LED Fernseher

Fernsehapparate, die über LED-Technik verfügen nennt man LED-Fernseher. LED steht für “Light Emitting Diode” oder zu Deutsch „Licht emittierende Diode“.

Verschiedene Techniken

Man muss bei LED-Fernsehern zwischen gänzlich verschiedenen Techniken unterscheiden:

  • LED-Fernseher mit LCD-Technik: Streng genommen sind dies LCD-Fernseher mit Flüssigkristallbildschirme, jedoch funktioniert deren Hintergrundbeleuchtung mittels LED. Somit ist dieser eine Weiterentwicklung des reinen LCD-Fernsehers.

  • OLED-Fernseher: Diese verwenden nur spezielle LEDs zur Bildherstellung und benötigen keine Hintergrundbeleuchtung. Durch den Einsatz von organischen Leuchtdioden (OLEDs) ist ein breiteres Farbspektrum möglich. Der Begriff „organisch“ bezieht sich auf den Kohlenstoff: OLEDs verfügen über einen kohlenstoffhaltigen Film, der im Panel vor der Glasscheibe platziert ist.

  • AMOLED-Fernseher: AMOLED steht für Active Matrix Light Emitting Diode, also “Aktive Matrix - LED”. Diese verwenden spezielle LEDs zur Bildherstellung und verfügen zusätzlich noch über eine aktive Matrix. Das bedeutet, dass die Spannung, die an die Leuchtdioden angelegt wird, gespeichert und später wieder an die LEDs zurückgegeben werden kann. Dadurch sind sie extrem energieeffizient.

LED Fernseher putzen

Wer einen LED Fernseher reinigen möchte, sollte dies behutsam tun. Ein LED Fernseher ist empfindlich für Nässe, sowie jedes technische Gerät. Daher sollte der Fernseher nur vorsichtig gereinigt werden. Am besten funktioniert dies mit einem weichen Mikrofasertuch, das leicht mit einem Bildschirmreiniger oder Wasser angefeuchtet ist. Trockenes Nachwischen verhindert Schlieren.

Achtung: Zu nass darf das Tuch nicht sein, damit keine Flüssigkeit ins Innere des Gerätes dringen kann. Normale Haushaltsreiniger sind ungeeignet, weil sie zu aggressiv sind. Auch der klassische Putzlappen ist weniger geeignet, weil er das Display zerkratzen kann.

Achte darauf, dass keine Flüssigkeit in eine der Schlitze gerät. Dies könnte einen Kurzschluss verursachen und das Gerät schwer beschädigen.

So funktioniert LED

Die LED-Technik basiert darauf, dass Gleichstrom durch einen Halbleiterkristall geschickt wird. Je nach verwendetem Material ändert sich die Farbe. OLED steht für organische Leuchtdioden, die selbst so stark strahlen, dass sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. AMOLEDs verfügen auch noch über eine aktive Matrix, die Strom speichern und abgeben kann.

Vorteile von LED

Bildtechnik mittels LED kann ein sattes Schwarz anzeigen und verfügt über einen deutlicheren Kontrast, da die Darstellung eines schwarzen Pixels nun vollständig dunkel und nicht durch eine Resthintergrundbeleuchtung erhellt ist. Weitere Vorteile sind die Langlebigkeit von LED und der geringe Stromverbrauch. Die Farben wirken meist sehr realistisch, zum teil fast übersättigt.

Energiesparend

Reine LED-Fernseher mit OLED-Technologie bieten sehr hohe Kontrastwerte, sehr schnelle Reaktionszeiten und brillante Farben. Das Bild ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Sie sind leichter und energiesparender als LCDs. Außerdem können sie einfacher entsorgt werden. Nachteile sind die hohen Herstellungskosten, als auch das mögliche Einbrennen des Bildes.

Langlebig

Während LCD-Fernseher etwa 70.000 Stunden Betrieb aushalten, kann man mit einem OLED-Fernseher sogar über 100.000 Stunden lang schauen – wobei die Zahl selbstverständlich abhängig vom Hersteller ist.

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Häufige Fragen zum Thema LED Fernseher

Die Forschung an LEDs begann in den 1950ern, die für OLEDs in den 1980ern. Fernseher mit OLED-Technologie gibt es im Handel seit den 2010ern.

Während LCD-Fernseher etwa 70.000 Stunden Betrieb aushalten, kann man mit einem OLED-Fernseher sogar über 100.000 Stunden lang schauen – wobei die Zahl selbstverständlich abhängig vom Hersteller ist.

OLEDs sind organische Leuchtdioden, die selbst so stark strahlen, dass sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Das O in OLED steht daher für organisch, das LED für „Licht emittierende Diode“.

Das AM in AMOLED steht für aktive Matrix, OLED steht für organische Licht emittierende Diode. Es ist eine Displaytechnik, die sehr stromsparend ist und Farben besonders realistisch darstellen kann.

LED steht für „Licht emittierende Diode“ und basiert darauf, dass Gleichstrom durch einen Halbleiterkristall geschickt wird. Je nach verwendetem Material ändert sich die Farbe. OLEDs sind organische Leuchtdioden, die selbst so stark strahlen, dass sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen.

Bei großen Bildschirmen kann das Messen über die Diagonale schwierig und ungenau sein. Die geraden Seiten hingegen sind einfacher zu messen. Mit diesen Angaben lässt sich die Bildschirmdiagonale berechnen.

  1. Messe Höhe und Breite der Bildfläche. Das ist der Teil, der Farben darstellen kann, nicht das Gehäuse.

  2. Mit dem Satz des Pythagoras (a² + b² = c²) lässt sich die Diagonale ausrechnen. Die Variablen a und b stehen für Höhe und Breite der Bildfläche.

  3. Man rechnet daher a hoch 2 (also a mal a) und b hoch 2 (also b mal b). Wenn wir einen Bildschirm mit 45 cm Höhe und 65 cm Breite haben, sieht die Rechnung so aus 45 x 45 und 65 x 65.

  4. Die beiden Zwischenergebnisse addiert man. So kommt man zu 2025 + 4225 = 6250.

  5. Durch die Zwischensumme muss man nur noch die Wurzel ziehen, hier wäre das Ergebnis 79,06 cm.

  6. Achtung – diese Angabe ist immer noch in Zentimetern und muss in Zoll umgerechnet werden. Ein Zoll sind ca. 2,54 cm. Nun musst du das Ergebnis 79,06 durch 2,54 teilen. Der Bildschirm hat also eine Bildschirmdiagonale von 31,13 Zoll.

Die Bildschirmdiagonale ist die wesentlich praktischere Angabe, da sie sich durch eine schnelle Messung angeben lässt. Bei der Bildfläche muss man rechnen.