Fernsehen

Die Abkürzung „TV“ kommt vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television, was soviel wie Fernsehen bedeutet. Es ist ein Massenmedium, bei dem Fernsehsendungen mittels Übertragungstechnik an ein großes Publikum vermittelt werden. Dabei ist das Fernsehprogramm fest durch den Sender vorgegeben.

Fernsehübertragung

Es gibt Sender innerhalb als auch außerhalb Österreichs, die mit unterschiedlichen Übertragungstechniken arbeiten: Terrestrisches Fernsehen ist die Übertragung über eine Zimmerantenne, Satellitenfernsehen ist die Übertragung via Satellit und Kabelfernsehen wird über ein erdgebundenes Kabel zur Verfügung gestellt.

Fernseher

Dabei kommen Fernsehapparate oder Beamer zum Einsatz. Zusätzlich benötigt man für den Empfang einen digitalen Receiver, ein CI-Modul oder eine Antenne. Es gibt unterschiedliche Bauweisen von Fernsehapparaten:

Fernsehprogramme

Das Fernsehprogramm ist dann in unterschiedlich guter Auflösung zu sehen, etwa senden HD-Sender oder UHD Sender in High Definition bzw. Ultra High Definition. Wer Fernsehen über Kabel oder DSL bezieht, kann eine besonders große Anzahl an Sendern empfangen. Zusätzliche Pakete des Bezahlfernsehens (Pay-TV) decken nahezu jeden Wunsch ab, aber auch freie Sender sind oft auf ein Publikum spezialisiert. Wer will kann daher nur Sport sehen, lauter Dokumentationen oder den ganzen Tag Romantikserien – je nach Gusto. Manche hingegen haben eine bunten Mix.

Fernsehen 2.0

Mit einem Smart-TV kann man nicht nur klassisches Fernsehen konsumieren, sondern auch Streaming bzw. Video-on-Demand. Streaming funktioniert zeitunabhängig, im Gegensatz zum normalen Fernsehen, wo die Filme nach einem festen Zeitplan laufen. Du kannst entscheiden wann du was sehen möchtest. Auch ist es möglich Filme zu pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt genau von der Stelle weiterzusehen.

Achtung: Jeder österreichische Haushalt, der ein empfangsbereites Fernsehgerät zu Hause hat, muss Rundfunkgebühr an die GIS zahlen. Dabei ist unerheblich, ob und wie oft das ORF-Programm angesehen wird.

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Häufige Fragen zum Thema Fernsehen

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) bis zu 15 freie Sender empfangen, über Satellit rund 60 freie Programme und mit Kabelempfang weit über 100.

Beim klassischen oder linearen Fernsehen ist der Programmablauf fest durch den Sender vorgegeben. Möchte ein Seher eine bestimmte Sendung sehen, muss er zur passenden Uhrzeit aufdrehen. Beim Streaming entscheidet man selbst, wann welche Sendung läuft.

Ja, es gibt Sender, die ihr Programm in unterschiedlicher Auflösung senden, sowohl in HD als auch in SD. Bei den meisten Sendern ist es dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Namen des Senders noch „HD“ steht.

Jeder österreichische Haushalt, der ein empfangsbereites Fernsehgerät zu Hause hat, muss Rundfunkgebühr an die GIS zahlen. Zusätzlich können Gebühren für Kabelanschluss oder Zusatzpakete des Bezahlfernsehens (Pay TV) anfallen.

Der Unterschied liegt in der Auflösung des Bildes. HD ready ist kein echtes HD (High Definition), sondern noch ein SD-Format (Standard Definition). Full HD bietet eine fast doppelt so hohe Auflösung wie SD. Ultra HD ist sogar vier Mal so auflösend wie Full HD.

Bezeichnung Auflösung in Pixel Bildformat
SD (HD ready)720 × 57616:9
Full HD1920 × 108016:9
Ultra HD / 4K3840 × 216016:9
DCI4096 × 216017:9 oder 21:9
SHV / 8K7680 × 432016:9

Gerade Kabelfernsehen bietet eine riesige Anzahl an Sendern. Es stehen dir, je nach ausgewähltem Tarif, oft weit über hundert verschiedene Programme zur Verfügung.

Ja, bei den meisten Anbietern ist es durchaus möglich nur ein Paket zu buchen. Doch aufgepasst: Oftmals gibt es Vergünstigungen und Kombi-Angebote, wenn du alles von einem Anbieter beziehst. Im Tarifvergleich auf tarife.at kannst du angeben, ob du bereits Kunde bei einem Anbieter bist, sodass wir für dich wirklich immer den günstigsten Preis finden.

Kabelfernsehen bietet die größte Senderauswahl. Zusätzlich kannst du über den Kabelanschluss auch Festnetztelefonie und Kabelinternet bekommen. Viele Anbieter haben für solche Kombinationen extra Angebote.

Höchstwahrscheinlich ja, denn sobald ein empfangsbereites Rundfunkgerät in einem geschlossenen Raum vorhanden ist, müssen dafür Rundfunkgebühren entrichtet werden. Dabei ist unerheblich, ob Programme des ORF angesehen werden oder nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie etwa sehr geringes Haushaltseinkommen, Pflegegeld, Bezug der Studienbeihilfe oder Mindestpension, kann um Befreiung von den Rundfunkgebühren angesucht werden.

Nein, das Analogsignal wurde über Antenne, Satellit und Kabel eingestellt. Der Empfang ist nur noch über Digitalsignal möglich.

Zapping oder Zappen nennt man das Weiterschalten von einem Fernsehsender zum nächsten.

Beim Fernsehen handelt es sich um eine Übertragung durch elektromagnetische Wellen, die Daten für Bild und Ton beinhalten. Dabei kann mittels analogem oder digitalem Signal gesendet werden. Der Unterschied liegt darin, wie die Übertragung funktioniert. Im Gegensatz zum Digitalsignal ist das analoge Signal nämlich stufenlos und werden direkt übermittelt. Beim Digitalsignal wird es in einen Binärcode umgerechnet.

Für die Digitalisierung werden Bild- und Ton aber nicht nur umgewandelt, sondern dabei auch komprimiert. Darum kann über die gleiche Bandbreite viel mehr Information gesendet werden. So ist eine bessere Bildqualität als beim Analogsignal möglich und auch, dass mehr Sender ihre Programme ausstrahlen können.

Für das Fernsehprogramm werden Bild und Ton aufgenommen. Diese werden in ein Signal umgewandelt, das durch elektromagnetische Wellen übertragen wird. Das Analogsignal übermittelt direkt, beim Digitalsignal wird es mittels Binärcode umgerechnet und gleichzeitig komprimiert.

Für das Terrestrische Fernsehen wird das Signal über Sendemasten ausgestrahlt. Beim Satellitenfernsehen übertragen es Satelliten aus der Umlaufbahn der Erde. Für Kabelfernsehen wird es per Koaxialkabel übertragen.

Ein Digitalreceiver kann das Signal über Kabel, Satellit oder Antenne (DVB-T) auffangen und wieder zurück in Bild und Ton wandeln.