Handys fĂŒr Kinder

Ab wann sollte ein Kind ein eigenes Handy haben? Worauf du bei Handys fĂŒr Kinder achten musst, verraten wir dir in sieben richtig wichtigen Tipps. ZusĂ€tzlich geben wir dir auch einen Überblick, welche Handys und Tarife speziell fĂŒr Kinder geeignet sind. 🚾

Denn nicht nur die Gefahren aus dem Internet lauern – auch damit das Kind nicht in teure Kostenfallen tappt, lohnt es sich auf Handy und Tarif besonderes Augenmerk zu legen.

7 Handyregeln fĂŒr Kinder

1. Nicht zu frĂŒh đŸ‘¶

Ab 10 bis 12 Jahren ist ein eigenes Handy durchaus sinnvoll. PĂ€dagogen sind sich einig: Vor dem 10. Geburtstag ist ein Smartphone aber ĂŒberhaupt nicht empfehlenswert. Denn erst dann erreichen Kinder die Reife die Gefahren des Internets erstmals abschĂ€tzen zu können.

Zuvor sollte höchstens ein Notfallhandy benutzt werden. Dieses sollte aber ĂŒber stark eingeschrĂ€nkte FĂ€higkeiten verfĂŒgen, damit das Kind nicht auf Inhalte zugreifen kann, die ungeeignet sind. Mit einem solchen Handy sollte daher nur Telefonie und SMS möglich sein, aber kein oder nur sehr beschrĂ€nkter Internetzugriff. FĂŒr Kinder unter 6 Jahren ist ein Handy generell ungeeignet.

Ab dem 10. bis 12. Lebensjahr hingegen ist es durchaus wichtig, den Umgang mit technischen GerĂ€ten und Medien behutsam und mit der UnterstĂŒtzung der Eltern zu erlernen. Aber auch hier ist es extrem wichtig, die Kinder vor Gewalt, Extremismus, Mobbing, Pornographie und anderen Risikoinhalten zu schĂŒtzen.

Ganz wichtig ist daher: Sobald das Kind das GefĂŒhl hat, dass etwas nicht stimmt oder Inhalte auftauchen, die fragwĂŒrdig oder ungeeignet sind, soll es immer ohne Angst vor Schuld zu seinen Eltern kommen können.

2. Nicht zu lange ⌛ – Nutzungszeit fĂŒr Kinderhandys und Tablets

Sinnvoll ist es die Nutzungszeit fĂŒr die lieben Kleinen zu begrenzen. Handyfreie Phasen sind sehr wichtig fĂŒr die Entwicklung. Auch bei Tablets sollten 6-8jĂ€hrige nie lĂ€nger als 15-20 Minuten am StĂŒck spielen, 8-12jĂ€hrige nicht lĂ€nger als 20-30 Minuten. Nutzungszeiten lassen sich hĂ€ufig ĂŒber Sicherheitspakete, Apps oder das GerĂ€t selbst steuern.

Hier gibt es viele pĂ€dagogische Studien, die vor deutlicher Entwicklungsverzögerung, Schlafstörungen und anderer drastischer Probleme warnen. Die Gefahren fĂŒr dein Kind solltest du daher besser nicht geringschĂ€tzen. Sollte dein Kind unruhig werden oder schlechter schlafen, ist es oft hilfreich, die Nutzungszeit zu verringern.

Insgesamt sollte die Zeit vor dem Display oder Bildschirm (hier zĂ€hlt auch der Fernseher dazu) fĂŒr Kinder von 10 bis 12 Jahren nicht mehr als eineinhalb bis zwei Stunden tĂ€glich ausmachen.

3. Feste Benimmregeln vereinbaren 🧭

Bevor das Kind ein Handy bekommt, sollten Regeln vereinbart werden. Ganz wichtig sind handyfreie Zeiten. WĂ€hrend des Schulunterrichts gilt ohnedies an den Schulen ein Handyverbot, aber auch fĂŒr gemeinsames Essen bei Tisch, vor dem Schlafengehen oder gemeinsamen Unternehmungen (wie einen Spieleabend) sollte es handyfreie Zonen beziehungsweise Zeiten geben. Idealerweise sollten sich die Eltern natĂŒrlich auch daran halten.

Wichtig ist hier auch zu vereinbaren, wie die Strafe aussehen soll, wenn die Regel gebrochen wird. Zum Beispiel muss dann das Handy fĂŒr ein oder mehrere Tage abgegeben werden und darf nicht benutzt werden. Diese Regeln und Strafen können auch schriftlich als sogenannter Mediennutzungsvertrag festgehalten werden. Es hilft Kindern sich mit solchen VertrĂ€gen auf das spĂ€tere Leben vorzubereiten. Und Hand aufs Herz, es schadet uns Erwachsenen auch nicht, den Handykonsum wieder etwas zu hinterfragen.

Ganz wichtig ist hier vor allem die Regel, dass das Kind sich immer vertrauensvoll an die Eltern wenden darf. Egal was fĂŒr ein Blödsinn gemacht wurde, durch Vertuschen oder Nichtbeachtung wird es meist noch viel schlimmer.

4. Kosten besprechen 💰

Auch die Kosten sollten mit dem Kind besprochen werden. Nur so wird ein verantwortungsvoller Umgang gelernt. Es ist ungemein wichtig fĂŒr ein Kind zu begreifen, dass hier Kosten entstehen, und zum Beispiel ein verlorenes Handy nicht wöchentlich schnell nachkaufbar ist. Außerdem ist es auch fĂŒr die Zukunft wichtig, dass das Kind hört, dass Kosten nicht nur fĂŒr Handy und Tarif entstehen, sondern es auch Zusatzkosten und Kostenfallen gibt, die zum Beispiel durch Klingeltöne oder Apps entstehen können.

5. Nicht mit Fremden sprechen đŸ€

Der Umgang mit persönlichen Daten und Bildern in öffentlichen Netzwerken kann mitunter in die falschen HÀnde geraten. Schlimmer noch, das Internet vergisst leider nie völlig. Sinnvoll ist, dass das Kind Bilder nur mit Erlaubnis der Eltern ins Netz stellen darf.

Wichtig ist es dem Junior zu vermitteln, dass Namen, Telefonnummern, Adressen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen und Passwörter geschĂŒtzt werden mĂŒssen. Nicht nur die eigenen, auch die von anderen Personen dĂŒrfen nicht leichtfertig weitergegeben werden.

Passend ist hier auch Persönlichkeitsrechte und Urheberrecht kindgerecht zu erklĂ€ren. Womöglich ist es den Eltern anderer Kinder nicht recht, wenn das Kind Bilder mit seinen Freunden postet. Auch können Verletzungen urheberrechtlich geschĂŒtzter Bilder oder Musik erhebliche Kosten verursachen.

Auch im Internet gilt: Mit Fremden sprechen oder von Ihnen etwas annehmen birgt große Gefahren. Im schlimmsten Fall können sich Menschen durch Aushorchen oder mittels Handyvirus Zugang zu den Kindern verschaffen.

6. RĂŒcksicht nehmen lernen đŸ€

RĂŒcksichtnahme ist fĂŒr ein gesundes Sozialleben wichtig. Wer laut Musik hört oder laut telefoniert, kann andere damit stören. Dies gilt besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch ist es unhöflich, wenn man von seinem Handy nicht zumindest aufsieht, wenn man angesprochen wird.

Hier ist es besonders wichtig, dass die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Denn wer stÀndig die eigene Nase auf dem Display hat, der vermittelt seinen Kindern dieses Verhalten unmittelbar. Kinder lernen viel stÀrker durch Nachahmung, als durch Worte.

7. Kindergerechte Apps und Browser verwenden đŸ€–

Kindergerechte Apps und kindersichere Browser bieten Sicherheit im Netz. Gleichzeitig vermitteln sie pĂ€dagogische Inhalte, machen Spaß und vermitteln Wissen spielerisch. So wird bei vielen Spielen, Lesen, Schreiben und Rechnen verknĂŒpft.

Ganz wichtig ist es, die Apps mit dem Kind gemeinsam zu erkunden. Zum einen ist es Quality Time – das Kind bekommt Aufmerksamkeit und erlebt etwas mit Mama oder Papa, zum anderen behĂ€ltst du auf die Weise den Überblick, womit sich dein Kind beschĂ€ftigt.

Gute Apps fĂŒr Kids sind einfach aufgebaut, werbefrei und verursachen keine Zusatzkosten. Zum Beispiel Suchmaschinen wie fragFINN, Blinde Kuh oder Helles Köpfchen sind zu empfehlen. Weitere Apps findest du unter Seitenstark oder Internet-ABC.

ZusĂ€tzlich gibt es auch Apps, mit denen der Standort des Nachwuchs (oder zumindest dessen Handy) ĂŒberprĂŒft werden kann. Zum Beispiel mit Find My Kids, Little Nanny GPS-Tracker oder Kaspersky SafeKids kann das Handy mittels GPS geortet werden. Auch zur Zeitverwaltung können Apps verwendet werden, wie zum Beispiel Familytime, Screen Time Parental Control oder Famisafe. Auch Apple Screen Time und Google Family Link bieten diese Verwaltungsoptionen.

Das richtige Handy fĂŒrs Kind

Von teuren Flagship Handys ist auch bei Kindern ab 12 Jahren eher abzuraten, denn allzu oft geht ein Handy verloren oder durch Unachtsamkeit kaputt. Besonders empfehlenswert sind also Handys mit robustem GehĂ€use wie Outdoorhandys. Auch ein gĂŒnstiges Einsteigermodell oder das alte Handy von Mama oder Papa reichen völlig aus.

Ebenso sind die sogenannten Seniorenhandys (auch Feature Phones genannt) geeignet. Zum einen sind sie verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gĂŒnstig, zum anderen auch unempfindlicher. Außerdem können durch die Notfalltaste die Eltern oder andere Bezugspersonen stets angerufen werden – selbst wenn das Kind die Telefonnummer vergisst oder in einer Notsituation schnell jemanden erreichen möchte.

FĂŒr Kinder unter 12 Jahren sind spezielle Kinderhandys sinnvoll, mit denen man entweder gar keinen Internetzugang hat, oder bei denen ein spezieller und kindersicherer Webbrowser vorinstalliert ist. 🧾

Der richtige Kindertarif

Es gibt spezielle Tarife fĂŒr Kinder und Jugendliche. Diese verfĂŒgen meist ĂŒber eigene Sicherheitspakete oder es lassen sich solche gĂŒnstig dazubuchen. Dadurch sind Mehrwertnummern, Abodienste, Auslandstelefonie und Datenroaming gesperrt, die besonders hohe Kosten verursachen könnten.

Tarife fĂŒr Kinder

Besonders fĂŒr Kinder unter 12 Jahren sind eingeschrĂ€nkte Kindertarife geeignet, bei denen das Hauptaugenmerk auf Telefonie und SMS liegt. Danach eignen sich diese weiter, oder aber auch Prepaid Tarife mit Wertkartenhandys, bei denen völlige Kostenkontrolle vorhanden ist.

Von den Mobilfunkanbietern gibt es spezielle Angebote fĂŒr Kinder:

Hier kannst du alle geeigneten Tarife fĂŒr Kinder vergleichen.🎈 Auch kannst du hier gleich entscheiden, wieviel Minuten, SMS oder Datenvolumen angebracht sind. Wir listen alle Tarife nach dem Effektivpreis sortiert auf.

Tarife fĂŒr Jugendliche

Tarife fĂŒr Jugendliche gibt es ab 16 Jahren. Diese benötigen keine so strenge Aufsicht oder Sicherheitspakete. Mehr Infos fĂŒr Handys fĂŒr Jugendliche ab 16 Jahren findest du in unserem Ratgeber fĂŒr Jugendtarife.

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HĂ€ufige Fragen

Ab 10 bis 12 Jahren ist ein eigenes Handy durchaus sinnvoll. PĂ€dagogen sind sich einig: Vor dem 10. Geburtstag ist aber ein Smartphone ĂŒberhaupt nicht empfehlenswert. Denn erst dann erreichen Kinder die Reife die Gefahren des Internets erstmals abschĂ€tzen zu können.

Zuvor sollte höchstens ein Notfallhandy benutzt werden. Dieses sollte aber ĂŒber stark eingeschrĂ€nkte FĂ€higkeiten verfĂŒgen, damit das Kind nicht auf Inhalte zugreifen kann, die ungeeignet sind. Mit einem solchen Handy sollte daher nur Telefonie und SMS möglich sein, aber kein Internetzugriff.

Ab dem 10. bis 12. Lebensjahr hingegen ist es durchaus wichtig, den Umgang mit technischen GerĂ€ten und Medien behutsam und mit der UnterstĂŒtzung der Eltern zu erlernen. Aber auch hier ist es extrem wichtig, die Kinder vor Gewalt, Extremismus, Mobbing, Pornographie und anderen Risikoinhalten zu schĂŒtzen.

Eine begrenzte Nutzungszeit ist sinnvoll. Handyfreie Phasen sind sehr wichtig fĂŒr die Entwicklung. Auch bei Tablets sollten 6-8jĂ€hrige nie lĂ€nger als 15-20 Minuten am StĂŒck spielen, 8-12jĂ€hrige nicht lĂ€nger als 20-30 Minuten. Nutzungszeiten lassen sich hĂ€ufig ĂŒber Sicherheitspakete oder das GerĂ€t selbst steuern.

Hier gibt es viele pĂ€dagogische Studien, die vor deutlicher Entwicklungsverzögerung, Schlafstörungen und anderer drastischer Probleme warnen. Die Gefahren fĂŒr dein Kind solltest du daher besser nicht geringschĂ€tzen. Sollte dein Kind unruhig werden oder schlechter schlafen, ist es oft hilfreich, die Nutzungszeit zu verringern.

Insgesamt sollte die Zeit vor dem Display oder Bildschirm (hier zĂ€hlt auch der Fernseher dazu) fĂŒr Kinder von 10 bis 12 Jahren nicht mehr als eineinhalb bis zwei Stunden tĂ€glich ausmachen.

Von teuren Flagship Handys ist auch bei Kindern ab 12 Jahren eher abzuraten, denn allzu oft geht ein Handy verloren oder durch Unachtsamkeit kaputt. Besonders empfehlenswert sind also Handys mit robustem GehĂ€use wie Outdoorhandys. Auch ein gĂŒnstiges Einsteigermodell oder das alte Handy von Mama oder Papa reichen völlig aus.

Ebenso sind die sogenannten Seniorenhandys (auch Feature Phones genannt) geeignet. Zum einen sind sie verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gĂŒnstig, zum anderen auch unempfindlicher. Außerdem können durch die Notfalltaste die Eltern oder andere Bezugspersonen stets angerufen werden – selbst wenn das Kind die Telefonnummer vergisst oder in einer Notsituation schnell jemanden erreichen möchte.

FĂŒr Kinder unter 12 Jahren sind spezielle Kinderhandys sinnvoll, mit denen man entweder gar keinen Internetzugang hat, oder bei denen ein spezieller und kindersicherer Webbrowser vorinstalliert ist.

Ja, die gibt es. Besonders fĂŒr Kinder unter 12 Jahren sind eingeschrĂ€nkte Kindertarife geeignet, bei denen das Hauptaugenmerk auf Telefonie und SMS liegt. Danach eignen sich diese weiter, oder aber auch Prepaid Tarife mit Wertkartenhandys, bei denen völlige Kostenkontrolle vorhanden ist.

Von den Mobilfunkanbietern gibt es spezielle Angebote fĂŒr Kinder:

Hier kannst du alle geeigneten Tarife fĂŒr Kinder vergleichen.

Ja, mit der Gruppenfunktion von yesss! und GeOrg können sĂ€mtliche Einstellungen der Rufnummern einer Gruppe durch den Admin eingesehen und natĂŒrlich auch verĂ€ndert werden. So können Kostenlimits zur Kostenkontrolle fĂŒr einzelne Gruppenmitglieder erstellt werden.

Dies ist besonders fĂŒr Eltern praktisch, die die Handys ihrer Kinder und Jugendlichen mitverwalten. Auf die Art kann der Admin stĂ€ndig ein Auge auf die Rechnungen der Gruppenmitglieder haben oder die Einstellungen so Ă€ndern, dass hier nur bis zu einem bestimmten Betrag Kosten entstehen können.

Tarife fĂŒr Jugendliche gibt es ab 16 Jahren. Diese benötigen keine so strenge Aufsicht oder Sicherheitspakete. Mehr Infos fĂŒr Handys fĂŒr Jugendliche ab 16 Jahren findest du in unserem Ratgeber fĂŒr Jugendtarife.