PIN und PUK

Sowohl PIN (Persönliche Identifikationsnummer) als auch PUK (Personal Unblocking Key, zu Deutsch „persönlicher Entschlüsselungcode“) sind Sicherheitscodes, die die SIM-Karte sperren. Sie bestehen aus Zahlen, sie sind also sogenannte numerische Passwörter. Die Verschlüsselung dient zur Sicherheit deiner SIM-Karte, damit kein Fremder Zugriff hat und von deinem Handy aus anrufen kann.

Um eine SIM-Lock zu entsperren, wird meist der PUK und der IMEI benötigt. Eine SIM-Lock sperrt die Verwendung des Geräts mit SIM-Karten anderer Anbieter, das heißt du kannst nicht jede beliebige SIM-Karte verwenden.

PIN und PUK finden

Üblicherweise ist der PIN als auch der PUK auf der Karte aufgedruckt, aus der du die SIM-Karte herausbrichst. Diese Karte solltest du daher immer gut aufbewahren.

Der Unterschied zwischen PIN und PUK ist, dass die PIN veränderbar ist, der PUK aber nicht. Außerdem sperrt sich die SIM-Karte, wenn du deine PIN drei Mal falsch eingegeben hast, und verlangt den PUK. Wenn du den PUK mehrmals falsch eingibst, sperrt sich die SIM-Karte dauerhaft, es sei denn es gibt einen PUK2.

PIN und PUK eingeben

Üblicherweise kannst und musst du PIN und PUK nur eingeben, wenn dich das Gerät danach fragt. Über die Tastatur des Handys kannst du die Nummern eintippen. Bei einem Internet Stick kannst du die Nummer über den Computer eingeben.

PIN für Displaysperre

Auch dein Smartphone kann zusätzlich mit einer PIN gesperrt sein, zum Beispiel mit einer Displaysperre. Diese PIN sollte idealerweise nicht dieselbe PIN wie für die SIM-Karte sein. Damit kannst du sicher stellen, dass Fremde keinen Zugriff auf deine Telefonkontakte oder Bilder haben. Auch verhindert es, dass jemand, der dein Handy gestohlen hat, einfach die SIM-Karte austauscht und es weiterverwendet.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten als die PIN, um das Mobiltelefon zu sperren, zum Beispiel mit einem Fingerabdruck, einer Gesichtserkennung via Kamera oder einem Muster.

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Häufige Fragen zum Thema PIN und PUK

Der Entsperrcode ist ein Sicherheitscode, der nur aus Zahlen besteht. Dies nennt man auch numerisches Passwort. Meist hat er vier oder fünf Stellen. Er dient dazu, dass ein Fremder keinen Zugriff auf deine Daten am Handy hat und auch, dass er deine SIM-Karte nicht in einem anderen Handy verwenden kann.

Nicht nur mit der PIN kannst du dein Smartphone sperren. Auch dein Fingerabdruck, die Gesichtserkennung via Kamera, eine Handvenenerkennung oder ein eingegebenes Muster kann als Entsperrcode dienen.

Auf dem Karton deines Smartphones findet sich die IMEI. Bei iPhones kannst du die IMEI unter Einstellungen-Allgemein-Info finden, bei Androids unter dem Menüpunkt Über das Telefon-Status. Oder du kannst *#06# im Telefonfeld deines Handys eingeben. Bei vielen Handys ist die IMEI auch auf dem Typenschild unter dem Akku zu finden.

Der Unterschied zwischen PIN und PUK ist, die PIN ist veränderbar, der PUK nicht. Wenn du deinen PIN dreimal falsch eingibst, benötigst du den PUK um die SIM-Karte wieder zu entsperren. Dabei darf der PUK nicht beliebig oft eingegeben werden. Nach mehreren Fehlversuchen bleibt die SIM-Karte dann unwiderruflich gesperrt, es sei denn es gibt einen PUK2.

Die PIN für deine SIM-Karte entsperrt nur die SIM-Karte, die andere entsperrt das Handy selbst. Wenn zum Beispiel jemand dein Smartphone stielt, aber nur deine SIM-Karte per PIN gesperrt ist, könnte der Dieb die SIM-Karte austauschen und dein Handy verwenden. Außerdem hätte er Zugriff auf alle Bilder. Wenn dein Handy gesperrt ist, aber du den PIN für die SIM-Karte deaktiviert hast, kann er die SIM-Karte in ein andere Handy geben und dann darauf auf deine Kosten telefonieren. Daher empfehlen wir von tarife.at sowohl für das Mobiltelefon, als auch für die SIM-Karte immer eine PIN (oder eine andere Verschlüsselung) aktiviert zu haben.

PIN steht für personal identification number oder zu Deutsch persönliche Identifikationsnummer. PUK steht für Personal Unblocking Key, zu Deutsch persönlicher Entschlüsselungcode.

PINs sind Sicherheitscodes. Sie werden dazu verwendet um Handys oder SIM-Karten vor Zugriff von Fremden zu schützen.

Eine Displaysperre verhindert einen Zugriff durch Fremde auf dein Handy. Dies kann händisch erfolgen, oder automatisch nach wenigen Sekunden erfolgen. Das Entsperren kann nur durch die Eingabe eines Sicherheitscodes erfolgen.

Es gibt viele Möglichkeiten von Sperren, manche sind sicherer, manche sind eher unsicher:

  • PIN: Die PIN ist ein Klassiker und besteht meist aus vier bis fünf Zahlen. Bitte nicht 1234 oder 12345 eingeben. Das sind immer noch die beliebtesten Zahlenkombinationen. Such dir statt dessen eine gut für dich merkbare PIN, die aber nicht unbedingt leicht zu erraten ist, also zum Beispiel nicht dein Geburtsdatum.
  • Fingerabdruck: Eine sichere Methode, denn an deinen Daumen sollten nicht allzu viele Personen geraten.
  • Handvenen-Scan: Eine sichere Methode, denn Handvenen sind einzigartig.
  • Face-ID: Mittels biometrischer Gesichtserkennung lässt sich das Handy freischalten. Die Sicherheit schwankt, je nachdem ob sich das Handy von einem Foto täuschen lasst, oder nicht.
  • Wischen: Das Wischen ist eine schnelle, aber leider auch sehr unsichere Sperrmethode. Denn wenn dir jemand dabei gegenüber sitzt, kann er die Form schon nachahmen.
  • Knock-Code: Eher unsicher wie das Wischen. Dabei müssen Segmente in einer bestimmten Reihenfolge angetippt werden.
  • Smart-Lock: An bestimmten Orten entsperrt sich das Handy von alleine. Eine sehr unsichere Methode.