Ping Test

Finde das schnellste Internet in deiner Umgebung

Allgemein

Die Schmerzgrenze hängt stark davon ab, wofür du den Internetzugang nutzt. Während etwa beim Streamen von Videos oder Musik die Latenz nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, ist sie insbesondere beim Home-Office oder bei Computerspielen wichtig. Während ambitonierte Computerspieler Latenzen unter 20ms anstreben, sind - für die meisten Nutzer - Latenzen bis ~75 Millisekunden gut verkraftbar.

Die Latenz wird in Millisekunden (ms) gemessen, also in Tausendstel einer Sekunde. Eine Sekunde hat daher 1.000ms.

Die Auswirkungen sind davon abhängig, wofür du das Internet gerade nutzt. Bei Computerspielen kommt es häufig zu sogenannten “Lags” oder dem “Rubberbanding Effekt”. Darunter versteht man Verzögerungen im Spiel, wodurch sich der Charakter des Spielers nicht mehr flüssig bewegt, sondern immer wieder zu seiner ursprünglichen Position zurück gezogen wird.

Beim Surfen im Internet merkst du es insbesondere an längeren Ladezeiten, aber auch Interaktionen auf einer Seite können etwas länger dauern.

Wer von Zuhause aus arbeitet und sich mit dem Firmen-PC verbindet, nutzt häufig eine “Remote Desktop” genannte Anwendung, bei der ein Computer im Büro ferngesteuert wird. Hier ist die Latenz besonders wichtig, da auch die Bewegungen des Mauszeigers, Klicks etc. sonst nur mit merklicher Verzögerung übertragen werden.

Schlecht! Der Ping sollte so niedrig wie möglich sein. Werte unter 30ms sind für Internetverbindungen sehr gut. Werte bis 50ms sind nach wie vor gut. Über 75ms wird es langsam mühsam, und Latenzen über 100ms sind definitiv stark spürbar.

Klassische Anwendungsfälle sind Computerspiele oder Home-Office. Von immer größerer Bedeutung wird die Latenz aber auch bei der Kommunikation zwischen Maschinen. In diesem Fall spricht man auch von M2M (Machine-to-Machine) oder IoT (Internet-of-Things). Wenn beispielsweise ein autonom fahrendes Auto die Information bekommt, dass ein Auto 100 Meter vor ihm eine Vollbremsung durchführt, sollte das Auto ohne Verzögerung selbst einen Bremsvorgang einleiten.

Solange die Latenz im akzeptablem Bereich ist, spielt sie für Video-Streaming tatsächlich nur eine geringere Rolle. Der Grund dafür liegt im sogenannten Buffering. Dein Video wird dabei immer stückchenweise vorgeladen, auch wenn du noch gar nicht so weit bist. Dadurch hat der Video-Player einen Sicherheitspuffer und kann auch größere Latenzen ausgleichen, indem er früher anfängt, vorzuladen.

Bei Live-Streams stellt die Latenz hingegen ein Problem dar, da hier kein vorsorgliches Buffern möglich ist.

Ja, WLAN hat oft einen massiven Einfluss auf die Latenz. Wann immer möglich, solltest du dich über ein LAN-Kabel mit deinem Netzwerk verbinden. Oftmals verursacht alleine das WLAN Latenzen von mehr als 20ms. Wenn du testen möchtest, wie stark das WLAN deine auf tarife.at gemessene Latenz beeinflusst, kannst du einen Ping auf deinen Router ausführen (dieser hat oft die IP-Adresse 192.168.1.1). Wie du einen Ping durchführst, hängt von deinem Betriebssystem ab.

Die niedrigsten Latenzen sind im Regelfall über Glasfaser zu erreichen, das in Österreich jedoch noch nicht stark verbreitet ist. Auch Kabelinternet ermöglicht niedrige Latenzen, solange deine Nachbarn die Leitungen nicht gerade zum Glühen bringen. Bei DSL hängt die Latenz stark davon ab, wie hoch die Entfernung zwischen deiner Wohnung und dem nächsten Knotenpunkt des Internetanbieters ist.

Mobilfunktechniken wie UMTS oder LTE haben im Regelfall etwas höhere Latenzen. Der neue Mobilfunkstandard 5G zielt darauf ab, die Latenzen zu reduzieren.

Technik & Server

Idealerweise unterscheiden Sich die gemessenen Werte nur minimal von den Angaben der Anbieter, als Richtwert sind zumeist aber 50-75% realistisch. Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst, unter anderem der aktuellen Auslastung des Internetanbieters, der Entfernung von deinem Wohnort zum nächsten Verbindungspunkt des Anbieters, der Qualität deines Heimnetzwerks (WLAN etc.) und vielen weiteren. Wir empfehlen dir, Speedtests häufiger über den Tag verteilt durchzuführen, um ein möglichst exaktes Ergebnis zu erhalten.

Wie hoch die Werte sein müssen, hängt von deiner Geduld ab – je länger du bereit bist, auf Dateien und Webseiten zu warten, desto niedriger darf die Geschwindigkeit sein. Üblicherweise sollte die Geschwindigkeit im Download 4 Megabit pro Sekunde nicht unterschreiten, da es sonst zu äußerst langen Wartezeiten kommt. Werte ab 8 Megabit pro Sekunde sind für den typischen Gebrauch absolut ausreichend, wobei Speed-Junkies selbstverständlich noch höhere Werte benötigen. Die tarife.at Speedtest Server sind mit Gigabit-Anbindungen angeschlossen und können daher Leitungen bis zu einer Geschwindigkeit von 1.000 Mbit stabil messen.

Ja! Sämtliche Testserver verfügen über zwei Gigabit Anbindungen (2x 1.000 Megabit pro Sekunde). Im Falle einer erhöhten Last werden automatisch weitere Server zur Verfügung gestellt und Tests auf die neuen Server weitergeleitet.

Unsere Speedtest Testserver befinden sich in Rechenzentren in Wien und sind direkt an die Core-Infrastruktur der größten heimischen Anbieter angebunden. Die Server verfügen über 2x4 CPU-Kerne, synchrone full-duplex Gigabit Anbindungen und können damit pro Server bis zu 2.000 Megabit pro Sekunde übertragen. Als Backup-Server steht zudem ein Server in Frankfurt (Deutschland) bereit. tarife.at führt automatisch eine Vorauswahl der am besten für dich geeigneten Server durch – beim Start des Tests prüft dein Computer anschließend noch einmal, welcher Zielserver am besten geeignet ist (niedrigster Ping), und wählt diesen aus.