Funkzelle

Eine Funkzelle deckt den Sendebereich eines Sendemasts ab, in der eine Verbindung zum Mobilfunknetz des Mobilfunknetzbetreibers erstellt werden kann. Nur innerhalb der Funkzelle gibt es daher Empfang. Jede Funkzelle hat eine eigene Kennzeichnung, eine Cell-ID.

Handys kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern immer über eine Basisstation auf einem Sendemast. Dafür muss das Handy in ständiger Verbindung mit der Basisstation stehen.

So funktioniert Handyempfang

Sobald du jemanden mit dem Handy anrufen möchtest, fragt dein Handy bei der Basisstation am Sendemast per Funk an, ob das andere Handy erreichbar ist. Dieses Signal wird vom Sendemast per Richtantenne oder Kabel an den Zentralcomputer des Providers (Anbieter) gesendet. Dort wird abgefragt, wo dich das andere Handy befindet und eine Verbindung hergestellt.

Kein Netz ohne Funkzelle

Sobald du dich außerhalb einer Funkzelle befindest, hast du kein Netz. Dein Anbieter kann nicht mehr feststellen wo du bist und dir keine Signale mehr zukommen lassen. Das heißt, du hast keinen Empfang, kannst nicht telefonieren, surfen und auch keine SMS bekommen.

Größe einer Funkzelle

Je nach gesendeter Mobilfunkfrequenz können Funkzellen unterschiedlich groß sein. In Ballungsräumen wie Städten sind Funkzellen für gewöhnlich klein und dafür sehr leistungsstark, weil viele Nutzer das Netz gleichzeitig verwenden. In ländlichen Gebieten sind Funkzellen viel größer, um ein möglichst großes Gebiet abdecken zu können. Gebiete ohne Netzabdeckung nennt man auch Funklöcher.

Üblicherweise haben Funkzellen eine Ausdehnung von 20 Kilometern, je nach Funkstandard auch zwischen 35 und 70km. Kleine Small Cells reichen hingegen nur wenige Meter. Die größte Reichweite einer Funkzelle liegt bei rund 150 km.

Überlappende Funkzellen

Damit es nicht zu Funklöchern, also Gebiete ohne Empfang, kommt, sind Funkzellen überlappend angeordnet. Mobilfunksysteme verwenden dabei ein System, das ermöglicht, dass immer zur nächstgelegenen Funkzelle verbunden wird, und nicht zu einer weit entfernten. Sucht sich dein Handy eine neue Funkzelle nennt man dies Cell Reselection („Neuauswahl einer Zelle“). Die Übergabe der Funkverbindung von einer Zelle an die nächste wird Handover genannt.

Die Standorte von Funkzellen sind oft so gewählt, dass falls eine ausfällt, die benachbarten Zellen übernehmen können.

Kapazität einer Funkzelle

Je nach verwendetem Mobilfunkstandard können unterschiedlich viele Verbindungen hergestellt werden: Bei GSM sind es zum Beispiel bis zu 860 gleichzeitige Gespräche. Die Kapazitätsgrenzen sind allerdings von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, zum Beispiel von der Ausdehnung und Anbindung der Funkzelle.

Ortung über Funkzelle

Über Funk bleibt dein Handy in ständiger Verbindung mit deinem Anbieter, mittels deiner SIM-Karte kann er dich identifizieren. Dein Handy wird daher ständig geortet. Mittels Funkzellenortung weiß dein Anbieter genau, wo sich dein Handy befindet.

Diese Art der Abfrage darf auch für die Strafverfolgung genutzt werden. Durch die Funkzellenabfrage wird ermittelt, wann sich ein Mobiltelefon im Bereich einer Funkzelle aufgehalten hat. Jede Standortkennung wird vom Anbieter für eine bestimmte Zeit gespeichert und kann daher auch für eine Funkzellenauswertung dienen.

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Häufige Fragen zum Thema Funkzelle

Eine Funkzelle deckt den Sendebereich eines Sendemasts ab, in der eine Verbindung zum Mobilfunknetz des Mobilfunknetzbetreibers erstellt werden kann. Nur innerhalb der Funkzelle gibt es daher Empfang. Jede Funkzelle hat eine eigene Kennzeichnung, eine Cell-ID.

Handys kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern immer über eine Basisstation auf einem Sendemast. Dafür muss das Handy in ständiger Verbindung mit der Basisstation stehen.

Über Funk bleibt dein Handy in ständiger Verbindung mit deinem Anbieter, mittels deiner SIM-Karte kann er dich identifizieren. Dein Handy wird daher ständig geortet. Mittels Funkzellenortung weiß dein Anbieter genau, wo sich dein Handy befindet.

Diese Art der Abfrage darf auch für die Strafverfolgung genutzt werden. Durch die Funkzellenabfrage wird ermittelt, wann sich ein Mobiltelefon im Bereich einer Funkzelle aufgehalten hat. Jede Standortkennung wird vom Anbieter für eine bestimmte Zeit gespeichert und kann daher auch für eine Funkzellenauswertung dienen.

Je nach gesendeter Mobilfunkfrequenz können Funkzellen unterschiedlich groß sein. In Ballungsräumen wie Städten sind Funkzellen für gewöhnlich klein und dafür sehr leistungsstark, weil viele Nutzer das Netz gleichzeitig verwenden. In ländlichen Gebieten sind Funkzellen viel größer, um ein möglichst großes Gebiet abdecken zu können. Gebiete ohne Netzabdeckung nennt man auch Funklöcher.

Üblicherweise haben Funkzellen eine Ausdehnung zwischen 35 und 70km, kleine Small Cells können auch nur wenige Meter reichen. Die größte Reichweite liegt bei rund 150 km.