dedicated medium

Ein dedicated medium oder dediziertes Medium ist eine Verbindung, die nicht mit anderen geteilt werden muss. Sie ist nur einem Anschluss gewidmet.

Dein Internet wird langsam, wenn dein Nachbar Netflix schaut? Das kann dir mit einem dedizierten Internetanschluss nicht passieren, denn hier musst du deine Bandbreite nicht mit anderen teilen. Während bei einem shared medium wie LTE-Internet alle Teilnehmer eine Kopfstation nutzen, und sich damit gegenseitig das Internet wegziehen, bleibt deine Bandbreite bei einem dedicated medium wie DSL nur für dich da.

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DSL

Ein dediziertes Medium muss seine Netzressourcen nicht teilen. Dadurch bleibt die Bitrate stabiler für den Nutzer. Ein Beispiel für ein dedicated medium ist etwa DSL-Internet.

Der größte Vorteil von DSL ist, dass es quasi überall verfügbar ist. Telefonkabel wurden im letzten Jahrhundert flächendeckend verlegt, nahezu jedes Haus verfügt über eine eigene Leitung. Im Gegensatz zu anderen Anschlussarten wie etwa Koaxialkabel (Kabelinternet) oder LTE / 5G, teilst du dir deine Leitung nicht mit anderen Kunden, sondern kannst von einer stabilen Verbindung und stabiler Internetgeschwindigkeit ausgehen, die kaum schwankt. Gleichzeitig sind die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten üblicherweise niedriger als etwa bei Kabelinternet, da Telefonleitungen schlicht nicht für den Zugang zum Internet gedacht waren. Mehr Infos findest du in unserem Ratgeber Internet über Telefonleitung.

DSL ist deswegen, weil es ein dediziertes Medium ist, nicht automatisch das schnellste. Denn es kommt auch sehr stark auf die Verfügbarkeit an. Prüfe daher am besten immer in unserer SpeedMap welche Geschwindigkeiten an deinem Standort erreicht werden.

Dedicated medium vs. shared medium

Ein dediziertes Medium ist das Gegenteil eines shared medium (zu Deutsch „geteiltes Medium“). Shared media sind zum Beispiel Kabelinternet oder LTE-Internet. Hybrid Internet ist beides, sowohl shared als auch dedicated, da es auf zwei Technologien zurückgreift.

Beim shared medium teilen sich mehrere Anschlüsse eine Bandbreite. Sie bilden einen sogenannten Cluster. Wenn in einem Cluster viele Anschlüsse gleichzeitig stark genutzt werden, geht die Datengeschwindigkeit deswegen für alle zurück. Je mehr Nutzer gleichzeitig auf die gleiche Leitung zugreifen, umso kleiner wird die für jeden Nutzer verfügbare Bitrate.

dedicated media
  • DSL
  • Glasfaser
  • Hybrid (DSL + LTE)
shared media
  • Kabel
  • Mobilfunk (LTE/5G)
  • Hybrid (DSL + LTE)

( Artikel veröffentlicht am: 06.08.2021 . Letzte Aktualisierung am: 16.08.2021 )

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema dedicated medium

Ist ein Shared Medium automatisch langsamer?

Nein, wenn die Leitungen gut ausgebaut sind und die Cluster nicht zu groß. Beim Kabelinternet kann man sogar die höchsten theoretischen Internetzugangsgeschwindigkeiten erreichen. Um zu prüfen, wie schnell dein Zugang vor Ort ist, schau auf unserer SpeedMap auf tarife.at nach.

Was ist ein Cluster eines Shared Mediums?

Shared Medium bedeutet geteiltes Medium und bezieht sich darauf, dass sich mehrere Anschlüsse eine Netzressource teilen. Die Anschlüsse, die gemeinsam eine Übertragungskapazität nutzen, bilden einen Cluster (auch Segment genannt).

Was ist ein Dedicated Medium?

Ein dedicated medium oder dediziertes Medium ist eine Verbindung, die nicht mit anderen geteilt werden muss. Sie ist nur einem Anschluss gewidmet.

Ein dediziertes Medium muss seine Netzressourcen nicht teilen. Dadurch bleibt die Bitrate stabiler für den Nutzer. Beispiele für dedicated media sind etwa DSL-Internet oder auch eine Standleitung. Der größte Vorteil von DSL ist, dass es quasi überall verfügbar ist. Telefonkabel wurden im letzten Jahrhundert flächendeckend verlegt, nahezu jedes Haus verfügt über eine eigene Leitung. Im Gegensatz zu anderen Anschlussarten wie etwa Koaxialkabel (Kabelinternet) oder LTE / 5G, teilst du dir deine Leitung nicht mit anderen Kunden, sondern kannst von einer stabilen Verbindung und stabiler Internetgeschwindigkeit ausgehen, die kaum schwankt. Gleichzeitig sind die maximal erreichbaren Geschwindigkeiten üblicherweise niedriger als etwa bei Kabelinternet, da Telefonleitungen schlicht nicht für den Zugang zum Internet gedacht waren.