Kündigungsfrist beim Handy

Wie lange muss man bei einem Anbieter bleiben? Nach Ablauf einer möglichen Mindestvertragsdauer kannst du unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist deinen Handytarifvertrag üblicherweise zum Monatsletzten kündigen. Das bedeutet: Wenn du deine Kündigung am 10. April absendest, würde sie per 31. Mai in Kraft treten. Bis zum Jahr 2016 wurden üblicherweise Kündigungsfristen von drei Monaten vereinbart, bis sie per Gesetz auf ein Monat reduziert wurden. Übrigens: Diese Reduktion gilt laut Oberstem Gerichtshof auch nachträglich für Altverträge mit Vertragsabschluss vor 26. Februar 2016, in denen oft noch die Frist von drei Monaten genannt wird.

Innerhalb einer möglichen Mindestvertragsdauer ist eine Kündigung des Handytarifvertrags oft nicht möglich, oder wenn dann nur schwierig und teuer. Eine solche Mindestvertragsdauer wird üblicherweise dann vereinbart, wenn du zu deinem Handyvertrag ein günstigeres Smartphone erhalten hast. Die jeweiligen Bestimmungen deines Anbieters liest du in den Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nach, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig waren.

Sollte dein Anbieter deinen Vertrag vor Ablauf der Mindestvertragsdauer abändern, zum Beispiel indem er eine zusätzliche Pauschale einführt, hast du das Recht auf eine außerordentliche Kündigung. Dies bedeutet, dass du deinen Vertrag vor Ablauf deiner Mindestvertragsdauer fristlos kündigen darfst.

Wir helfen dir gerne dein Kündigungsschreiben gültig zu formulieren. Die erstellte Kündigung schickst du dann einfach an deinen Anbieter. Selbstverständlich zeigen wir die dabei unterschiedlichen Möglichkeiten, wie du deine Kündigung an deinen Anbieter übermitteln kannst.

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