TV-Sender

Ob terrestrisch, über Satellit oder via Kabel: Pro Tag sehen rund 4,9 Mio. Österreicher und Österreicherinnen etwas über drei Stunden fern (Stand 2018). Die Senderliste ist dabei zahlreich. Viele freie Sender sind für Fernsehen und Radio empfangbar, auch in HD Qualität - darunter die Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF, als auch zahlreicher Privatsender, die zum Teil in ganz Österreich oder auch nur lokal senden. Auch Bezahlfernsehen (sogenanntes PayTV) wie zum Beispiel Sky, A1 XploreTV oder HD Austria kannst du in Österreich beziehen.

Terrestrisches Fernsehen ist das Fernsehen über eine Haus- oder Zimmerantenne, das digitale Signal erfolgt dabei über DVB-T bzw. DVB-T2 Technik. Die Übertragung erfolgt terrestrisch, das heißt erdgebunden, über ein Sendernetzwerk, das sich auf der Erdoberfläche befindet. Mittels Zimmerantenne können bis zu 15 freie Sender empfangen werden.

Beim Satellitenfernsehen wird das Signal von den namensgebenden Satelliten aus der geostationären Umlaufbahn gesendet. Bei uns wird dafür meist der Satellit „Astra“ anvisiert. Per Satellit können rund 60 freie Sender empfangen werden.

Beim Kabelfernsehen erfolgt die Übertragung über ein Koaxialkabel, das nicht nur Rundfunkprogramme, sondern auch einen Internetzugang bietet. Bei dieser Empfangsart sind oft besonders viele Sender verfügbar, oft sind es weit über 100 verschiedene Programme.

Rundfunkanlagen in Österreich

In Österreich ist die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG) für Rundfunkübertragung zuständig, die 1795 Sendeanlagen an 430 Standorten betreut. Dabei ist sie nicht nur für den staatlichen Rundfunk ORF von Nutzen, sondern auch für private Rundfunkanbieter, Mobilfunker und Blaulichtdienste.

Achtung, Rundfunkbebühren

Jeder Haushalt mit einem einsatzfähigen Fernseh- bzw. Radiogerät muss Rundfunkgebühren zahlen, ganz egal ein ORF-Sender angesehen wird oder nicht. Die Einnahmen gehen an die GIS (Gebühren Info Service - Gesellschaft) und stellen eine der Finanzierungsmöglichkeiten des ORF dar. Weitere Quellen bieten staatliche Förderungen und die Einnahmen aus Werbung. Kommerzielle Sender nutzen mitunter auch Telefonmehrwertdienste , Call-In-Gewinnspiele, Verkauf von Produkten (Homeshopping und Spenden). Fernsehen und Radio über Internetempfang und Streaming zählen dabei nicht zum Rundfunk.

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Häufige Fragen zum Thema TV-Sender

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) bis zu 15 freie Sender empfangen, über Satellit rund 60 freie Programme und mit Kabelempfang weit über 100.

Der Unterschied liegt in der Auflösung des Bildes. HD ready ist kein echtes HD (High Definition), sondern noch ein SD-Format (Standard Definition). Full HD bietet eine fast doppelt so hohe Auflösung wie SD. Ultra HD ist sogar vier Mal so auflösend wie Full HD.

Gerade Kabelfernsehen bietet eine riesige Anzahl an Sendern. Es stehen dir, je nach ausgewähltem Tarif, oft weit über hundert verschiedene Programme zur Verfügung.

Ja, bei den meisten Anbietern ist es durchaus möglich nur ein Paket zu buchen. Doch aufgepasst: Oftmals gibt es Vergünstigungen und Kombi-Angebote, wenn du alles von einem Anbieter beziehst. Im Tarifvergleich auf tarife.at kannst du angeben, ob du bereits Kunde bei einem Anbieter bist, sodass wir für dich wirklich immer den günstigsten Preis finden.

Kabelfernsehen bietet die größte Senderauswahl. Zusätzlich kannst du über den Kabelanschluss auch Festnetztelefonie und Kabelinternet bekommen. Viele Anbieter haben für solche Kombinationen extra Angebote.

Höchstwahrscheinlich ja, denn sobald ein empfangsbereites Rundfunkgerät in einem geschlossenen Raum vorhanden ist, müssen dafür Rundfunkgebühren entrichtet werden. Dabei ist unerheblich, ob Programme des ORF angesehen werden oder nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie etwa sehr geringes Haushaltseinkommen, Pflegegeld, Bezug der Studienbeihilfe oder Mindestpension, kann um Befreiung von den Rundfunkgebühren angesucht werden.

Nein, das Analogsignal wurde über Antenne, Satellit und Kabel eingestellt. Der Empfang ist nur noch über Digitalsignal möglich.

In Österreich ist die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG) für Rundfunkübertragung zuständig, die 1795 Sendeanlagen an 430 Standorten betreut. Dabei ist sie nicht nur für den staatlichen Rundfunk ORF von Nutzen, sondern auch für private Rundfunkanbieter, Mobilfunker und Blaulichtdienste.

Zapping oder Zappen nennt man das Weiterschalten von einem Fernsehsender zum nächsten.