M2M

M2M oder auch Machine-to-Machine ist die Kommunikation zwischen Maschinen, wie Automaten oder Fahrzeugen. M2M gehört damit zum Internet der Dinge.

Teil des Internets der Dinge

Das Internet der Dinge (IoT) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Technologien, die es ermöglichen Gegenstände miteinander zu vernetzen. Es ist eine Form von Informations- und Kommunikationstechnik, beispielsweise für das Smart Home oder die Smart City.

Wie genau funktioniert M2M?

Zum Beispiel kann ein Drucker automatisch Patronen nachbestellen, bevor die Tinte darin zur Neige geht. Oder ein Hersteller kann die Daten aller Autos einer Serie miteinander verglichen. Durch den Vergleich fällt besser auf, wenn bestimmte Werte anfangen abzuweichen und eine Warnung, bevor etwas kaputtgeht, ist möglich. Auch wird das Smart Home damit realisiert: Von der automatischen Heizung bis zum Kühlschrank, der selbstständig erkennt, dass Milch nachbestellt werden muss.

Keine Angst, das bedeutet nicht, dass der Kühlschrank bestimmt, was gekauft wird. Oberster Entscheidungsträger bleibst immer noch du, der Nutzer. So wie du entscheiden kannst, bis zu welcher Raumtemperatur die Heizung heizen soll, bestimmst du auch weiterhin, was gekauft wird.

Vernetzung der Maschinen

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Datenendpunkten, Kommunikationsnetzwerken und Datenintegrationspunkten. Datenendpunkte sind die Maschinen, die mittels Sensoren überwacht werden und diese Daten über einen Sender in einem Kommunikationsnetz weiterschicken. Aufgefangen und verarbeitet werden diese Daten dann von Datenintegrationspunkten, die mit einem Serversystem verbunden sind, das im Bedarfsfall reagieren kann, zum Beispiel mit einer Benachrichtigung oder automatischen Bestellung.

( Artikel veröffentlicht: 07.04.2020 )

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema M2M

Da hier in besonderem Maße Daten gesammelt, gespeichert und ausgewertet werden, ist die Wahrung des Datenschutzes beim Internet der Dinge eine Herausforderung.


M2M steht für Machine to Machine, das bedeutet „von Maschine zu Maschine“. Damit wird die Kommunikation zwischen Maschinen bezeichnet, die eine Form des Internet der Dinge ist.


IoT steht für Internet of Things, zu Deutsch: Internet der Dinge. Es ist ein Sammelbegriff für die Vernetzung von Gegenständen untereinander und mit ihrer Umwelt. Zum Beispiel kann über Sensoren erfasst werden, wenn die Raumtemperatur zu stark fällt, sodass sich die Heizung von selbst aufdreht. Häufig wird es auch mit M2M verbunden.


Die Gefahren der schönen neuen Digitalwelt liegen vor allem im Datenschutz. Denn sowie Daten erfasst und gespeichert werden, können sie auch gesammelt und vergleichen werden. Da dies nicht immer nur zum Nutzen des Konsumenten passiert, ist es wichtig, dass Wirtschaftsunternehmen, Staaten oder Organisationen nicht uneingeschränkt darauf Zugriff haben.


Wir helfen Dir gerne Deine aktuelle IP-Adresse herauszufinden. Hier wird Dir nicht nur Deine IP-Adresse verraten, sondern auch die Informationen dazu aufgelistet, in welcher Stadt die IP-Adresse registriert ist, in welchem Bundesland und mit welcher Postleitzahl. Des Weiteren ist auch die Latitude (das ist der geographische Breitengrad) und die Longitude (das ist der geographische Längengrad) angegeben. Abschließend ist noch Dein Anbieter und dessen Organisation genannt.


Machine Learning („maschinelles Lernen“) ist eine Form von künstlicher Intelligenz. Es bezeichnet die Fähigkeit von Computern Lösungen für ein bislang unbekanntes Problem zu finden oder auch neues Wissen aus der Erfahrung zu generieren. Auch Vorhersagen und Wahrscheinlichkeiten können damit prognostiziert werden.

Dabei lernt ein Computer ähnlich wie ein kleines Kind. Zunächst lernt es Objekte zu identifizieren, etwa was eine Katze und was keine Katze ist. Das erfordert nicht nur eine Datenbank, sondern auch Training. Mit jeder Anfrage optimiert der Computer sein Wissen und kann daher immer besser eine Katze von Nicht-Katzen unterscheiden.


Beim Narrowband IOT handelt es sich um ein Schmalbandnetz für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Es wird besonders für M2M, also für die Kommunikation zwischen Maschinen verwendet.

Dabei laufen viele Anwendungen für intelligente Systeme wie für Smart Homes oder Smart Cars nicht über das normale Mobilfunknetz, sondern nur über eine eigene schmalbandige Funktechnologie.

Liefe jedes intelligente Gerät, vom smarten Thermostat eines Heizkörpers bis zum smarten Drucker, über das normale Netz, könnten die Netze diese Last unmöglich tragen und würden zusammenbrechen. Der Energieverbrauch wäre außerdem enorm und die Funkzellen völlig überlastet. Darum gibt es das NB-IOT speziell für die intelligenten Systeme.


Um intelligent sein zu können, müssen Smart Systeme immer mit dem Internet verbunden sein. Trotzdem handelt es sich häufig nicht um eine große Datenlast, oft werden nur kleine Datenmengen übertragen. Diese Daten werden mit Funkwellen (3GPP) gesendet. Der Vorteil dieser niederfrequenten Wellen liegt vor allem darin, dass sie auch tief ins Erdreich dringen können. So werden zum Beispiel auch Gas- oder Wasserzählersensoren erfasst, die häufig im Keller angeschlossen sind. Ein weiterer liegt darin, dass man kein neues Netz benötigt, denn alle Geräte können über Mobilfunk angeschlossen werden. Bei der NB-IOT Technik handelt es sich um einen global akzeptierten Standard. Jede neu entwickelte IoT-Lösung funktioniert mit NB-IoT überall auf der Welt.


Aber nein, oberster Entscheidungsträger bleibst immer noch Du, der Nutzer. So wie Du entscheiden kannst bis zu welcher Raumtemperatur die Heizung heizen soll, bestimmst Du auch weiterhin was gekauft wird.