Plasmafernseher

Plasmafernseher kamen als Farbfernsehgeräte ab den 1990erm auf den Markt und konnten damals gegenüber LCD-Fernsehern durch einen hohen Kontrast bestechen. Vorteilhaft ist dabei, dass durch die Plasmatechnologie ein nahezu unbegrenzt großer Blickwinkel ermöglicht wird, sodass das Bild vertikal als auch horizontal nahezu ohne Farb- oder Kontrastbeeinträchtigungen erhalten bleibt. Zudem liegt die Reaktionszeit der Bildzellen im Nanosekundenbereich. Der Stromverbrauch ist dynamisch, das heißt bei einem hellen Bild wird mehr, bei einem dunklen weniger Strom benötigt.

Die Plasmatechnologie funktioniert nach der Sandwichbaumethode: Zwischen Glasplatten befinden sich kleine Kammern, wobei jeweils drei ein Pixel (Bildpunkt) ergeben. Jede der drei Kammern steht für eine der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Durch Farbmischung ist es möglich nahezu jede Farbe darzustellen. Die Kammern selbst sind mit einer Gasmischung gefüllt, das mittels Spannung zu Plasma ionisiert wird, welches wiederum Leuchtstoffe erzeugt. Je länger eine Kammer gezündet ist, desto heller leuchtet sie.

Durch die Weiterentwicklung der LCD- und LED-Technologie wurde die Produktion Mitte der 2010er Jahre eingestellt.

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