Terrestrisches Fernsehen

Beim terrestrischen Fernsehen empfängst du dein Fernsehprogramm über eine Haus- oder Zimmerantenne. Dieses wird als modulierte elektromagnetische Wellen ausgestrahlt und kann analog oder digital empfangen werden. Beim digitalen Empfang handelt es sich dabei um DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestial, übersetzt ins Deutsche: „Digitale Videoübertragung – Antennenfernsehen“) bzw. DVB-T2.

Im Unterschied zu Kabelfernsehen oder Satellitenfernsehen erfolgt die Übertragung terrestrisch, das heißt erdgebunden, über ein Sendernetzwerk, das sich auf der Erdoberfläche befindet.

Vorteile und Nachteile des Terrestrischen Fernsehens

Ein Vorteil des Antennenfernsehens sind die günstigen Anschaffungskosten. Doch der Empfang ist leider etwas störungsanfällig, denn die elektromagnetischen Wellen des Signals werden nahezu geradlinig ausgesandt. Dadurch dürfen keine gröberen Hindernisse im Weg stehen. Ein Berg, ein großes Haus, ja selbst das Wetter können sich negativ auswirken und entweder komplette Abschattung bewirken oder, zumindest im Bereich des analogen Empfangs auch für Störungen („Geisterbilder“, „Ameisen im Bild“) verantwortlich sein. Im digitalen Bereich führt dies zu kompletten Bildausfällen. Die Reichweite ist aufgrund der Erdkrümmung stark beschränkt, weswegen Sender möglichst weit oben auf Bergen, Fernsehtürmen oder Sendemasten angebracht sind. Um entfernte oder gebirgige Gebiete zu versorgen, gibt es Fernsehumsetzer, die das Signal vom Fernsehturm auffangen und verstärkt aussenden.

In Österreich ist die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG) für Rundfunkübertragung zuständig, die 1795 Sendeanlagen an 430 Standorten betreut. Dabei ist sie nicht nur für den staatlichen Rundfunk ORF von Nutzen, sondern auch für private Rundfunkanbieter, Mobilfunker und Blaulichtdienste.

Digitalsignal in Österreich

Die offizielle Einführung von DVB-T in Österreich fand 2006 statt. Zunächst liefen die Analogsignale und Digitalsignale im Parallelbetrieb, schließlich schaltete man den Analogbetrieb schrittweise ab. Ab 2013 wurde der Nachfolgestandard DVB-T2 eingeführt, der über eine höhere spektrale Effizienz verfügt, das heißt ein robusteres Empfangsergebnis gewährleistet und die Übertragung von Sendern in HD (High Definition) ermöglicht. Die endgültige Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 erfolgte 2017.

Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) in Österreich bis zu 15 freie Sender empfangen.
Vorsicht: Jeder Haushalt mit einem einsatzfähigen Fernseh- bzw. Radiogerät muss Rundfunkgebühren zahlen, ganz egal ein ORF-Sender angesehen wird oder nicht. Die Einnahmen gehen an die GIS (Gebühren Info Service - Gesellschaft) und stellen eine der Finanzierungsmöglichkeiten des ORF dar.

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Häufige Fragen zum Thema Terrestrisches Fernsehen

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du, abhängig von deinem Standort in Österreich, bis zu 15 freie Sender empfangen.

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) bis zu 15 freie Sender empfangen, über Satellit rund 60 freie Programme und mit Kabelempfang weit über 100.

Nein, das Analogsignal wurde 2011 eingestellt. Der Empfang ist nur noch über Digitalsignal möglich.

In Österreich ist die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG) für Rundfunkübertragung zuständig, die 1795 Sendeanlagen an 430 Standorten betreut. Dabei ist sie nicht nur für den staatlichen Rundfunk ORF von Nutzen, sondern auch für private Rundfunkanbieter, Mobilfunker und Blaulichtdienste.

Nach den günstigen Anschaffungskosten kommen keine weiteren Auslagen auf dich zu.

Beim Fernsehen handelt es sich um eine Übertragung durch elektromagnetische Wellen, die Daten für Bild und Ton beinhalten. Dabei kann mittels analogem oder digitalem Signal gesendet werden. Der Unterschied liegt darin, wie die Übertragung funktioniert. Im Gegensatz zum Digitalsignal ist das analoge Signal nämlich stufenlos und werden direkt übermittelt. Beim Digitalsignal wird es in einen Binärcode umgerechnet.

Für die Digitalisierung werden Bild- und Ton aber nicht nur umgewandelt, sondern dabei auch komprimiert. Darum kann über die gleiche Bandbreite viel mehr Information gesendet werden. So ist eine bessere Bildqualität als beim Analogsignal möglich und auch, dass mehr Sender ihre Programme ausstrahlen können.