USB

USB steht für Universal Serial Bus. Es ist ein Steckerstandard und dient seit 1996 als einheitliche Verbindung zwischen elektronischen Geräten.

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USB dient der Verbindung von elektronischen Geräten miteinander als auch der Stromversorgung. Es gilt als Standard für Peripheriegeräte, wie Maus und Drucker, aber auch für Handys. Es gibt allerdings zahlreiche Anschlussvarianten davon. Alle Entwicklungen sind untereinander kompatibel.

Weil in den 1990ern jedes elektronische Gerät seinen eigenen Stecker benötigte, der nicht mit irgendwelchen anderen kompatibel war, schlossen sich große Technologiekonzerne wie Intel, Microsoft, Compaq und IBM zum “USB Implementers Forum” zusammen, um einen einheitlichen Steckerstandard herauszubringen. Im Jänner 1996 veröffentlichte dieses Konsortium die ersten Spezifikationen für USB 1.0. Als Vater des USB gilt Ajay Bhatt, damals Entwickler bei Intel.

Das Logo von USB zeigt einen Dreizack des römischen Gottes Neptun. Statt der Spitzen symbolisieren Kreis, Dreieck und Quadrat die unterschiedlichen Standards, die mit USB vereint werden. (Bild: Shutterstock/AAVAA)

Seit Ende 2024 ist USB-C in der EU sogar gesetzlich verankert und alle Smartphones und andere elektronische Kleingeräte müssen diesen einheitlichen Ladestandard verwenden. Gegen diese EU-Richtlinie wehrte sich besonders die Firma Apple stark, die bis dahin den Lightning-Anschluss nutzte. Die Ironie daran ist, dass es Apple war, die in den 90ern den Anstoß zum Erfolg für USB bereiteten: Der iMac G3 war 1998 der erste Computer, der auf USB setzte, um beispielsweise Maus und Tastatur anzuschließen.

Verwendung von USB

USB wird für sämtliche Computerperipherie (wie zum Beispiel Maus, Tastatur, Scanner, Drucker oder Webcams) verwendet, aber auch für Massenspeicher, wie zum Beispiel Festplatten. Des Weiteren wird USB auch bei Netzteilen für Smartphones, Spielkonsolen oder andere Devices genutzt.

USB – Entwicklung

USB-Entwicklung Entwicklungsjahr Geschwindigkeit
USB 1.0199612 MBit/s
USB 1.1199812 MBit/s
USB 2.02000480 MBit/s
USB 3.020085 GBit/s
USB 3.1201310 GBit/s
USB 3.2201820 GBit/s
USB 4.0201940 GBit/s
USB 4.0v2202280 GBit/s

Ab USB 3.0 wurden die verschiedenen USB-Stecker mit einer blauen Innenfläche gekennzeichnet. Sie sind mit zusätzlichen Kontakten für höhere Übertragungsraten ausgestattet, sind aber zu allen älteren USB-Standards kompatibel.

USB 4.0 ist der gemeinsame Nachfolger von USB 3.2 und dem Thunderbolt 3-Standard von Apple. Die Thunderbolt-Spezifikation wurde dazu Anfang 2019 an das USB-IF übergeben. Ab USB 4.0 können gleichzeitig mehrere Daten- und Anzeigeprotokolle genutzt werden, das heißt es können gleichzeitig mehrere Monitore (in UHD-Auflösung) oder externe Grafikkarten angeschlossen werden.

Übersicht der häufigsten Varianten von USB-Anschlüssen

Eigentlich hätte USB den Wildwuchs von Anschlüssen bezwingen sollen. Stattdessen trägt es mittlerweile selbst dazu bei - wenngleich es natürlich viel vereinfacht hat.

Es gibt eine Unzahl an Varianten: USB-A, USB-B, USB-C, USB-Micro, USB 2.0, USB 3.1, USB 3.1 (Gen 1), USB 3.1 (Gen 2), USB 3.2 (Gen 1), USB 3.2 (Gen 2), USB 3.2 (Gen 2x2), USB4, USB4 Gen 2x2, USB4 Gen 3x2, USB4 Version 2.0 und mehr. (Bild: Shutterstock/Vector Jungle)

Daneben gibt es aber auch noch zahlreiche Marketingbezeichnungen und Technologieangaben wie zum Beispiel USB SuperSpeed, USB SuperSpeed+, USB 5Gbps, USB 10Gbps, USB 40Gbps, Thunderbolt (Apple), DisplayPort Alt Mode, HDMI Alt Mode und VirtualLink.

Master und Slave: Die ursprünglichen Anschlusstypen A und B gibt es wegen der ursprünglichen USB-Strukturierung von Master und Slave. Das heißt, dass ein Gerät den Datentransfer steuert, zum Beispiel ein Computer eine Festplatte. Um Verwechslungen auszuschließen wurden die Anschlüsse mit A (für Master, steuerndes Gerät) und B (für Slave, gesteuertes Gerät) gekennzeichnet. Heute fällt die Unterscheidung weg, doch die Anschlüsse gibt es immer noch.

Höchstleistungen von USB

Länger als fünf Meter sollte ein USB-Kabel nicht sein, da sonst auf Grund des Widerstands zu viel Signal verloren geht. Ab dann wird ein zwischengeschaltener Repeater nötig, der das Signal verstärkt. Außerdem können, laut USB-Spezifikation, maximal 127 Geräte an einen USB-Port angeschlossen werden.

USB überträgt die Daten symmetrisch und bit-seriell. Symmetrisch heißt, dass in beide Richtungen die Datenrate gleich hoch sein kann. Bit-seriell heißt, das heißt einzelne Bits nacheinander übertragen werden.

( Zuletzt aktualisiert: 09.01.2026. Ursprünglich veröffentlicht: 05.05.2020 )

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema USB

Laut USB-Spezifikation können maximal 127 Geräte an einen USB-Port angeschlossen werden.


Länger als fünf Meter sollte ein USB-Kabel nicht sein, da sonst auf Grund des Widerstands zu viel Signal verloren geht. Ab dann wird ein zwischengeschaltener Repeater nötig, der das Signal verstärkt.


Ab USB 3.0 wurden die verschiedenen USB-Stecker mit einer blauen Innenfläche gekennzeichnet. Sie sind mit zusätzlichen Kontakten für höhere Übertragungsraten ausgestattet, sind aber zu allen älteren USB-Standards kompatibel.


Nur an Hand der Form des Steckers lässt sich dies leider nicht genau beantworten. Hier hilft leider nur ein Blick in das Handbuch oder in die Daten des Herstellers.


Die ursprünglichen Anschlusstypen A und B gibt es wegen der ursprünglichen USB-Strukturierung von Master und Slave. Das heißt, dass ein Gerät den Datentransfer steuert, zum Beispiel ein Computer eine Festplatte. Um Verwechslungen auszuschließen wurden die Anschlüsse mit A (für Master, steuerndes Gerät) und B (für Slave, gesteuertes Gerät) gekennzeichnet. Heute fällt die Unterscheidung weg, doch die Anschlüsse gibt es immer noch.