Festnetztelefon

Das Festnetztelefon bzw. der Festnetzanschluss ermöglicht Telefonie über eine Leitung. Damit kann die DSL – bzw. Telefonleitung oder aber Kabel gemeint sein. Es gibt schnurlose Apparate und Telefone mit Schnur. Erstere sind nicht mit Mobiltelefonen zu verwechseln, da sogenannte Schnurlostelefone üblicherweise auf den DECT Standard setzen, um drahtlos eine Verbindung zur Basisstation, die am Telefonkabel hängt, herzustellen.

Bei einem Mobiltelefon hingegen wird keine Basisstation im Haus benötigt, stattdessen verbindet sich das Handy mit einem Mobilfunkmasten außerhalb des Hauses.

Vorteil und Nachteil vom Telefon an der Schnur

Der Vorteil ist, dass ein Telefonanschluss meist gratis zu einem Internetanschluss dazugebucht werden kann. Sowohl für Anschlüsse mit Kabelinternet als auch für DSL–Internet ist es möglich einen Festnetzanschluss zusätzlich zu erhalten. Gerade Kombinationsangebote mit Internet und Fernsehen haben meistens auch ein Festnetztelefon dabei.

Der Nachteil an der Festnetz-Telefonie ist, dass man damit nicht mobil telefonieren kann. Im Gegensatz zum Smartphone ist man an den Anschluss vor Ort gebunden und nicht über Mobiltelefonie erreichbar.

Geschichte der Telefonie

Als Erfinder des Telefons gilt der Physiker Johann Philipp Reis. Er entwickelte ein Gerät zur Übertragung von Tönen, dem er 1861 den Namen „Telephon“ gab, abgeleitet aus dem Altgriechischen von tele für „fern“ und phone für „Stimme“. 1863 demonstrierte Reis dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. das erste Telefon.

Erste Telefonie in Österreich

Im Dezember 1881 wurde in Österreich eine Telefonanlage mit 154 Teilnehmern in Betrieb genommen. Im Jänner 1895 kam das gesamte österreichische Fernsprechnetz in den Besitz der Staatsverwaltung und wurde von der 1866 gegründeten österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) betreut. Diese hielt das staatliche Monopol für den Telekommunikationsmarkt bis 1996 und wurde im Zuge der Privatisierung zur A1 Telekom Austria.

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Häufige Fragen zum Thema Festnetztelefon

Bei der Telefonie handelt es sich vor allem um die Sprachkommunikation über technische Vorrichtung, meist ein Smartphone oder ein Festnetztelefon. Sobald auch Bild übermittelt wird, spricht man von Video-Telefonie. Bei der digitalen Übertragung über das Internet spricht man von IP-Telefonie oder Internet-Telefonie.

Als Erfinder des Telefons gilt der Physiker Johann Philipp Reis. Er entwickelte ein Gerät zur Übertragung von Tönen. Im Zuge dieser Entwicklung erfand Reis auch das Kontaktmikrofon und gab seinem Apparat 1861 den Namen „Telephon“, abgeleitet aus dem Altgriechischen von tele für „fern“ und phone für „Stimme“. Unabhängig davon entwickelte auch der amerikanische Erfinder Antonio Meucci um 1860 seine Version des Telefons. 1876 meldete jedoch Alexander Graham Bell, dem die Arbeiten von Reis und Meucci bekannt waren, sein Telefon zum Patent an.

Warum es in Österreich nur so wenig Mobilfunknetzbetreiber gibt, liegt unter anderem daran, dass erst 1996 das staatliche Monopol für den Telekommunikationsmarkt endete. Zuvor war ausschließlich die PVT (Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung) zuständig, die nach der Privatisierung zur A1 Telekom Austria wurde.

Ein Festnetztelefon ermöglicht eine leitungsgebundene Telefonie, also Telefonieren über eine DSL-/Telefonleitung oder über Kabel. Es gibt schnurlose Apparate und Telefone mit Schnur. Erstere sind nicht mit Mobiltelefonen zu verwechseln.