Malware

Malware ist eine Schadsoftware, die dazu dient Daten auszuspionieren, zu beschädigen oder zu löschen. Die Bezeichnung Malware kommt von malicious (zu Deutsch „bösartig“) und dem Begriff Software. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen: Viren, Würmer, trojanische Pferde und andere.

Oft wird Malware auch als Virus bezeichnet; bei Computern ist daher meist von Computerviren, bei Handys von Handyviren die Rede. Wenn das Hauptziel des Schadprogramms darin besteht, Daten oder dein Nutzerverhalten auszuspionieren, spricht man auch von Spyware.

Sogenannte Bloatware, also unnütze Programme, die nicht schaden, oder Nagware, Programme die mit lästigen Pop-Ups werben, sind keine Malware.

Grayware

Manchmal wird auch zwischen Malware und Grayware unterschieden. Dabei gilt alles, was Daten und das Betriebssystem nicht direkt schädigt, wie zum Beispiel Spyware, als Grayware. Da auch bei der Grayware großer Schaden entstehen kann, ist eine Abgrenzung aber eher schwieirg.

Zum Teil werden auch nur behördliche Programme (auch Govware), wie der Bundestrojaner, damit bezeichnet. Geheimdienste, Zoll und andere offizielle Stellen nutzen mitunter bei der Verbrechensbekämpfung heimliche Spionagesoftware, indem sie Schadprogramme verwenden.

Gefahr durch Malware

Meistens wollen Cyberkriminelle deine sensiblen Daten ausspionieren – etwa deine Passwörter oder Bankzugangsdaten. Hier drohen Abbuchungen vom Konto, Bestellungen auf deine Rechnung oder sonstiger finanzieller Schaden. Mitunter kommt es auch zu einem Identiätsdiebstahl.

Auch auf andere Daten, wie etwa deine Bilder, kann mittels Malware zugegriffen werden. Mitunter wird dabei mit Erpressung gearbeitet, zum Beispiel werden persönliche Chats veröffentlicht, wenn nicht eine bestimmte Summe bezahlt wird oder ähnliches. Oder aber die Bilder werden verkauft. Auch das Einhacken in eine Kamera oder ein Mikrofon zielt oft auf Erpressung oder den Weiterverkauf der Bilder ab. Andere Malware zielt nur auf Zerstörung ab. So werden Daten gelöscht oder sogar die Hardware beschädigt (Brick).

Bösartige Programme bekämpfen

Eine Infektion durch ein Schadprogramm ist vielfältig möglich. So kann Malware per App, SMS, MMS, E-Mail, Bluetooth, offene WLAN-Netze, Downloads oder QR Codes verbreitet werden.

Oft ist es gar nicht einfach zu erkennen, ob man befallen ist. Nur Anti-Virenprogramme können dies sicher feststellen und bekämpfen. Bekannte Anti-Virus-Software ist zum Beispiel von Kaspersky, Emsisoft, Avast, Avira oder Bitdefender.

Wenn du mehr zum Thema Malware wissen möchtest, lies doch unseren Ratgeber Handyviren – so schützt du dich.

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Häufige Fragen zum Thema Malware

Malware ist eine Schadsoftware, die dazu dient Daten auszuspionieren, zu beschädigen oder zu löschen. Die Bezeichnung Malware kommt von malicious (zu Deutsch „bösartig“) und dem Begriff Software. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen: Viren, Würmer, trojanische Pferde und andere.

Oft wird Malware auch als Virus bezeichnet; bei Computern ist daher meist von Computerviren, bei Handys von Handyviren die Rede. Wenn das Hauptziel des Schadprogramms darin besteht, Daten auszuspionieren, spricht man auch von Spyware.

Sogenannte Bloatware, also unnütze Programme, die nicht schaden, oder Nagware, Programme die mit lästigen Pop-Ups werben, sind keine Malware.

Manchmal wird auch zwischen Malware und Grayware unterschieden. Dabei gilt alles, was Daten und das Betriebssystem nicht direkt schädigt, wie zum Beispiel Spyware, als Grayware. Da auch bei der Grayware großer Schaden entstehen kann, ist eine Abgrenzung aber eher schwierig.

Zum Teil werden auch nur behördliche Programme (auch Govware), wie der Bundestrojaner, damit bezeichnet. Geheimdienste, Zoll und andere offizielle Stellen nutzen mitunter bei der Verbrechensbekämpfung heimliche Spionagesoftware, indem sie Schadprogramme verwenden.

Meistens wollen Cyberkriminelle mit einem Computer- oder Handyvirus deine sensiblen Daten ausspionieren – etwa deine Passwörter oder Bankzugangsdaten. Hier drohen Abbuchungen vom Konto, Bestellungen auf deine Rechnung oder sonstiger finanzieller Schaden. Mitunter kommt es auch zu einem Identiätsdiebstahl.

Auch auf andere Daten, wie etwa deine Bilder, kann mittels Malware zugegriffen werden. Mitunter wird dabei mit Erpressung gearbeitet, zum Beispiel werden persönliche Chats veröffentlicht, wenn nicht eine bestimmte Summe bezahlt wird oder ähnliches. Oder aber die Bilder werden verkauft. Auch das Einhacken in eine Kamera oder ein Mikrofon zielt oft auf Erpressung oder den Weiterverkauf der Bilder ab.

Andere Malware zielt nur auf Zerstörung ab. So werden Daten gelöscht oder sogar die Hardware beschädigt (Brick).