USB

USB steht für Universal Serial Bus („universales Bussystem“) und dient der Verbindung von elektronischen Geräten miteinander als auch der Stromversorgung. USB gilt als Standard für Peripheriegeräte, wenngleich es mehrere Anschlussvarianten davon gibt. Alle Entwicklungen sind untereinander kompatibel.

USB überträgt die Daten symmetrisch und bit-seriell. Symmetrisch heißt, dass in beide Richtungen die Datenrate gleich hoch sein kann. Bit-seriell heißt, das heißt einzelne Bits nacheinander übertragen werden.

Verwendung von USB

USB wird für sämtliche Computerperipherie (wie zum Beispiel Maus, Tastatur, Scanner, Drucker oder Webcams) verwendet, aber auch für Massenspeicher, wie zum Beispiel Festplatten. Des Weiteren wird USB auch bei Netzteilen für Smartphones oder Smartwatches genutzt.

USB – Entwicklung

USB-Entwicklung Entwicklungsjahr Geschwindigkeit
USB 1.0199612 MBit/s
USB 1.1199812 MBit/s
USB 2.02000480 MBit/s
USB 3.020085 GBit/s
USB 3.1201310 GBit/s
USB 3.2201820 GBit/s
USB 4.0201940 GBit/s

Blauer USB

Ab USB 3.0 wurden die verschiedenen USB-Stecker mit einer blauen Innenfläche gekennzeichnet. Sie sind mit zusätzlichen Kontakten für höhere Übertragungsraten ausgestattet, sind aber zu allen älteren USB-Standards kompatibel.

Ein USB für alle: USB 4.0

USB 4.0 ist der gemeinsame Nachfolger von USB 3.2 und dem Thunderbolt 3-Standard von Apple. Die Thunderbolt-Spezifikation wurde dazu Anfang 2019 an das USB-IF übergeben.

Ab USB 4.0 können gleichzeitig mehrere Daten- und Anzeigeprotokolle genutzt werden, das heißt es können gleichzeitig mehrere Monitore (in UHD-Auflösung) oder externe Grafikkarten angeschlossen werden.

Übersicht der häufigsten Varianten von USB-Anschlüssen

USB-Anschluss häufigste Verwendung
AComputer und Peripherie (z. B. Maus, Tastatur)
BScanner, Drucker, externe Festplatten
Mini-BKlassische Handys, Digitalkameras
Micro-BÄltere Smartphones, externe Festplatten
CSmartphones, Smartwatches, externe Festplatten

Wildwuchs der USB-Varianten

Es gibt eine Unzahl an USB-Anschlüssen. Vor allem bei Smartphones und Digitalkameras gab es eine Zeit lang einen starken Variantenreichtum, jeder Hersteller verwendete zum Teil unterschiedliche Stecker bei unterschiedlichen Serien. Auch ist nur an Hand der Form nicht deutlich, welche Übertragungsrate ein USB-Kabel besitzt. Mitunter kann das für Verwirrung sorgen, aber zumindest sind alle Kabel abwärtskompatibel und es gibt zahlreiche Adapter um passend zu machen, was nicht ganz passend ist.

Master und Slave

Die ursprünglichen Anschlusstypen A und B gibt es wegen der ursprünglichen USB-Strukturierung von Master und Slave. Das heißt, dass ein Gerät den Datentransfer steuert, zum Beispiel ein Computer eine Festplatte. Um Verwechslungen auszuschließen wurden die Anschlüsse mit A (für Master, steuerndes Gerät) und B (für Slave, gesteuertes Gerät) gekennzeichnet. Heute fällt die Unterscheidung weg, doch die Anschlüsse gibt es immer noch.

Höchstleistungen von USB

Länger als fünf Meter sollte ein USB-Kabel nicht sein, da sonst auf Grund des Widerstands zu viel Signal verloren geht. Ab dann wird ein zwischengeschaltener Repeater nötig, der das Signal verstärkt. Außerdem können, laut USB-Spezifikation, maximal 127 Geräte an einen USB-Port angeschlossen werden.

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Häufige Fragen zum Thema USB

Laut USB-Spezifikation können maximal 127 Geräte an einen USB-Port angeschlossen werden.

Länger als fünf Meter sollte ein USB-Kabel nicht sein, da sonst auf Grund des Widerstands zu viel Signal verloren geht. Ab dann wird ein zwischengeschaltener Repeater nötig, der das Signal verstärkt.

Ab USB 3.0 wurden die verschiedenen USB-Stecker mit einer blauen Innenfläche gekennzeichnet. Sie sind mit zusätzlichen Kontakten für höhere Übertragungsraten ausgestattet, sind aber zu allen älteren USB-Standards kompatibel.

Nur an Hand der Form des Steckers lässt sich dies leider nicht genau beantworten. Hier hilft leider nur ein Blick in das Handbuch oder in die Daten des Herstellers.

Die ursprünglichen Anschlusstypen A und B gibt es wegen der ursprünglichen USB-Strukturierung von Master und Slave. Das heißt, dass ein Gerät den Datentransfer steuert, zum Beispiel ein Computer eine Festplatte. Um Verwechslungen auszuschließen wurden die Anschlüsse mit A (für Master, steuerndes Gerät) und B (für Slave, gesteuertes Gerät) gekennzeichnet. Heute fällt die Unterscheidung weg, doch die Anschlüsse gibt es immer noch.