Röhrenfernseher

Die ersten Fernseher wurden in den 1930er Jahren hergestellt und konnten ausschließlich analoge Signale verarbeiten, wie zum Beispiel eine Zimmerantenne beim Terrestrischen Fernsehen. Um auch digitale Signale in ein Bild umsetzen zu können, benötigen sie einen Digitalreceiver.

Röhrenfernseher basieren auf der Kathodenstrahltechnik von Ferdinand Braun - im Fachjargon werden sie deshalb auch Kathodenstrahlröhrenbildschirme genannt. Glühkathoden werden erhitzt und senden sogenannte Glühemissionen aus, die Elektronenstrahlen erzeugen, womit auf einer Leuchtschicht ein Leuchtfleck erzeugt wird. Die Helligkeit eines Pixels (Bildpunkt) als auch die Position auf dem Bildschirm ergibt damit einen Bildinhalt in Schwarz-Weiß. Beim Farbfernsehen wurden mit drei Kanälen, die durch Farbmischung nahezu jede Farbe darstellen können, oder mit einem schnell rotierenden Farbfilter gearbeitet.

Vorteil der Röhrenfernseher war ein guter Schwarzwert, lange Haltbarkeit, schnelle Reaktionszeit und eine vom Betrachtungswinkel fast vollständig unabhängige Darstellung. Auch waren die Einzelteile leicht austauschbar. Dafür sind die Geräte unhandlich groß und schwer und verbrauchen verhältnismäßig viel Strom.

Die „gute alte Röhre“ wurde durch Flachbildschirmtechniken ersetzt, wie zum Beispiel dem Plasmafernseher, dem LCD-Fernseher und LED-Fernseher.

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Häufige Fragen zum Thema Röhrenfernseher

Die Technik ist einfach veraltet. Röhrenfernseher sind groß, schwer und energieintensiv.

Ja, wenn er noch läuft. Weil bei einem Röhrengerät aber nur analoge Signale verarbeitet werden können, benötigt man zusätzlich einen Digitalreceiver um das digitale Fernsehsignal zu empfangen.

Röhrenfernseher basieren auf der Kathodenstrahltechnik von Ferdinand Braun. Glühkathoden werden erhitzt und senden sogenannte Glühemissionen aus, die Elektronenstrahlen erzeugen, womit auf einer Leuchtschicht ein Leuchtfleck erzeugt wird. Die Helligkeit eines Pixels (Bildpunkt) als auch die Position auf dem Bildschirm ergibt damit einen Bildinhalt in Schwarz-Weiß. Beim Farbfernsehen wurden mit drei Kanälen, die durch Farbmischung nahezu jede Farbe darstellen können, oder mittels schnell rotierendem Farbfilter gearbeitet.

Bei großen Bildschirmen kann das Messen über die Diagonale schwierig und ungenau sein. Die geraden Seiten hingegen sind einfacher zu messen. Mit diesen Angaben lässt sich die Bildschirmdiagonale berechnen.

  1. Messe Höhe und Breite der Bildfläche. Das ist der Teil, der Farben darstellen kann, nicht das Gehäuse.

  2. Mit dem Satz des Pythagoras (a² + b² = c²) lässt sich die Diagonale ausrechnen. Die Variablen a und b stehen für Höhe und Breite der Bildfläche.

  3. Man rechnet daher a hoch 2 (also a mal a) und b hoch 2 (also b mal b). Wenn wir einen Bildschirm mit 45 cm Höhe und 65 cm Breite haben, sieht die Rechnung so aus 45 x 45 und 65 x 65.

  4. Die beiden Zwischenergebnisse addiert man. So kommt man zu 2025 + 4225 = 6250.

  5. Durch die Zwischensumme muss man nur noch die Wurzel ziehen, hier wäre das Ergebnis 79,06 cm.

  6. Achtung – diese Angabe ist immer noch in Zentimetern und muss in Zoll umgerechnet werden. Ein Zoll sind ca. 2,54 cm. Nun musst du das Ergebnis 79,06 durch 2,54 teilen. Der Bildschirm hat also eine Bildschirmdiagonale von 31,13 Zoll.

Die Bildschirmdiagonale ist die wesentlich praktischere Angabe, da sie sich durch eine schnelle Messung angeben lässt. Bei der Bildfläche muss man rechnen.