DVB-T

DVB-T ist ein Übertragungsstandard für Terrestrisches Fernsehen. Dabei steht die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestial, zu Deutsch etwa „Digitale Videoübertragung – Antennenfernsehen“. Um DVB-T bzw. DVB-T 2 empfangen zu können, benötigst du einen Receiver.

Ausgesprochen wird DVB-T Buchstabe für Buchstabe: DVBT. Oft wird es auch ohne Bindestrich DVB T geschrieben.

DVB-T und DVB-T 2

DVBT wurde 1997 vom ETSI (Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen) als Standard für terrestrische Fernsehübertragung festgelegt. Es ist die weltweit häufigst verbreitete Norm dafür. Dabei ist es selbst kein Videoformat, sondern lediglich ein Übertragungsstandard, wie Inhalte (zum Beispiel Videodaten) per Funk verbreitet werden.

DVB-T 2 ist der Nachfolgestandard zu DVB-T, der 2008 beschlossen wurde. Mit DVB T2 ist bei gleicher Kanalbandbreite die Übertragung von mehr Programmen in besserer Qualität (HD) möglich. DVB-T2 ist allerdings zu DVB-T nicht kompatibel.

Vorteile und Nachteile von DVB-T

DVB-T ist besonders kostengünstig in der Anschaffung. Der Vorteil zur Analogtechnik liegt bei DVB-T vor allem in der Effizienz der Ausnutzung der Frequenzen.

Der Nachteil ist, dass die Übertragung leicht gestört werden kann. Größere Hindernisse (wie zum Beispiel ein Berg, aber auch ein paar große Bäume) können zu kompletten Bildausfällen führen. Im Gegensatz zu Kabelfernsehen oder Satellitenfernsehen ist die Auswahl der Sender stark begrenzt.

DVB T Österreich

Die offizielle Einführung von DVB-T in Österreich fand 2006 statt. Zunächst liefen die Analogsignale und Digitalsignale im Parallelbetrieb, schließlich schaltete man den Analogbetrieb schrittweise ab. Ab 2013 wurde der Nachfolgestandard DVB-T2 eingeführt, der über eine höhere spektrale Effizienz verfügt, das heißt ein robusteres Empfangsergebnis gewährleistet und die Übertragung von HD-Sendern ermöglicht. Die vollständige Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 erfolgte 2017. DVB T Österreich wurde als SimpliTV vermarktet.

In Österreich ist die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG) für Rundfunkübertragung zuständig, die 1795 Sendeanlagen an 430 Standorten betreut. Dabei ist sie nicht nur für den staatlichen Rundfunk ORF von Nutzen, sondern auch für private Rundfunkanbieter, Mobilfunker und Blaulichtdienste.

DVB T 2 empfangen

Wenn du DVB T 2 empfangen willst, benötigst du einen DVB T Recevier und Simpli TV. Hier findest du einen Überblick zu allen Tarifen von Simpli TV.

Sender über DVB-T

Mittels DVB-T 2 kannst du (abhängig vom Standort) in Österreich bis zu 15 freie Sender empfangen.

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Häufige Fragen zum Thema DVB-T

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du, abhängig von deinem Standort in Österreich, bis zu 15 freie Sender empfangen.

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) bis zu 15 freie Sender empfangen, über Satellit rund 60 freie Programme und mit Kabelempfang weit über 100.

DVB-T ist ein Übertragungsstandard für Terrestrisches-Fernsehen . Dabei steht die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestial, zu Deutsch etwa „Digitale Videoübertragung – Antennenfernsehen“.

Um DVB-T 2 empfangen zu können, benötigst du einen Receiver. Diese sind im Fachhandel oft sehr günstig zu bekommen.

Nein, das Analogsignal wurde über Antenne, Satellit und Kabel eingestellt. Der Empfang ist nur noch über Digitalsignal möglich.

Nach den günstigen Anschaffungskosten kommen keine weiteren Auslagen auf dich zu.

Ein Receiver ist ein Empfangsgerät für Fernsehen und Radio. Ein Digitalreceiver erhält ein digitales Signal über Kabel, Satellit oder Antenne ( Terrestrisches-Fernsehen ) und setzt es zu Bild und Ton um. Dabei kann dieser entweder als eigenständiges Gerät vorhanden oder bereits in den Fernseher als Tuner integriert sein. Receiver, die ein analoges Signal verarbeiten, werden nicht mehr hergestellt.

Da das Digitalsignal komprimiert wird, können über die gleiche Bandbreite viel mehr Informationen gesendet werden. So ist mit digitalem Fernsehen eine bessere Bildqualität als beim alten Analogsignal möglich. Zudem können auch mehr Sender ihre Programme ausstrahlen.