Bildschirmdiagonale

Mit der Bildschirmdiagonale wird die Größe von Fernsehern, Handydisplays und Monitoren angegeben, zumeist in Zoll. Ein Zoll (auch Inch genannt) sind ca. 2,54 cm. Dabei wird die Länge von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke der Bildfläche gemessen. Das Gehäuse zählt nicht dazu, diese Größe kann aber zusätzlich angegeben werden.

Bildschirmgröße

Computermonitore haben meist eine Bildschirmdiagonale von 19 bis 28 Zoll, was rund 48 bis 71 Zentimeter entspricht. Fernseher hingegen werden am häufigsten in der Größe zwischen 55 bis 65 Zoll verkauft, rund 140 bis 165 Zentimeter. Dabei gibt es aber deutlich kleinere und größere Fernseher. Displays von Handys messen meist zwischen 5 bis 7 Zoll, also etwa zwischen 13 und 18 Zentimeter.

Das Seitenverhältnis bei Bildschirmen ist zumeist 16:9, früher war 4:3 verbreitet.

Bildschirmdiagonale berechnen

Bei großen Bildschirmen kann das Messen über die Diagonale schwierig und ungenau sein. Die geraden Seiten hingegen sind einfacher zu messen. Mit diesen Angaben lässt sich die Bildschirmdiagonale berechnen.

  1. Messe Höhe und Breite der Bildfläche. Das ist der Teil, der Farben darstellen kann, nicht das Gehäuse.

  2. Mit dem Satz des Pythagoras (a² + b² = c²) lässt sich die Diagonale ausrechnen. Die Variablen a und b stehen für Höhe und Breite der Bildfläche.

  3. Man rechnet daher a hoch 2 (also a mal a) und b hoch 2 (also b mal b). Wenn wir einen Bildschirm mit 45 cm Höhe und 65 cm Breite haben, sieht die Rechnung so aus 45 x 45 und 65 x 65.

  4. Die beiden Zwischenergebnisse addiert man. So kommt man zu 2025 + 4225 = 6250.

  5. Durch die Zwischensumme muss man nur noch die Wurzel ziehen, hier wäre das Ergebnis 79,06 cm.

  6. Achtung – diese Angabe ist immer noch in Zentimetern und muss in Zoll umgerechnet werden. Ein Zoll sind ca. 2,54 cm. Nun musst du das Ergebnis 79,06 durch 2,54 teilen. Der Bildschirm hat also eine Bildschirmdiagonale von 31,13 Zoll.

Auflösung des Bildschirms

Zur Beurteilung des Bildschirms wird aber nicht nur die Diagonale, sondern meist auch die Auflösung in PPI oder DPI angegeben. Ebenso wichtig sind Technik (ob LCD, Plasma oder LED), Helligkeit und die Größe der dargestellten Pixel.

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Häufige Fragen zum Thema Bildschirmdiagonale

Mit der Bildschirmdiagonale wird die Größe von Fernsehern, Handy - Displays und Monitore angegeben, zumeist in Zoll. Ein Zoll (auch Inch genannt) sind ca. 2,54 cm. Dabei wird die Länge von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke der Bildfläche gemessen. Das Gehäuse zählt nicht dazu, diese Größe kann aber zusätzlich angegeben werden.

Computermonitore haben meist eine Bildschirmdiagonale von 19 bis 28 Zoll, was rund 48 bis 71 Zentimeter entspricht. Fernseher hingegen werden am häufigsten in der Größe zwischen 55 bis 65 Zoll verkauft, rund 140 bis 165 Zentimeter. Dabei gibt es aber deutlich kleinere und größere Fernseher. Displays von Handys messen meist zwischen 5 bis 7 Zoll, also etwa zwischen 13 und 18 Zentimeter.

Bei großen Bildschirmen kann das Messen über die Diagonale schwierig und ungenau sein. Die geraden Seiten hingegen sind einfacher zu messen. Mit diesen Angaben lässt sich die Bildschirmdiagonale berechnen.

  1. Messe Höhe und Breite der Bildfläche. Das ist der Teil, der Farben darstellen kann, nicht das Gehäuse.

  2. Mit dem Satz des Pythagoras (a² + b² = c²) lässt sich die Diagonale ausrechnen. Die Variablen a und b stehen für Höhe und Breite der Bildfläche.

  3. Man rechnet daher a hoch 2 (also a mal a) und b hoch 2 (also b mal b). Wenn wir einen Bildschirm mit 45 cm Höhe und 65 cm Breite haben, sieht die Rechnung so aus 45 x 45 und 65 x 65.

  4. Die beiden Zwischenergebnisse addiert man. So kommt man zu 2025 + 4225 = 6250.

  5. Durch die Zwischensumme muss man nur noch die Wurzel ziehen, hier wäre das Ergebnis 79,06 cm.

  6. Achtung – diese Angabe ist immer noch in Zentimetern und muss in Zoll umgerechnet werden. Ein Zoll sind ca. 2,54 cm. Nun musst du das Ergebnis 79,06 durch 2,54 teilen. Der Bildschirm hat also eine Bildschirmdiagonale von 31,13 Zoll.

Die Bildschirmdiagonale ist die wesentlich praktischere Angabe, da sie sich durch eine schnelle Messung angeben lässt. Bei der Bildfläche muss man rechnen.