Mobilfunknetze

In Österreich gibt es drei verschiedene Netzbetreiber: A1 Telekom Austria, Magenta Telekom und Hutchison Drei Austria. Alle Anbieter, auch die MVNOs, Nebenmarken und Branded Reseller, arbeiten in einem dieser drei Netze.

Die Übertragung erfolgt über GSM (2G), UMTS (3G), LTE (4G) und New Radio (5G). Empfangsgeräte sind Mobiltelefon (Handy), Smartphone, Seniorenhandys, Tablet, Phablet, Smartwatch, E-Reader, Laptop, Computer und andere Mobilfunkgeräte. Eine Internetverbindung kann zum Beispiel über Datenstick, Internetbox oder WLAN Router erfolgen.

Ob Mobilfunk, Festnetztelefonie, Fernsehen, mobiles Internet oder für Zuhause, es gibt viele Anbieter am heimischen Telekom-Markt. Manche bieten nur ein Segment davon an, manche bieten ein Komplettprogramm aus allen Bereichen. Welcher Anbieter den perfekt auf dich zugeschnittenen Tarif hat, findest du am besten in unserem Tarifvergleich auf tarife.at heraus.

Jetzt Handytarife finden!

tarife.at findet den besten Handytarif

Häufige Fragen zum Thema Mobilfunknetze

Mehr als 18.000 Mobilfunkstationen senden von Dächern, Türmen, Mobilfunkmasten, hohen Gebäuden und Hochspannungsleitungsmasten. Rund 43% der Stationen werden von mehreren Betreibern gemeinsam genutzt.

Derzeit gibt es drei verschiedene Netzbetreiber: A1 Telekom Austria, Magenta Telekom und Hutchison Drei Austria. Alle Anbieter arbeiten in einem dieser drei Netze.

Es werden in Österreich im Mobilfunk Frequenzen zwischen 700 MHz und 3,8 GHz definiert. Die verwendeten Frequenzbänder sind aktuell 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2600 MHz und 3400 MHz.

Unterschiedliche Frequenzen haben unterschiedliche Eigenschaften. Hohe Frequenzen ab 2,5 GHz haben niedrige Reichweiten, aber hohe Leistung, während niedrige Frequenzen unter 1 GHz hohe Reichweite bei geringerer Leistung bieten.

Mobilfunk-Frequenzbereich Reichweite Leistung Nutzung
unter 1 GHzhochniedrigländliche Regionen, Vermeidung von Funklöchern
1 bis 2,5 GHzmittelmittelVorstädte, Industriegebiete
ab 2,5 GHzniedrighochBallungszentren

RTR steht für die österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH. Die Aufgaben der RTR teilen sich in zwei Fachbereiche: Der Fachbereich Medien ist für Regulation des Rundfunks, die Verwaltung des Digitalisierungsfonds und des Fernsehfonds Austria, und die Verteilung von Fördermitteln zuständig. Der Fachbereich Telekommunikation und Post ist für die Regulation von Post und Telekommunikation, elektrische Signaturen und als Schlichtungsstelle verantwortlich. Zusätzlich dazu führt die RTR auch eine Liste der in Österreich zugelassenen Zertifizierungsdienste.

Warum es in Österreich nur so wenig Mobilfunknetzbetreiber gibt, liegt unter anderem daran, dass erst 1996 das staatliche Monopol für den Telekommunikationsmarkt endete. Zuvor war ausschließlich die PVT (Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung) zuständig, die nach der Privatisierung zur A1 Telekom Austria wurde.

Mit der Coronakrise 2020 zeigte sich, wie wichtig Internet für den Erhalt von sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Leben ist. Ohne schnelles Internet kann dieses nicht aufrechterhalten werden. Zum Beispiel um den Kontakt mit Familie und Freunden über Videotelefonie zu halten, aber auch für Home Office und Videokonferenzen spielt es daher als kritische Infrastruktur eine wesentliche Rolle. Damit die vorhandenen Kapazitäten nicht an ihre Grenzen stoßen, ist der Ausbau zum Gigabit-Internet so wichtig.