Mobiles LTE/5G Internet für Zuhause

Mobiles LTE/5G Internet für Zuhause

Flexibel soll es sein, einfach zu installieren und günstig: das mobile Internet. Angeboten wird es mit vielen klingenden Namen: LTE Cube, WLAN Box oder Internet Würfel. Doch: Worauf muss man dabei achten? Hier bekommst du alle Infos zum mobilen Internet für Zuhause.

Eigentlich willst du nur mobiles Internet und dich nicht den halben Tag durch irgendwelche Technikforen durchklicken, die vor halbverständlichen Fachbegriffen nur so strotzen? Können wir nachvollziehen. Wir erklären dir gerne und in normaler Sprache, wie du dazu kommst.

Mobil oder Festnetz?

Der Unterschied zwischen mobilem Internet und dem Festnetz ist die Art, wie die Verbindung mit dem World Wide Web hergestellt wird. Beim Festnetz benötigst du Kabel oder Telefonleitung (auch DSL genannt). Das ist zwar stabiler, aber leider nicht überall in einer guten Geschwindigkeit und mancherorts gar nicht verfügbar.

Mobiles Internet hingegen benötigt keinen Festnetzanschluss. Wie dein Handy wählt sich dein Modem hier über den Mobilfunk ins Internet ein. Meist verwendet es dafür LTE (4G) oder 5G. Die Latenzzeiten (auch Ping genannt) sind hier etwas höher als beim Festnetz, dafür hast du überall Internetzugang, wo es Handyempfang gibt.

Surfstick oder Modem

Je nachdem wofür du das Internet nutzen willst, musst du dich entscheiden, wie du es empfangen möchtest. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Mit einem integrierten Modem, einem Surfstick oder einem externen Modem. In alle musst du eine SIM-Karte mit einem Datentarif von einem Anbieter einlegen.

  • Surfstick: Den Stick steckst du entweder an dein Tablet oder deinen Laptop. So kannst du das Internet wirklich überall mobil nutzen: Nicht nur zuhause, sondern auch im Bus, im Park oder in der Arbeit.

  • Modul: Auch beim integriertem Modem ist dies der Fall. Ein solches wird oft auch LTE-Modul oder 5G-Modul genannt und ist bei vielen Tablets und Laptops zu finden. Hier steckst du die SIM-Karte direkt in das Gerät und benötigst keinen Surfstick mehr.

  • Internetwürfel: Mit einem externen Modem, auch WLAN Box oder Internet Cube genannt, benötigst du nur eine Steckdose. Das Modem wählt sich ins Internet und erzeugt ein WLAN. So kannst du es nicht nur allein nutzen, sondern mit deinem Haushalt teilen.

Tarif finden

Auf tarife.at findest du immer den besten Tarif für dich. Willst du mobiles Internet, hast du mehrere Möglichkeiten dieses auf unserer Seite zu finden:

Möchtest du einen Internetwüfel, kannst du diesen hier unter Internet Cube direkt mit einem Tarif finden. Benötigst du nur eine SIM-Karte für ein Modul, einen Surfstick oder einen selbstgekauften Router findest du hier alle Tarife für mobiles Internet.

Vorteile und Nachteile am mobilen Internet

Das Feine am mobilen Internet ist vor allem, dass du keine aufwändigen Installationen hast. Es muss kein Techniker vorbeikommen und eine Leitung verlegen. Du brauchst das Ding nur anstecken und kannst lossurfen.

So bist du besonders ungebunden, wenn du zum Beispiel umziehst oder ins Ferienhaus fährst. Denn du kannst dein Internet einfach mitnehmen und anstecken. Solange sich die Ferienwohnung in Österreich befindet, ist alles gar kein Problem. Innerhalb der EU benötigst du einen roamingfähigen Tarif, der Datenroaming erlaubt.

Mit dem Internet Cube kannst du und die ganze Familie das WLAN nutzen und können gleichzeitig streamen, surfen und chatten. Alles was du dafür benötigst ist eine funktionierende Steckdose. Mit der Geschwindigkeit des Festnetzinternets kann Mobilfunkinternet mittlerweile gut mithalten. Im ländlichen Regionen ist es oft sogar deutlich schneller, in der Stadt gewinnt aber (fast) immer noch das Festnetzinternet.

Luft - ein “geteiltes Medium”

Dass die Physik ziemlich gemein sein kann, wissen wir alle seit der Schulzeit. Leider muss das auch dein LTE-Internet erfahren! Bei Internet über das Mobilfunknetz teilst du dir die Leitung mit anderen Kunden deines Internetanbieters, die in deiner Nähe sind. Ihr seid oftmals mit dem gleichen Sendemasten verbunden, der jedem von euch Frequenzbereiche zuweist. Je mehr Kunden mit einem Sendemasten verbunden sind, desto kleiner wird dein Bereich, und desto weniger Datenvolumen kannst du übertragen. Weiters ist auch dein Sendemasten an das Core-Netzwerk des Internetanbieters angebunden. Wenn diese Anbindung zum Core-Netzwerk überlastet ist, weil zu viele Kunden verbunden sind und Datenvolumen verbrauchen, kommt es zu einem Daten-Stau. Dieses Phänomen ist bei LTE-Internet besonders in den Abendstunden ausgeprägt.

Wieviel GB und Mbit/s?

Benötigst du nur jeden Samstag auf einer langen Zugfahrt Internet für deinen Laptop? Dann wirst du nur wenige GB benötigen. Am besten schaust du auf deinen bisherigen Rechnungen, wie hoch der Verbrauch durchschnittlich war. Mehr dazu findest du auch in unserem Ratgeber zum Datenverbrauch.

Wenn du einen Tarif mit Internet Cube nimmst, musst du dir um die Anzahl der GB keine Gedanken machen. Hier sind alle Tarife mit unlimitiertem Datenvolumen. Ob mit Stick oder Modem: Oft sind unlimitierte Tarife aber nur um wenige Euro teurer als limitierte Tarife. Daher zahlen sie sich meist eher aus.

Mit dem Mbit/s wird die Datengeschwindigkeit angegeben, also wie schnell du mit dem Internet etwas herunterladen kannst. Dies wird auch Bandbreite genannt.

  • Wenignutzer: Wer das Internet für soziale Netzwerke wie Facebook nutzt, online shoppt oder auf Websites surft, der benötigt keine hohe Bandbreite. Meist reichen hier 20-40 Mbit/s.

  • Mittlere Nutzung: Wer in höherer Qualität wie HD oder UHD streamt, generell viele Videos und Bilder sieht und Daten in Clouds lädt, ist ein Nutzer mittlerer Stärke. Hier benötigst du etwa 40 – 75 Mbit/s Speed.

  • Vielnutzer: Wer viel in UHD streamt, Computergames spielt und große Dateien runter- oder rauflädt, benötigt einen Upload Speed ab 75 Mbit/s.

Mehr dazu findest du auch in unserem Ratgeber zur Bandbreite.

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Über den Autor
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema Mobiles LTE/5G Internet für Zuhause

Welches Internet brauche ich?

Welchen Internettarif du benötigst, kommt darauf an, wieviel Bandbreite du verbrauchst.

Über den Daumen gilt: Wer das Internet vor allem für Social Media nutzt, in normaler Auflösung streamt und nur selten große Dateien hoch- oder runterlädt, wählt am besten eine Bandbreite von 20 – 40 Mbit/s im Download.

Wer häufig in bester Qualität (zum Beispiel Videos in UHD) streamt oder große Mengen in und von Clouds lädt, wird eher zwischen 40 – 75 Mbit/s Download Speed benötigen.

Gamer, die eine niedrige Latenz für schnelle Reaktion im Spiel brauchen und nicht ewig auf ihre Patches warten wollen, benötigen mindestens ab 75 Mbit/s im Download Speed. Hier sollte es auch unbedingt ein Kabel- oder DSL-Anschluss sein. Mehr dazu in unserem Ratgeber Internet für Gamer.

Nun darf man aber keinen Mittelwert nehmen, sondern sollte diese Werte in etwa pro Person rechnen. Also zum Beispiel werden drei Zocker, die viel streamen gemeinsam lieber einen Zugang mit 125-250 Mbit/s oder mehr nehmen. Während zwei Wenignutzer auch gemeinsam mit 30 Mbit/s auskommen werden. Wenn unter einem Dach drei verschiedene Nutzer wohnen, wo zum Beispiel einer viel in UHD streamt, einer ständig am PC ist und einer nur gelegentlich Serien schaut, werden 50 – 150 Mbit ausreichen, um alle glücklich zu machen.

Wo finde ich mobiles Internet?

Auf tarife.at findest du immer den besten Tarif für dein mobiles Internet. Möchtest du einen Internetwüfel, kannst du diesen hier unter Internet Cube direkt mit einem Tarif finden. Benötigst du nur eine SIM-Karte für ein Modul, einen Surfstick oder einen selbstgekauften Router findest du hier alle Tarife für mobiles Internet.

Was benötige ich für mobiles Internet?

Je nachdem wofür du das Internet nutzen willst, musst du dich entscheiden, wie du es empfangen möchtest. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Mit einem integrierten Modem, einem Surfstick oder einem externen Modem. In alle musst du eine SIM-Karte mit einem Datentarif von einem Anbieter einlegen.

  • Surfstick: Den Stick steckst du entweder an dein Tablet oder deinen Laptop. So kannst du das Internet wirklich überall mobil nutzen: Ganz egal ob du dich im Bus, im Park oder bei dir zuhause befindest.
  • Modul: Auch beim integriertem Modem ist dies der Fall. Ein solches wird oft auch LTE-Modul oder 5G-Modul genannt und ist bei vielen Tablets und Laptops zu finden. Hier steckst du die SIM-Karte direkt in das Gerät und benötigst keinen Surfstick mehr.
  • Internetwürfel: Mit einem externen Modem, auch WLAN Box oder Internet Cube genannt, benötigst du nur eine Steckdose. Das Modem wählt sich ins Internet und erzeugt ein WLAN. So kannst du es nicht nur allein nutzen, sondern mit deinem Haushalt teilen.
Festnetz oder mobiles Internet – was ist besser?

Der Unterschied zwischen mobilem Internet und dem Festnetz ist die Art, wie die Verbindung mit dem World Wide Web hergestellt wird. Beim Festnetz benötigst du Kabel oder Telefonleitung (auch DSL genannt). Das ist zwar stabiler, aber leider nicht überall in einer guten Geschwindigkeit und mancherorts gar nicht verfügbar.

Mobiles Internet hingegen benötigt keinen Festnetzanschluss. Wie dein Handy wählt sich dein Modem hier über den Mobilfunk ins Internet ein. Meist verwendet es dafür LTE (4G) oder 5G. Die Latenzzeiten (auch Ping genannt) sind hier etwas höher als beim Festnetz, dafür hast du überall Internetzugang, wo es Handyempfang gibt.

Welche Vorteile und Nachteile hat mobiles Internet?

Ein Vorteil am mobilen Internet ist, dass du keine aufwändigen Installationen hast. Es muss kein Techniker vorbeikommen und eine Leitung verlegen. Du brauchst das Ding nur anstecken und kannst lossurfen. So bist du besonders ungebunden, wenn du zum Beispiel umziehst oder ins Ferienhaus fährst. Denn du kannst dein Internet einfach mitnehmen und anstecken. Solange sich die Ferienwohnung in Österreich befindet, ist alles gar kein Problem. Innerhalb der EU benötigst du einen roamingfähigen Tarif, der Datenroaming erlaubt.

Es ist auch deutlich sicherer, als wenn du Gratis-Hotspots nutzt. Denn in diesen treiben oft Cyberkriminelle ihr Unwesen, die deine Daten ausspionieren können. Mit einem eigenen Internetzugang bist du besser geschützt.

Mit dem Internet Cube kannst du und die ganze Familie das WLAN nutzen und können gleichzeitig streamen, surfen und chatten. Alles was du dafür benötigst ist eine funktionierende Steckdose. Mit der Geschwindigkeit des Festnetzinternets kann Mobilfunkinternet mittlerweile gut mithalten. Im ländlichen Regionen ist es oft sogar deutlich schneller, in der Stadt gewinnt aber (fast) immer noch das Festnetzinternet.