Starlink

Starlink ist ein Satellitennetzwerk des privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX. Es wurde vom Unternehmer Elon Musk und der Ingeneurin Gwynne Shotwell geplant. Ab 2021 soll es weltweit eingesetzt werden und Hochgeschwindigkeitsinternetzugang via Satellit bieten.

Mit Hilfe der Satelliten soll Breitbandinternet mit hohen Geschwindigkeiten von rund 1 Gbit/s pro Nutzer in jedem Winkel der Erde möglich sein. Dabei soll der Preis bei rund 80 Dollar im Monat liegen.

Superschnelles Internet via Laser

Die Satelliten verbinden sich nicht nur mit den Bodenstationen, sondern sollen außerdem künftig miteinander über Laser kommunizieren. Dies ermöglicht schnellen Informationsaustausch: Eine Latenz von 43 Millisekunden zwischen New York und London soll damit erreicht werden.

Zum Vergleich: Eine direkt verlegte Fiberglasverbindung würde dafür 55 Millisekunden benötigen. Das real verlegte Hibernia Express Seekabel zwischen Secaucus, im US-Bundesstaat New Jersey, und London hat einen Ping von 58,95 Millisekunden.

SpaceX plant dafür rund 42.000 Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Dies entspricht mehr als der fünffachen Zahl der bisherigen Satelliten, die von 1957 bis 2019 die Erde umkreist haben. Im April 2020 gab es rund 2.700 Satelliten im All, rund 400 davon von Starlink. Damit ist Starlink der weltweit größte kommerzielle Satellitenbetreiber. Bis 2027 sollen 12.000 Trabanten durch Starlink betrieben werden.

Die Starlink-Karawane von Satelliten kann am Nachthimmel sogar beobachtet werden. Die eng hintereinander fliegenden Satelliten sind als kleine Lichtkugeln zu sehen, die wie an einer Perlenschnur aufgefädelt erscheinen.

Das Ausbauprogramm soll in mehreren Stufen erfolgen. Im ersten Schritt sollen rund 1.500 Satelliten in rund 550 Kilometer Höhe ausgesetzt werden. Dabei sollen auf 72 Bahnebenen je 22 Satelliten fliegen. Danach sollen weitere Trabanten in verschiedenen Höhen von 328 bis 580 Kilometer folgen.

Weltraumschrott und Lichtverschmutzung

Kritiker befürchten die Unmengen an Weltraumschrott, die hier entstehen. Zukünftig sollen Satellitenbetreiber verpflichtet werden ihre Trabanten nach dem Einstellen ihrer Nutzung wieder aus dem Orbit zu holen. Die Starlink-Satelliten führen daher Treibstoff mit sich, damit sie wieder entfernt werden können und in der Umlaufbahn verglühen.

Gefahr droht auch bei einer Kollision mit anderen Satelliten oder der Raumfahrt. Zudem könnte die Helligkeit der Satelliten am Himmel astronomische Forschungen erheblich stören. SpaceX arbeitet deswegen mit Astronomieverbänden wie der American Astronomical Society zusammen, um mögliche Auswirkungen zumindest minimieren zu können.

Mit dem erwirtschafteten Geld sollen die Mars-Missionen von SpaceX finanziert werden. Musk möchte bis 2022 Fracht und bis 2024 Menschen zum Mars bringen.

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Häufige Fragen zum Thema Starlink

SpaceX plant für das Projekt Starlink rund 42.000 Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Dies entspricht mehr als der fünffachen Zahl der bisherigen Satelliten, die von 1957 bis 2019 die Erde umkreist haben. Im April 2020 gab es rund 2.700 Satelliten im All, rund 400 davon von Starlink. Damit ist Starlink der weltweit größte kommerzielle Satellitenbetreiber. Bis 2027 sollen 12.000 Trabanten durch Starlink betrieben werden.