Receiver

Ein Receiver ist ein Empfangsgerät für Rundfunkprogramme, das ein Signal über Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen oder Terrestrisches Fernsehen (etwa über Zimmerantenne) erhält und zu Bild und Ton umsetzt. Dabei kann dieser entweder als eigenständiges Gerät vorhanden oder bereits in den Fernseher als Tuner integriert sein. Je nach Receiver kann auch die Auflösung unterschiedlich scharf sein.

In vielen Receivern kann ein CI-Modul in einen entsprechenden CI-Schacht gesteckt werden. Damit können verschlüsselte Programme empfangen werden.

Wird über ein Gerät gestreamt, spricht man nicht von einem Receiver, sondern meistens von einer Set Top Box.

Es gibt verschiedene Receiverbezeichnungen:

  • HD-Receiver: Ein HD-Receiver ermöglicht den Empfang von Fernsehprogrammen in High Definition (HD), einem hochauflösendem Bildformat. Dazu muss das Signal von einem HD-Sender empfangen werden.

  • UHD/4K-Receiver: Noch schärfer wird das Bild mit der Auflösung UHD oder 4K, und einem entsprechenden UHD-Receiver.

  • Twin-Receiver: Damit ist gleichzeitig das Sehen eines und Aufzeichnen eines anderen Programmes möglich.

  • AV-Receiver: AV-Receiver können verschiedene Audio- und Videoquellen auf ihre Ausgänge schalten, beispielsweise für ein Heimkino.

  • Digital-Receiver: Diese können digitale Signale verarbeiten. Neben Digitalreceivern für digitales Fernsehen gab es früher auch Receiver für das Empfangen eines analogen Signales. 2011 wurde das Analogsignal in Österreich eingestellt, daher kann man nur noch Digital-Receiver verwenden.

  • Radio-Receiver: Radio-Receiver werden zumeist nur Tuner genannt.

Achtung: Sobald ein empfangsbereites Gerät im Haus aufgestellt ist, muss dies der GIS gemeldet werden, egal ob man die ORF-Programme nutzt oder nicht.

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Häufige Fragen zum Thema Receiver

Das hängt stark von der Übertragungsart ab. Mittels Terrestrischem Fernsehen kannst du (abhängig vom Standort) bis zu 15 freie Sender empfangen, über Satellit rund 60 freie Programme und mit Kabelempfang weit über 100.

Höchstwahrscheinlich ja, denn sobald ein empfangsbereites Rundfunkgerät in einem geschlossenen Raum vorhanden ist, müssen dafür Rundfunkgebühren entrichtet werden. Dabei ist unerheblich, ob Programme des ORF angesehen werden oder nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie etwa sehr geringes Haushaltseinkommen, Pflegegeld, Bezug der Studienbeihilfe oder Mindestpension, kann um Befreiung von den Rundfunkgebühren angesucht werden.

Nein, das Analogsignal wurde über Antenne, Satellit und Kabel eingestellt. Der Empfang ist nur noch über Digitalsignal möglich.

Der Tuner ist das Empfangsgerät deines Fernsehers oder Radios. Er kann die von Sendern übertragenen Frequenzen auffangen.

Für das Empfangen von Fernseh- oder Radiosignalen ist ein Receiver nötig, der die Frequenzen auffängt und verarbeitet, damit Bild bzw. Ton von Fernseher oder Radio wiedergegeben werden können. Er besteht aus einem Tuner und einem Verstärker.

Beim Fernsehen handelt es sich um eine Übertragung durch elektromagnetische Wellen, die Daten für Bild und Ton beinhalten. Dabei kann mittels analogem oder digitalem Signal gesendet werden. Der Unterschied liegt darin, wie die Übertragung funktioniert. Im Gegensatz zum Digitalsignal ist das analoge Signal nämlich stufenlos und werden direkt übermittelt. Beim Digitalsignal wird es in einen Binärcode umgerechnet.

Für die Digitalisierung werden Bild- und Ton aber nicht nur umgewandelt, sondern dabei auch komprimiert. Darum kann über die gleiche Bandbreite viel mehr Information gesendet werden. So ist eine bessere Bildqualität als beim Analogsignal möglich und auch, dass mehr Sender ihre Programme ausstrahlen können.