Megapixel

In Megapixel wird die Auflösung von Fotoapparaten, Smartphone - und Videokameras angegeben. Diese stehen für eine Million Bildpunkte (auch Pixel genannt) was einem quadratischen Bild mit einer Höhe und Breite von jeweils 1024 Pixel entspricht. Sie werden mit MP oder MPx abgekürzt, seltener auch mit MPix oder MPixel.

Hohe Auflösung wichtig

Grundsätzlich gilt: Je höher die Bildauflösung, desto besser. Denn desto grösser ist das mögliche Druckformat. Dabei spielen die DPI bzw. PPI eine Rolle. Je höher die Anzahl der Pixeldichte, desto genauer ist die Detailschärfe, desto größer darf der Druck ausfallen. Ist ein Bild 800 x 600 groß, füllt es den Bildschirm eines Geräts mit der Auflösung 1.080 x 1.920 eben größer aus, als bei einem gleich großen Bildschirm mit der Auflösung 2.048 x 1.080. Wird es hingegen größer gezogen, erscheint es „verpixelt“, das Bild wird ungenau. Man spricht dann auch von einem Bildrauschen.

Megapixel im Vergleich

Oft wird angenommen, dass eine Kamera mit 24 Megapixel eine doppelt so hohe Auflösung hat oder doppelt so große Bilder machen kann, wie eine mit 12 Megapixel. Das ist leider falsch. Megapixel werden berechnet, indem man die Gesamtzahl der horizontalen Pixel mit den vertikalen multipliziert, ähnlich wie bei der Berechnung eines Rechtecks. Um eine doppelte Auflösung zu erreichen, muss man um den Faktor 4 erhöhen.

Zum Beispiel: Eine Kamera mit 12 Megapixel liefert Bilder in der Größe von rund 4.000 x 3.000 Pixel, eine Kamera mit 24 Megapixel Bilder mit etwa 6.000 x 4.000 Pixel. Der Unterschied zwischen einer 12 und einer 24 Megapixel-Kamera ist daher deutlich kleiner als meist erwartet. Um die doppelte Auflösung einer 12 Megapixel-Kamera zu erhalten, benötigt man eine Kamera mit 48 Megapixel.

Down-Sampling und Up-Scaling

Je höher die Auflösung, desto besser sind die Möglichkeiten zur Größenänderung von Bildern. Zum Beispiel kannst du aus einem Bild mit hoher Auflösung auch Bildausschnitte vergrößern, ohne dass das Bildrauschen zu groß wird. Auch das Skalieren, das heißt das Vergrößern oder Verkleinern des Bildes funktioniert besser, wenn die ursprüngliche Auflösung des Bildes hoch ist.

Runterskalieren wird Down-Sampling genannt, bei der Vergrößerung des Bildes, dem Hochskalieren, spricht man vom Up-Scaling.

Auflösung ist alles?

Lange Zeit wurde vor allem in der Werbung Megapixel als der Standard zur Bewertung einer Digitalkamera genannt. Auch wenn die Auflösung eine wirklich wichtige Rolle spielt, sollte an Sensorgröße, Pixelgröße, Objektivauflösung und Technik auch immer gedacht werden. In unserem Vergleich für Handys berücksichtigen wir daher nicht nur die Anzahl der Megapixel einer Kamera, sondern eben auch sämtliche anderen Kriterien um sie zu bewerten.

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Häufige Fragen zum Thema Megapixel

Beide beschreiben die Dichte von Bildpunkten pro Inch, also pro 2,54 cm, daher werden die Begriffe synonym verwendet. DPI wird meist in Zusammenhang von Drucken und Bildern genannt. Bei Displays und Fernsehern sind Angaben in PPI üblicher.

Ja, je höher die PPI sind, desto detailreicher ist das Bild, desto schärfer erscheint es.

Megapixel geben die Auflösung von Fotoapparaten, Smartphone- und Videokameras an. Diese stehen für eine Million Bildpunkte (Pixel) was einem quadratischen Bild mit einer Höhe und Breite von jeweils 1024 Pixel entspricht. Sie werden mit MP oder MPx abgekürzt, seltener auch mit MPix oder MPixel.

Beim Skalieren wird die Größe eines Bildes geändert. Das funktioniert besser, wenn die ursprüngliche Auflösung des Bildes hoch ist. Wird das Bild verkleinert bzw. runterskaliert, spricht man auch vom Down-Sampling.

Beim Skalieren wird die Größe eines Bildes geändert. Das funktioniert besser, wenn die ursprüngliche Auflösung des Bildes hoch ist. Wird das Bild vergrößert bzw. hochskaliert, spricht man auch vom Up-Scaling.

Oft wird angenommen, dass eine Kamera mit 24 Megapixel eine doppelt so hohe Auflösung hat oder doppelt so große Bilder machen kann, wie eine mit 12 Megapixel. Das ist leider falsch. Megapixel werden berechnet, indem man die Gesamtzahl der horizontalen Pixel mit den vertikalen multipliziert, ähnlich wie bei der Berechnung eines Rechtecks. Um eine doppelte Auflösung zu erreichen, muss man um den Faktor 4 erhöhen.

Zum Beispiel: Eine Kamera mit 12 Megapixel liefert Bilder in der Größe von rund 4.000 x 3.000 Pixel, eine Kamera mit 24 Megapixel Bilder mit etwa 6.000 x 4.000 Pixel. Der Unterschied zwischen einer 12 und einer 24 Megapixel-Kamera ist daher deutlich kleiner als meist erwartet. Um die doppelte Auflösung einer 12 Megapixel-Kamera zu erhalten, benötigt man eine Kamera mit 48 Megapixel.

Ein Pixel ist der kleinste Bestandteil eines digitalen Bildes. Es wird oft auch als Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement bezeichnet.