Pixel

Ein Pixel ist der kleinste Bestandteil eines digitalen Bildes. Es wird oft auch als Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement bezeichnet. Der Name ist ein Kofferwort und leitet sich von den englischen Begriffen für Bild („picture“) und Element („element“) ab.

Relation von Pixel zu Bildgröße

Dabei steht die Größe und Anzahl immer in Relation zur Größe des Bildes, Display bzw. Bildschirmes. Die Angaben DPI bzw. PPI stehen für Dots per Inch („Punkte pro Inch“) bzw. Pixels per Inch (Pixel pro Inch) und geben Aufschluss darüber wieviele Pixel pro Inch (2,54 cm) vorhanden sind.

Zum Beispiel: Wenn man auf einem Bildschirm von der Auflösung 1.920 x 1.080 auf die Auflösung 1.080 x 720 umschaltet, ändert sich natürlich nichts an der Größe des Bildschirms selbst. Dafür aber an der Anzahl der Pixel. Wird die Auflösung geringer, sinkt die Anzahl der Pixel. Logischerweise wird muss nun jedes einzelne Pixel größer werden, um den Bildschirm auszufüllen.

Verwendung von Pixelangaben

Sowohl Fernseher, Bildschirme, Kameraauflösungen und viele andere geben die Auflösung in Pixel bzw. in Megapixel wieder. Dabei gilt zu beachten: Je höher die Pixelanzahl, desto besser die Auflösung. Natürlich nur, wenn die Pixel entsprechend klein sind.

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Häufige Fragen zum Thema Pixel

Beide beschreiben die Dichte von Bildpunkten pro Inch, also pro 2,54 cm, daher werden die Begriffe synonym verwendet. DPI wird meist in Zusammenhang von Drucken und Bildern genannt. Bei Displays und Fernsehern sind Angaben in PPI üblicher.

Ja, je höher die PPI sind, desto detailreicher ist das Bild, desto schärfer erscheint es.

Megapixel geben die Auflösung von Fotoapparaten, Smartphone- und Videokameras an. Diese stehen für eine Million Bildpunkte (Pixel) was einem quadratischen Bild mit einer Höhe und Breite von jeweils 1024 Pixel entspricht. Sie werden mit MP oder MPx abgekürzt, seltener auch mit MPix oder MPixel.

Beim Skalieren wird die Größe eines Bildes geändert. Das funktioniert besser, wenn die ursprüngliche Auflösung des Bildes hoch ist. Wird das Bild verkleinert bzw. runterskaliert, spricht man auch vom Down-Sampling.

Beim Skalieren wird die Größe eines Bildes geändert. Das funktioniert besser, wenn die ursprüngliche Auflösung des Bildes hoch ist. Wird das Bild vergrößert bzw. hochskaliert, spricht man auch vom Up-Scaling.

Oft wird angenommen, dass eine Kamera mit 24 Megapixel eine doppelt so hohe Auflösung hat oder doppelt so große Bilder machen kann, wie eine mit 12 Megapixel. Das ist leider falsch. Megapixel werden berechnet, indem man die Gesamtzahl der horizontalen Pixel mit den vertikalen multipliziert, ähnlich wie bei der Berechnung eines Rechtecks. Um eine doppelte Auflösung zu erreichen, muss man um den Faktor 4 erhöhen.

Zum Beispiel: Eine Kamera mit 12 Megapixel liefert Bilder in der Größe von rund 4.000 x 3.000 Pixel, eine Kamera mit 24 Megapixel Bilder mit etwa 6.000 x 4.000 Pixel. Der Unterschied zwischen einer 12 und einer 24 Megapixel-Kamera ist daher deutlich kleiner als meist erwartet. Um die doppelte Auflösung einer 12 Megapixel-Kamera zu erhalten, benötigt man eine Kamera mit 48 Megapixel.

Ein Pixel ist der kleinste Bestandteil eines digitalen Bildes. Es wird oft auch als Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement bezeichnet.