Hardware

Hardware ist der Sammelbegriff für alle physischen Komponenten eines computergestützten Systems. Sie bezeichnet alle elektronischen und mechanischen Bestandteile. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bezeichnet „Eisenwaren“. Der Begriff wird im englischsprachigen Raum auch dafür immer noch genutzt und nicht nur für die Teile eines Computers.

Gegenstück zur Hardware ist die Software, die nichtphysische Komponente wie Betriebssystem, Programme und Daten. Zwischen Software und Hardware steht die Firmware .

Alles, was man anfassen kann, ist Hardware

Jede einzelne Komponente im Computer, die du in die Hand nehmen kannst, das Gerät als Ganzes sowie sein Zubehör zählt zur Hardware. Das sind zum Beispiel auch Maus, Tastatur, Bildschirm und Drucker, aber auch Datenträger wie Festplattenlaufwerke oder USB-Speichersticks.

Hardware oder Software

Ursprünglich wurden Hardware und Software nicht unterschieden, weil es nicht zwingend eine Software braucht, damit eine Hardware in ihrem Arbeitsablauf automatisiert gesteuert werden kann. Auch komplexe Arbeitsabläufe lassen sich komplett in Hardware umsetzen, dies nennt man auch hardwaregesteuertes Arbeitsprinzip.

Zum Beispiel war das 1976 von Atari produzierte Spielhallenspiel „Breakout“ ausschließlich hardwaregesteuert. Die Abläufe waren durch fest verdrahtete Schalttafeln gegeben, Software wurde nicht benötigt. 1977 wurde das gleiche Spiel auf ein prozessorgesteuertes Gerät übertragen und existierte ab dann als Software. Statt der verdrahteten Schalttafeln gab es nun Anweisungen für die Logik der Abläufe, die durch den Prozessor verarbeitet wurden.

Hardwaregesteuert

Auch in modernen Geräten gibt es immer noch das hardwaregesteuerte Arbeitsprinzip um automatisierte Arbeitsabläufe mechanisch funktionieren zu lassen, wie zum Beispiel Logikgatter. Dabei ist die Funktion fest vorgegeben und kann nachträglich kaum mehr verändert werden. Sie haben den Vorteil, dass der Energieverbrauch geringer ist als über eine Softwarelösung, aber die Verarbeitungsgeschwindigkeit hoch. Komplexere Hardwaresysteme enthalten oft eine Kombination aus hardware- und softwaregesteuerten Komponenten.

In den 1950er Jahren waren Software und Hardware noch verbunden und als Einheit wahrgenommen. Die Software war dabei Teil der Hardware und wurde als Programmcode bezeichnet. Erst 1958 prägte der Statistiker John W. Tukey den Begriff Software erstmals. In den 1970er Jahren erfolgte die Trennung komplett und wurde rechtlich unterschieden. Erstmals gab es Firmen, die ausschließlich mit Software handelten und keine Hardware entwickelten.

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Häufige Fragen zum Thema Hardware

Hardware ist der Sammelbegriff für alle physischen Komponenten eines computergestützten Systems. Sie bezeichnet alle elektronischen und mechanischen Bestandteile.

Auch komplexe Arbeitsabläufe lassen sich komplett in Hardware umsetzen, dies nennt man auch hardwaregesteuertes Arbeitsprinzip. Damit werden automatisierte Arbeitsabläufe mechanisch möglich gemacht, Software wird keine benötigt.

Grob gesagt ist alles, was man anfassen kann, Hardware und alles, was der Hardware hilft zu funktionieren, Software. Hardware sind alle physischen Komponenten, das heißt alle elektronischen oder mechanischen Bestandteile. Das ist das Gerät selbst, alle seine Bestandteile, aber auch Peripheriegeräte (wie zum Beispiel eine Maus) und Datenträger (wie zum Beispiel ein Speicherstick). Software hingegen ist die Information. Sie ist immateriell und abstrakt. Programme und Apps sind Software, genauso wie die durch sie erstellten Daten.