Ping Test


Die Latenz, auch Ping genannt, ist ein wichtiger Wert für die Leistungsfähigkeit deines Internets. Dabei gilt, je niedriger der Ping, desto besser. Wir messen deine Internetgeschwindigkeit für dich. Zusätzlich geben wir Tipps zur Verbesserung.

Ping Geschwindigkeit messen

Der Test startet automatisch. Nach dem Anwärmen der Leitung erfolgt die tatsächliche Messung. Hier kannst du direkt mit dem Tacho mitverfolgen, wie schnell dein Internet lädt. Nach nur wenigen Sekunden erscheint dein Ergebnis.

Es wird dir Ping, Download und Upload Speed angezeigt. Du kannst aber auch ablesen, wieviel Prozent deiner Maximalgeschwindigkeit du an deinem Standort erreichst.

Wie gut du abschneidest, zeigt dir auch das Gesicht im Tacho. Lacht es, erreichst du einen guten Prozentsatz. Bist du im Mittelfeld, ist es unentschieden. Könnte deine Geschwindigkeit aber viel höher sein, schaut es unglücklich.

Du kannst dich hier gleich entscheiden, mehr aus deinem Standort herauszuholen und auf den grünen Button „Geschwindigkeit verbessern“ drücken. Hier werden dir ausgewählte Tarife gezeigt, mit denen du mehr Speed erreichst. Wenn du möchtest, kannst du den Test auch wiederholen.

Ganz wichtig ist der Ping für Online-Spiele und Videotelefonie. Je höher da die Latenzzeit ist, desto mehr Ruckler und Aussetzer gibt es. Oft wird dann das Spielen oder die Kommunikation sehr mühsam. Bei Kabel und DSL-Verbindungen ist der Ping niedriger, als zum Beispiel über Mobilfunk. Idealerweise liegt der Ping zwischen 30-50ms, sollte aber zumindest für Spiele unter 20ms liegen.

Was ist der Ping?

Der Ping wird auch Latenz oder Latenzzeit genannt. Dies misst den Zeitraum, den ein Datenpaket benötigt um an den Server und wieder zurückgeschickt zu werden. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um die Reaktionszeit.

Je höher der Ping, desto träger reagiert das System. Dies entspricht dann einer „lahmen Leitung“. Bei einer hohen Latenz benötigt jedes Datenpaket lange, bis es endlich durch die Leitung ist. Besonders unangenehm ist dies für alle Anwendungen, die in Echtzeit laufen, wie etwa Videotelefonie oder Online-Spiele. Da die Pakete stark zeitverzögert eintreffen, kommt es zu Rucklern, Störungen (sogenanntem Jitter) und sogar Abbrüchen.

Je niedriger der Ping, desto schneller reagiert dein Internet. Damit es bei Echtzeitanwendungen nicht zu Problemen kommt, sollte er daher im Bereich von unter 20-30 ms liegen. Üblicherweise ist die Latenz bei Kabel- und DSL-Verbindungen niedriger als beim Mobilfunk. Erst mit 5G ist hier eine sehr niedrige Reaktionszeit möglich.

Fun Fact: Der Begriff Ping leitet sich aus der Sonartechnik ab. Vor allem früher wurden U-Boote über ein Schallsignal aufgespürt. Dieses wird vom Metall des U-Bootes reflektiert und hört sich im Sonar nach einem „Ping“, einem hohen Klopfgeräusch an.

Was ist der Download Speed?

Der Download Speed bezeichnet die Datenmenge, die innerhalb einer Sekunde heruntergeladen werden kann. Er wird meist in Mega- (Mbit/s) oder Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) angegeben. Dieser Wert ist zuständig dafür, wie schnell du Inhalte aus dem Internet auf deinen Computer laden kannst.

Der Download Speed ist die bekannteste Größe bei Internettarifen, die bei den Anbietern meist am prominentesten erscheint: Zum Beispiel wird meist nur von einem 500 Mbit-Internet gesprochen, wenn eine Verbindung mit einer maximalen Download-Geschwindigkeit 500 Mbit/s gemeint ist.

Denn nicht nur einzelne Dateien oder Apps, sondern auch Webseiten und Streaming-Inhalte bestehen aus Informationen, die dir in Form von Datenpaketen zugesandt werden. Je niedriger der Wert ist, desto langsamer laden die Anwendungen.

Für Familien oder WGs sollten hier, je nach Nutzung, mindestens 100 bis 250 Mbit/s erreicht werden.Mehr Infos dazu in unserem Ratgeber Wieviel Mbit/s? Welche Bandbreite braucht mein Internet?.

Was ist der Upload Speed?

Der Upload Speed ist die Datenmenge, die innerhalb einer Sekunde hinaufgeladen werden kann. Auch dieser wird meist in Mega- (Mbit/s) oder Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) angegeben. Dies sind alle Daten die von deinem Computer weg zu einem anderen System gesendet werden. Die Summe von Download und Upload macht dein verbrauchtes Datenvolumen aus.

Diese Geschwindigkeit ist meist deutlich geringer als der Download Speed. Man nennt dies auch eine asymmetrische Datenübertragungsrate. Dies ist sinnvoll, da meist wesentlich mehr Daten herunter als hinaufgeladen werden. Sind beide gleich groß, wäre die Datenübertragungsrate symmetrisch.

Gutes oder schlechtes Ergebnis?

Um zu wissen, ob dein Ergebnis gut oder schlecht abschneidet, gibt es das tarife.at Gesicht. Dieses ist im Tacho des SpeedTests zu sehen. Wenn du an deinem Standort die höchstmögliche Geschwindigkeit erreichen kannst, dann lacht es und freut sich mit dir. Könntest du mit einem anderen Tarif aber auch viel mehr Speed nutzen, schaut es traurig.

Wir können aber nur wissenschaftlich prüfbare Daten bewerten, und nicht, ob du mit deiner Geschwindigkeit auch zufrieden bist. Dies hängt nämlich stark davon ab, wieviel Geduld du hast, und welche Anwendungen du nutzt.

Wenn du dein Internet stark belastest, indem du zum Beispiel viele und große Dateien in eine Cloud lädst, in hoher Auflösung wie UHD streamst, und eine möglichst niedrige Latenz für Videotelefonie oder Spiele benötigst, werden die Angaben sehr wichtig sein. Denn mit einem niedrigen Ping werden Echtzeitanwendungen unbrauchbar und bei einer zu niedrigen Datenrate dauern Up- und Downloads ewig. Wenn du dein Internet hingegen nur wenig nutzt, und wenn vor allem dafür auf Webseiten zu surfen, ist dies möglicherweise weniger wichtig. Wobei auch hier gilt, dass du hoffentlich nicht viel mehr Leistung von deinem Anbieter bezahlst, als du auch bekommst. Sind die Werte also stark von den Werten deines Anbieters abweichend, lohnt sich ein Wechsel besonders.

Unabhängiger Test

Unser SpeedTest auf tarife.at ist unabhängig. Das bedeutet, wir betreiben unsere High-Speed Server direkt in unabhängigen Rechenzentren, und nicht direkt bei einem der Internetanbieter. Wir werden für die Performance nicht bezahlt und behandeln alle Netze und alle Anbieter gleich. Auf den SpeedTest dürfen wir sehr stolz sein, weil er unter den österreichischen Tests technisch herausragend gut ist.

Dies hat viele Vorteile für dich als Nutzer. Denn wenn du den Test deines Anbieters auf dessen Homepage verwendest, läuft dieser über einen Testserver. Hier kann die Latenz sehr niedrig dargestellt werden, da es sich um ein lokales Netz deines Providers handelt. Für deine echte Nutzung hat dies aber kaum Aussagekraft, weil du dieses lokale Netz ja verlässt, wenn du zum Beispiel einen Film streamst.

Leider ist es eine gängige Praxis, dass einige Anbieter die Datengeschwindigkeit bei bekannten Speedtest-Services massiv anheben um bessere Ergebnisse zu erzielen. Immerhin liegt es in ihrem Interesse, die Resultate möglichst schön darzustellen.

Mit unserem Test hast du daher reale Nutzungsbedingungen, denn unsere Server stehen nicht im Rechenzentrum der Internetanbieter. Wir betreiben sie zudem nicht nur selbst, sondern schirmen sie gegen Manipulation der Anbieter auch ab.

Andere öffentliche Speedtests zielen vor allem darauf ab, möglichst hohe Ergebnisse zu zeigen. Diese Tests liegen nicht zwangsläufig alle falsch, aber sie verfolgen eben ein völlig anderes Ziel. Hier kannst du abwägen, ob du lieber eine theoretische Leistung sehen möchtest, oder ob du realistische Zahlen bevorzugst. Wir schmieren dir eben keinen Honig ums Maul, sondern zeigen lieber die Realität an.

Verschiedene Ergebnisse /Test wiederholen

Nicht immer kann die Maximalgeschwindigkeit eines Tarifs erreicht werden. Außerdem schwanken die Zahlen stark, je nachdem wann man den SpeedTest betätigt. Hier spielen die Auslastung und die Leitungen eine wesentliche Rolle.

Wenn du den Wahrheitsgehalt der Angaben deines Anbieters testen möchtest, solltest du daher mehrere Tests zu verschiedenen Tageszeiten machen.

Nicht nur die Tageszeiten machen einen Unterschied, auch die Jahreszeit. Zwar ist es deinem Tarif eher egal, ob es schneit, oder die Sonne lacht – aber die Auslastung ist unterschiedlich. Bei schönem Wetter sind viele Leute draußen, während uns ein Regentag geradezu magisch an die Couch bindet. Auch Feiertage können hier einen großen Unterschied in der Benutzung ausmachen.

Am Vormittag um acht Uhr „glühen“ die Leitungen in Österreich, da hier die meisten Büros online gehen. Die Auslastung nimmt zu Ende der Bürozeiten dann etwas zu. Ab Abend gegen 20 Uhr herrscht dann „Datenrushhour“, denn nun sitzen viele vor dem Fernseher oder Computer und nutzen das Internet stark. In der Nacht verringert sich die Nutzung, da dann die meisten schlafen. Die geringste Auslastung gibt es in den frühen Morgenstunden. Zu diesem Zeitpunkt erreichst du daher meist die schnellsten Geschwindigkeiten.

Uhrzeit Auslastung
08:00 bis 18:00 Uhrnormale Auslastung durch Bürozeiten
18:00 bis 22:00 Uhrstarke Auslastung durch Privatnutzung
22:00 bis 00:00 Uhrniedrige Auslastung
00:00 bis 08:00 Uhrgeringste Auslastung

Je nach Technologie, die du verwendest, können die Schwankungen stärker ausfallen. Dies liegt daran, dass es geteilte Medien gibt, wie Kabelinternet und Mobilfunk, und dedizierte Medien, wie Glasfaser oder DSL. Bei geteilten Medien hängt deine Geschwindigkeit auch davon ab, wie stark deine Nachbarn das Internet nutzen. Daher schwanken die Angaben bei diesen Formen stärker.

Sicherer Ping Test: Datenschutz und Standort

Datenschutz ist uns wichtig – und dir hoffentlich auch. Glücklicherweise erzeugt unser SpeedTest sämtliche übertragenen Testdaten völlig zufällig. Dafür werden keine Informationen oder Dateien von deinem Computer oder Handy benötigt. Zusätzlich ist die Verbindung zwischen unseren Testservern und dir absolut verschlüsselt. Mit uns testest du daher sicher!

Unter Umständen wirst du allerdings von deinem Browser gefragt, ob du deinen aktuellen Standort an uns übermitteln möchtest. Wenn du die Anfrage verneinst, schätzen wir deine Position mit Hilfe der IP-Adresse. Wenn du es zulässt, können wir genauere Angaben zu deinem exakten Standort machen.

Technik des Ping Tests

Der tarife.at SpeedTest lastet deine Internetleitung für einige Sekunden komplett aus. Damit können wir die reale Höchstgeschwindigkeit deiner Verbindung messen. So kannst du zum Beispiel testen, ob die Angaben deines Anbieters wahrheitsgemäß sind und du wirklich die Geschwindigkeiten erreichst, für die du zahlst.

Unsere Testserver können eine Last von zwei Gbit/s stemmen und Internetleitungen bis zu dieser Höhe auslasten. Sollte das nicht genug sein, werden automatisch weitere Server zugeschalten. Sie stehen in einem Rechenzentrum in Wien, verfügen über 2x4 CPU-Kerne, synchrone full-duplex Gigabit Anbindungen und sind direkt an die Core-Infrastruktur der größten heimischen Anbieter angebunden.
Unsere SpeedTest-Server stehen direkt in Wien, und sind direkt an österreichische Internetanbieter wie A1, Magenta (Deutsche Telekom) sowie Drei (Hutchison) angeschlossen!

Außerdem unterstützen unsere Server HTTP2 und sind mit entsprechenden SSL / TLS Zertifikaten ausgestattet. So können die Messungen besonders präzise erfolgen, da der sogenannte Overhead (auch Steuerdaten genannt) möglichst wenig Zeit benötigt. Als Backup stehen zusätzliche Server in Frankfurt am Main in Deutschland bereit.

Darum testen wir nicht sofort, sondern bereiten die Leitung zuerst vor: Dabei wird immer der jeweils am besten für dich geeignete Server gesucht. Beim Start des Tests wird der Zielserver mit dem niedrigsten Ping zu dir verbunden.

Danach wird mittels WebSocket-Protokoll ein Stream mit einer stehenden Verbindung aufgebaut. Durch diesen werden Daten geschickt, an Hand wir deine Geschwindigkeit kalkulieren können. Zuerst werden die Testdaten von uns an dich geschickt um den Download zu prüfen. Danach werden sie von dir zurück an uns gesendet, um den Upload zu berechnen.

Die dabei verwendeten Daten werden von uns völlig zufällig generiert. Es besteht daher absolute Sicherheit für dich, dass hier keine Kompromittierung deines Systems stattfindet. Die persönlichen Daten auf deinem Computer werden bei unserem Test nicht angetastet. Zur zusätzlichen Sicherheit ist auch der Datenstrom zwischen dir und uns verschlüsselt.

WLAN Test

Testest du dein WLAN-Netz, könnte hier das Ergebnis etwas schlechter ausfallen, als wenn du den SpeedTest am Computer per LAN laufen lässt. Dies liegt daran, dass die Daten hier einen Zusatzweg auf sich nehmen müssen.

Denn beim LAN ist der Computer mit dem Router direkt über ein Kabel verbunden. Dieses ist für die Datenübertragung gut geeignet. Beim WLAN hingegen müssen die Daten über Funk reisen. Hier gibt es wesentlich mehr Störfaktoren, wie etwa Wände, Wasser- und Stromleitungen und andere Strahlungen (wie zum Beispiel von einer Mikrowelle). All diese können den SpeedTest beeinflussen und schlechter ausfallen lassen.

Idealerweise solltest du Geräte daher immer mit einem Netzwerkkabel verbinden. Ist dies nicht möglich, wie etwa bei einem Handy, solltest du für den Test zumindest so nah am Router wie es nur geht stehen.

Pingtest mit dem Handy

Selbstverständlich ist der Test mit mobilen Geräten wie zum Beispiel einem Handy möglich. Hier musst du aber darauf achten, ob du dich damit in einem WLAN befindest. Ist WLAN deaktiviert, testest du die Geschwindigkeit der mobilen Daten. Bist du in ein solches Netz eingeloggt, werden die Ergebnisse für dieses Netzwerk gezeigt.

Wenn du lieber eine App nutzen möchtest, empfehlen wir dir den Netztest der offiziellen, österreichischen Regulierungsbehörde RTR. Diesen kannst du kostenlos für iOS & Android herunterladen. Denk aber daran, dass eine zusätzliche App wieder viel Speicherplatz kostet, du aber für gewöhnlich nicht ständig Geschwindigkeitstests machen wirst.

Verbesserung der Geschwindigkeit

Ganz einfach: Ein besserer Tarif sorgt für eine bessere Geschwindigkeit. Zusätzlich kannst du der Geschwindigkeit deines Internets aber auch noch ein wenig nachhelfen. Zum einen kannst du deinen Router neustarten. Ein Power Cycling hilft hier oft Wunder, also ausschalten, ausstecken und wieder einschalten. Denk dran bei Internet Cubes auch den Akku herauszunehmen!

Außerdem solltest du darauf achten, einen wenig genutzten Kanal zu nutzen. Denn wenn dein Router auf der gleichen Frequenz arbeitet, wie die Router aus der Umgebung, dann stören sich diese gegenseitig. Die weniger genutzten Frequenzen lassen sich meist über die App deines Anbieters herausfinden und der passende Kanal einstellen.

Auch das direkte Anbinden mittels LAN-Kabel an den Router hilft meist beträchtlich. Wenn möglich, solltest du daher alle Geräte wie Computer, Fernseher oder Spielkonsole mit einem Netzwerkkabel anschließen statt das WLAN zu verwenden.

Tipps für ein schnelleres Internet:

  • Router neustarten
  • wenig genutzten Kanal einstellen
  • Netzwerkkabel verwenden

Häufige Fragen zum Ping Test

Wie hoch sollte mein Ping sein?

Die Schmerzgrenze hängt stark davon ab, wofür du den Internetzugang nutzt. Während etwa beim Streamen von Videos oder Musik die Latenz nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, ist sie insbesondere beim Home-Office oder bei Computerspielen wichtig. Während ambitonierte Computerspieler Latenzen unter 20ms anstreben, sind - für die meisten Nutzer - Latenzen bis ~75 Millisekunden gut verkraftbar.

In welcher Einheit wird die Latenz gemessen?

Die Latenz wird in Millisekunden (ms) gemessen, also in Tausendstel einer Sekunde. Eine Sekunde hat daher 1.000ms.

Wie merke ich einen hohen Ping?

Die Auswirkungen sind davon abhängig, wofür du das Internet gerade nutzt. Bei Computerspielen kommt es häufig zu sogenannten “Lags” oder dem “Rubberbanding Effekt”. Darunter versteht man Verzögerungen im Spiel, wodurch sich der Charakter des Spielers nicht mehr flüssig bewegt, sondern immer wieder zu seiner ursprünglichen Position zurück gezogen wird.

Beim Surfen im Internet merkst du es insbesondere an längeren Ladezeiten, aber auch Interaktionen auf einer Seite können etwas länger dauern.

Wer von Zuhause aus arbeitet und sich mit dem Firmen-PC verbindet, nutzt häufig eine “Remote Desktop” genannte Anwendung, bei der ein Computer im Büro ferngesteuert wird. Hier ist die Latenz besonders wichtig, da auch die Bewegungen des Mauszeigers, Klicks etc. sonst nur mit merklicher Verzögerung übertragen werden.

Ist ein hoher Ping gut oder schlecht?

Schlecht! Der Ping sollte so niedrig wie möglich sein. Werte unter 30ms sind für Internetverbindungen sehr gut. Werte bis 50ms sind nach wie vor gut. Über 75ms wird es langsam mühsam, und Latenzen über 100ms sind definitiv stark spürbar.

Wo werden besonders niedrige Pings benötigt?

Klassische Anwendungsfälle sind Computerspiele oder Home-Office. Von immer größerer Bedeutung wird die Latenz aber auch bei der Kommunikation zwischen Maschinen. In diesem Fall spricht man auch von M2M (Machine-to-Machine) oder IoT (Internet-of-Things). Wenn beispielsweise ein autonom fahrendes Auto die Information bekommt, dass ein Auto 100 Meter vor ihm eine Vollbremsung durchführt, sollte das Auto ohne Verzögerung selbst einen Bremsvorgang einleiten.

Warum ist die Latenz bei Video-Streaming nicht so wichtig?

Solange die Latenz im akzeptablem Bereich ist, spielt sie für Video-Streaming tatsächlich nur eine geringere Rolle. Der Grund dafür liegt im sogenannten Buffering. Dein Video wird dabei immer stückchenweise vorgeladen, auch wenn du noch gar nicht so weit bist. Dadurch hat der Video-Player einen Sicherheitspuffer und kann auch größere Latenzen ausgleichen, indem er früher anfängt, vorzuladen.

Bei Live-Streams stellt die Latenz hingegen ein Problem dar, da hier kein vorsorgliches Buffern möglich ist.

Kann WLAN meine Latenz beeinflussen?

Ja, WLAN hat oft einen massiven Einfluss auf die Latenz. Wann immer möglich, solltest du dich über ein LAN-Kabel mit deinem Netzwerk verbinden. Oftmals verursacht alleine das WLAN Latenzen von mehr als 20ms. Wenn du testen möchtest, wie stark das WLAN deine auf tarife.at gemessene Latenz beeinflusst, kannst du einen Ping auf deinen Router ausführen (dieser hat oft die IP-Adresse 192.168.1.1). Wie du einen Ping durchführst, hängt von deinem Betriebssystem ab.

Welches Internet hat die niedrigste Latenz?

Die niedrigsten Latenzen sind im Regelfall über Glasfaser zu erreichen, das in Österreich jedoch noch nicht stark verbreitet ist. Auch Kabelinternet ermöglicht niedrige Latenzen, solange deine Nachbarn die Leitungen nicht gerade zum Glühen bringen. Bei DSL hängt die Latenz stark davon ab, wie hoch die Entfernung zwischen deiner Wohnung und dem nächsten Knotenpunkt des Internetanbieters ist.

Mobilfunktechniken wie UMTS oder LTE haben im Regelfall etwas höhere Latenzen. Der neue Mobilfunkstandard 5G zielt darauf ab, die Latenzen zu reduzieren.


Wie schnell sollten meine Werte sein?

Idealerweise unterscheiden Sich die gemessenen Werte nur minimal von den Angaben der Anbieter, als Richtwert sind zumeist aber 50-75% realistisch. Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst, unter anderem der aktuellen Auslastung des Internetanbieters, der Entfernung von deinem Wohnort zum nächsten Verbindungspunkt des Anbieters, der Qualität deines Heimnetzwerks (WLAN etc.) und vielen weiteren. Wir empfehlen dir, Speedtests häufiger über den Tag verteilt durchzuführen, um ein möglichst exaktes Ergebnis zu erhalten.

Wie hoch die Werte sein müssen, hängt von deiner Geduld ab – je länger du bereit bist, auf Dateien und Webseiten zu warten, desto niedriger darf die Geschwindigkeit sein. Üblicherweise sollte die Geschwindigkeit im Download 4 Megabit pro Sekunde nicht unterschreiten, da es sonst zu äußerst langen Wartezeiten kommt. Werte ab 8 Megabit pro Sekunde sind für den typischen Gebrauch absolut ausreichend, wobei Speed-Junkies selbstverständlich noch höhere Werte benötigen. Die tarife.at Speedtest Server sind mit Gigabit-Anbindungen angeschlossen und können daher Leitungen bis zu einer Geschwindigkeit von 1.000 Mbit stabil messen.

Sind die Testserver schnell genug?

Ja! Sämtliche Testserver verfügen über zwei Gigabit Anbindungen (2x 1.000 Megabit pro Sekunde). Im Falle einer erhöhten Last werden automatisch weitere Server zur Verfügung gestellt und Tests auf die neuen Server weitergeleitet.

Welche Server nutzt tarife.at?

Unsere Speedtest Testserver befinden sich in Rechenzentren in Wien und sind direkt an die Core-Infrastruktur der größten heimischen Anbieter angebunden. Die Server verfügen über 2x4 CPU-Kerne, synchrone full-duplex Gigabit Anbindungen und können damit pro Server bis zu 2.000 Megabit pro Sekunde übertragen. Als Backup-Server steht zudem ein Server in Frankfurt (Deutschland) bereit. tarife.at führt automatisch eine Vorauswahl der am besten für dich geeigneten Server durch – beim Start des Tests prüft dein Computer anschließend noch einmal, welcher Zielserver am besten geeignet ist (niedrigster Ping), und wählt diesen aus.