus oder Offline-Modus ist, bedeutet das, dass alle Funkwellen deaktiviert sind. Deaktiviere den Modus, schon wählt sich das Handy ins Netz und du hast wieder Empfang.

Mobile Daten deaktiviert

Du kannst zwar telefonieren, aber plötzlich funktioniert das Internet nicht mehr? Das muss kein Netzausfall sein – prüfe zuerst, ob die Funktion mobile-Daten aktiviert ist. Diese Funktion regelt, ob du Daten empfangen und senden kannst. Ist sie deaktiviert, hast du kein Internet.

Empfangausfälle unterwegs

Wenn du mit dem Auto oder dem Zug unterwegs bist, kann es auch zu Netzausfällen kommen. Zum einen, wenn du dich an der Grenze zwischen den Sendebereichen von Funkmasten bewegst und sich dein Handy einmal hier und einmal dort einloggt, kann es zu Verzögerungen kommen. Außerdem sind sowohl Autos als auch Züge aus Metall und wirken somit wie ein sogenannter faradayscher Käfig. Dies sorgt für eine starke Abschirmung, denn die Funkwellen dringen nur schlecht ein.

SIM-Karte prüfen

Eventuell könnte auch deine SIM-Karte verschmutzt oder defekt sein. Nimm sie heraus und wische sie vorsichtig mit einem fusselfreien und weichen Tuch ab. Sollte sie danach immer noch nicht funktionieren, melde dich bei deinem Anbieter und verlange eine neue.

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Häufige Fragen zum Thema Handyempfang

Achte darauf, dass dein Anbieter vor Ort genug Netzabdeckung zur Verfügung stellt. Sowohl auf unserer SpeedMap auf tarife.at als auch im Tarifvergleich direkt kannst du überprüfen, wie gut der Empfang deines Mobilfunknetzanbieters ist. Zusätzlich kann es auch helfen, das Handy neuzustarten. Solltest du WLAN-Empfang haben, kann auch ein Tarif mit WiFi-Calling für eine gute Verbindung sorgen.

Wenn auf dem Display „Kein Netz“ oder „Kein Empfang“ steht, bedeutet dies, dass dein Handy keine Verbindung zu deinem Anbieter herstellen kann. Du kannst somit weder telefonieren, noch SMS verschicken oder das Internet nutzen. Der komplette Ausfall kann sowohl am Handy selbst, als auch am Anbieter liegen. Bei einem Netzausfall liegt der Fehler bei deinem Anbieter. In so einem Fall musst du abwarten, bis die Störung wieder behoben ist. Es gibt aber auch mehrere Gründe an deinem Smartphone, die dazu führen können. Zum Beispiel kann der Flugzeugmodus aktiviert, der Modus Mobile-Daten deaktiviert, deine SIM-Karte beschädigt sein oder du dich in einem Funkloch befinden.

Dein Handy steht über Funk in ständigem Kontakt mit deinem Anbieter, der dich über deine SIM-Karte identifiziert. Das Signal wird über Sendemast bzw. Mobilfunkstation aufgefangen und an den Anbieter weitergeleitet. Handys kommunizieren daher nicht direkt miteinander, sondern immer über die Verbindung zum Anbieter. Soll ein Gespräch hergestellt werden, so fragt das Handy per Funk beim Anbieter an, ob das andere Handy erreichbar ist. Das Signal wird vom Sendemast per Richtantenne oder Kabel an den Zentralcomputer des Providers gesendet. Dieser weiß wo sich welches Handy befindet und kann eine Verbindung herstellen.

Eine Funkzelle deckt den Sendebereich eines Sendemasts ab, in der eine Verbindung zum Mobilfunknetz des Mobilfunknetzbetreibers erstellt werden kann. Nur innerhalb der Funkzelle gibt es daher Empfang. Jede Funkzelle hat eine eigene Kennzeichnung, eine Cell-ID.

Handys kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern immer über eine Basisstation auf einem Sendemast. Dafür muss das Handy in ständiger Verbindung mit der Basisstation stehen.

Über Funk bleibt dein Handy in ständiger Verbindung mit deinem Anbieter, mittels deiner SIM-Karte kann er dich identifizieren. Dein Handy wird daher ständig geortet. Mittels Funkzellenortung weiß dein Anbieter genau, wo sich dein Handy befindet.

Diese Art der Abfrage darf auch für die Strafverfolgung genutzt werden. Durch die Funkzellenabfrage wird ermittelt, wann sich ein Mobiltelefon im Bereich einer Funkzelle aufgehalten hat. Jede Standortkennung wird vom Anbieter für eine bestimmte Zeit gespeichert und kann daher auch für eine Funkzellenauswertung dienen.

Je nach gesendeter Mobilfunkfrequenz können Funkzellen unterschiedlich groß sein. In Ballungsräumen wie Städten sind Funkzellen für gewöhnlich klein und dafür sehr leistungsstark, weil viele Nutzer das Netz gleichzeitig verwenden. In ländlichen Gebieten sind Funkzellen viel größer, um ein möglichst großes Gebiet abdecken zu können. Gebiete ohne Netzabdeckung nennt man auch Funklöcher.

Üblicherweise haben Funkzellen eine Ausdehnung zwischen 35 und 70km, kleine Small Cells können auch nur wenige Meter reichen. Die größte Reichweite liegt bei rund 150 km.

Welcher der beste Netzanbieter für dich ist, kommt ganz auf deinen Standort an. In unserer SpeedMap siehst du, wo du den besten Empfang in welchem Netz hast. Denk daran, dass es in Österreich nur drei Netzanbieter gibt und alle Anbieter innerhalb dieser Netze agieren.

Die Netzabdeckung sagt aus, wie gut ein bestimmtes Mobilfunknetz ausgebaut und wie der Handyempfang ist. Da jeder Mobilfunkmast eine Reichweite von wenigen Kilometern hat, wird ein flächendeckendes Netz an Mobilfunkmasten benötigt. Das Ziel ist also für jeden Anbieter, auch in entlegenen Gebieten noch Telefonie und das Surfen im Internet zu ermöglichen. Je stärker ein Netz ausgebaut ist, desto höher ist auch die zu erwartende Geschwindigkeit.

Ein Faradayscher Käfig oder auch Faradaykäfig schirmt vor elektrischen und zum Teil auch elektromagnetischen Feldern ab, nicht aber vor magnetischen. Er besteht immer aus einer rundherum geschlossenen Hülle, die aus einem elektrischen Leiter besteht, zum Beispiel aus Metall.

Autos sind zum Beispiel Faradaykäfige – schlägt ein Blitz ein, bleiben die Menschen darin geschützt, weil das Metall sie umgibt und der Blitz abgeleitet wird. Auch Mikrowellen sind Faradaykäfige, die die Strahlung im Inneren behalten und nicht nach außen abgeben.

Die Übertragung zwischen Handy und Basisstation funktioniert über elektromagnetische Wellen, die einen Faradaykäfig nur schlecht durchdringen können. Deswegen hat man im Auto, der Bahn oder in Gebäuden aus Stahlbeton häufig einen schlechteren Empfang. Deren Wände bestehen aus Metall, das vor den Wellen abschirmt. Bei Fenstern dringen die Wellen am einfachsten ein, daher hat man im Bereich von Fenstern und Türen den besten Empfang im Haus.

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