IMSI

IMSI steht für International Mobile Subscriber Identity („Internationale Mobilfunkteilnehmeridentität“) und dient der eindeutigen Identifizierung der Netzteilnehmer. Sie wird auf der SIM-Karte gespeichert und besteht aus bis zu 15 Ziffern.

Woraus besteht die IMSI?

Die IMSI hat bis zu 15 Stellen, die sich aus drei Teilen zusammensetzen:

  • Mobile Country Code: MCC, „Mobiler Ländercode“
  • Mobile Network Code: MNC, „Mobilfunknetzkennzahl“
  • Mobile Subscriber Identification Number: MSIN, „Mobile Teilnehmeridentifikationszahl“

Die MCC besteht aus den ersten drei Ziffern. Dies ist die Landeskennung, die durch die ITU festgelegt wird. Sie identifiziert, in welchem Land eine SIM-Karte registriert ist. Alle europäischen Länder beginnen mit 2. Die Österreichische IMSI-Landeskennung lautet 232.

Danach folgt die MNC mit zwei oder drei Ziffern für das Netzwerk, in dem ein Nutzer aktiv ist. Diese werden in Österreich durch die RTR festgelegt. Dabei können an Netzbetreiber mitunter verschiedene MNCs vergeben werden. Zum Beispiel stehen 01 und 02 für A1, 03 und 07 für Magenta und 05 und 10 für Drei.

Schließlich folgt die MSIN, die bis zu 10 Ziffern lang sein kann. Sie sind jedem Teilnehmer individuell zugeordnet. Nur so kann die SIM-Karte identifiziert werden.

Die IMSI wird daher weltweit immer nur einmalig pro Kunden vom Mobilfunknetzbetreiber vergeben. Sie hat allerdings nichts mit der Telefonnummer zu tun.

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Häufige Fragen zum Thema IMSI

Dein Handy steht über Funk in ständigem Kontakt mit deinem Anbieter, der dich über deine SIM-Karte identifiziert. Das Signal wird über Sendemast bzw. Mobilfunkstation aufgefangen und an den Anbieter weitergeleitet. Handys kommunizieren daher nicht direkt miteinander, sondern immer über die Verbindung zum Anbieter. Soll ein Gespräch hergestellt werden, so fragt das Handy per Funk beim Anbieter an, ob das andere Handy erreichbar ist. Das Signal wird vom Sendemast per Richtantenne oder Kabel an den Zentralcomputer des Providers gesendet. Dieser weiß wo sich welches Handy befindet und kann eine Verbindung herstellen.

Mit einem IMSI Catcher können Gespräche abgehört und SMS ausgelesen werden. Auch weitere Handydaten wie IMSI und IMEI können damit ermittelt werden. Dazu simuliert der IMSI Scanner eine Mobilfunkzelle eines Netzbetreibers. Ihre Reichweite liegt bei rund zwei Kilometern.

Der IMSI-Catcher simuliert eine Basisstation eines Anbieters. Sowie das Handy in Reichweite kommt, loggt es sich bei diesem automatisch ein. Dabei kommt es unter anderem zur Abfrage der IMSI-Nummer, der auf der SIM-Karte gespeicherten Nummer zur Identifikation der Nutzer beim Mobilfunkanbieter.

So kann die gesamte Kommunikation überwacht werden, sowohl Gespräche als auch SMS. Nicht nur der genaue Wortlaut kann abgehört worden, auch die Metadaten – also wann wer wo mit wem wie lange kommuniziert.

Mit 5G wird das Abhören eines Handys schwieriger, da die IMSI verschleiert wird. Denn hier wird die IMSI nur verschlüsselt auf der SIM-Karte abgelegt, das Gegenstück befindet sich dann beim Server des Mobilfunkbetreibers. Sobald du dich mit einem Gerät ins Netz einwählst, wird eine neue IMSI erzeugt, die nur der Mobilfunkbetreiber dir zuordnen kann.

Abgehört kann ein 5G-Handy aber leider immer noch werden, denn alle Mobilfunkteilnehmer sind verpflichtet Abhörschnittstellen nach den Standards von ETSI bereitzustellen. Der Aufwand für Abhörmaßnahmen ist hier aber wesentlich höher, als durch einen IMSI Catcher. Auch kann das 5G-Netz für einen Lauschangriff bewusst gestört werden, um Teilnehmer ins LTE oder GSM Netz zu zwingen.

IMSI steht für International Mobile Subscriber Identity („Internationale Mobilfunkteilnehmeridentität“) und dient der eindeutigen Identifizierung der Netzteilnehmer. Sie wird auf der SIM-Karte gespeichert und hat bis zu 15 Stellen.

Die IMSI hat bis zu 15 Stellen, die sich aus drei Teilen zusammensetzen: Dem Mobile Country Code (MCC, „Mobiler Ländercode“), dem Mobile Network Code (MNC, „Mobilfunknetzkennzahl“) und der Mobile Subscriber Identification Number (MSIN, „Mobile Teilnehmeridentifikationszahl“).

Die MCC besteht aus den ersten drei Ziffern. Dies ist die Landeskennung, die durch die ITU festgelegt wird. Sie identifiziert, in welchem Land eine SIM-Karte registriert ist. Alle europäischen Länder beginnen mit 2. Die Österreichische IMSI-Landeskennung lautet 232.

Danach folgt die MNC mit zwei oder drei Ziffern für das Netzwerk, in dem ein Nutzer aktiv ist. Diese werden in Österreich durch die RTR festgelegt. Dabei können an Netzbetreiber mitunter verschiedene MNCs vergeben werden. Zum Beispiel stehen 01 und 02 für A1, 03 und 07 für Magenta und 05 und 10 für Drei.

Schließlich folgt die MSIN, die bis zu 10 Ziffern lang sein kann. Sie sind jedem Teilnehmer individuell zugeordnet. Nur so kann die SIM-Karte identifiziert werden.