Festnetztelefon

Das Festnetztelefon bzw. der Festnetzanschluss ermöglicht Telefonie über eine Leitung. Damit kann in Österreich die DSL – bzw. Telefonleitung oder aber Kabel gemeint sein. Das heißt, es ist sowohl über die Telefonleitung als auch über Kabel möglich ein ganz normales Festnetztelefon zu betreiben. Es gibt schnurlose Apparate und Telefone mit Schnur.

Schnurlose Festnetztelefone sind nicht mit Mobiltelefonen zu verwechseln. Schnurlostelefone funktionieren mit einem anderen Übertragungsstandard (üblicherweise DECT), um drahtlos eine Verbindung zur Basisstation, die am Telefonkabel hängt, herzustellen. Bei einem Mobiltelefon hingegen wird keine Basisstation im Haus benötigt, stattdessen verbindet sich das Handy mit einem Sendemast außerhalb des Hauses.

Festnetz Telefon Österreich

Das Festnetztelefon in Österreich muss an eine Telefondose geschlossen werden. Die Telefondose oder Telefonsteckdose in Österreich hat eine Norm: TDO. Sie ist ausschließlich mit österreichischem Telefonkabel und Telefonstecker kompatibel.

Vorteil und Nachteil vom Telefon an der Schnur

Der Vorteil ist, dass ein Telefonanschluss meist gratis zu einem Internetanschluss dazugebucht werden kann. Sowohl für Anschlüsse mit Kabelinternet als auch für DSL–Internet ist es möglich einen Festnetzanschluss zusätzlich zu erhalten. Gerade Kombinationsangebote mit Internet und Fernsehen haben meistens auch ein Festnetztelefon kostenlos dabei.

Der Nachteil an der Festnetz-Telefonie ist, dass man damit nicht mobil telefonieren kann. Im Gegensatz zum Smartphone ist man an den Anschluss vor Ort gebunden und nicht über Mobiltelefonie erreichbar.

Festnetztelefone für Senioren

Nicht Handys gibt es als Seniorenhandys gezielt für ein älteres Publikum, auch Festnetzapparate sind in der Seniorenausführung erhältlich. Hier sind die Tasten größer und das Telefon ist einfacher zu bedienen. Besonders bekannt ist zum Beispiel die Firma Emporia.

Geschichte der Telefonie

Als Erfinder des Telefons gilt der Physiker Johann Philipp Reis. Er entwickelte ein Gerät zur Übertragung von Tönen, dem er 1861 den Namen „Telephon“ gab, abgeleitet aus dem Altgriechischen von tele für „fern“ und phone für „Stimme“. 1863 demonstrierte Reis dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. das erste Telefon.

Erste Telefonie in Österreich

Im Dezember 1881 wurde in Österreich eine Telefonanlage mit 154 Teilnehmern in Betrieb genommen. Im Jänner 1895 kam das gesamte österreichische Fernsprechnetz in den Besitz der Staatsverwaltung und wurde von der 1866 gegründeten österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) betreut. Diese hielt das staatliche Monopol für den Telekommunikationsmarkt bis 1996 und wurde im Zuge der Privatisierung zur A1 Telekom Austria.

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Häufige Fragen zum Thema Festnetztelefon

Früher war das ein Problem, heute glücklicherweise nicht mehr. Telefonie und Internet über das Festnetz kann parallel problemlos verwendet werden.

Als Erfinder des Telefons gilt der Physiker Johann Philipp Reis. Er entwickelte ein Gerät zur Übertragung von Tönen. Im Zuge dieser Entwicklung erfand Reis auch das Kontaktmikrofon und gab seinem Apparat 1861 den Namen „Telephon“, abgeleitet aus dem Altgriechischen von tele für „fern“ und phone für „Stimme“. Unabhängig davon entwickelte auch der amerikanische Erfinder Antonio Meucci um 1860 seine Version des Telefons. 1876 meldete jedoch Alexander Graham Bell, dem die Arbeiten von Reis und Meucci bekannt waren, sein Telefon zum Patent an.

Warum es in Österreich nur so wenig Mobilfunknetzbetreiber gibt, liegt unter anderem daran, dass erst 1996 das staatliche Monopol für den Telekommunikationsmarkt endete. Zuvor war ausschließlich die PVT (Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung) zuständig, die nach der Privatisierung zur A1 Telekom Austria wurde.

Ein Festnetztelefon ermöglicht eine leitungsgebundene Telefonie, also Telefonieren über eine DSL-/Telefonleitung oder über Kabel. Es gibt schnurlose Apparate und Telefone mit Schnur. Erstere sind nicht mit Mobiltelefonen zu verwechseln.

Ja, wenn es sich um schnurlose Telefone mit DECT – Technologie handelt. Jedes DECT-Gerät ist GAP-fähig. Dies bedeutet, dass Geräte unterschiedlichster Hersteller miteinander kommunizieren und daher neben- und miteinander verwendet werden können.

Bei der Telefonie handelt es sich vor allem um die Sprachkommunikation über technische Vorrichtung, meist ein Smartphone oder ein Festnetztelefon. Sobald auch Bild übermittelt wird, spricht man von Videotelefonie. Bei der digitalen Übertragung über das Internet spricht man von IP-Telefonie oder Internet-Telefonie.

Mit einem Telefonanschluss ist der Anschluss für das Festnetztelefon zuhause gemeint. Dieser ermöglicht eine leitungsgebundene Telefonie, das heißt über Telefonleitung (DSL) oder Kabel. Es gibt schnurlose Apparate und Telefone mit Schnur. Erstere sind nicht mit Smartphones zu verwechseln, da sogenannte Schnurlostelefone nur eine Verbindung zur Basisstation herstellen, die am Telefonkabel hängt, und nicht selbstständig außerhalb des Hauses funktionieren können.

Die Telefonsteckdose verfügt über drei Telefonstecker: Ein Telefon schließt du an den mittleren Stecker (☏ Telefonhörer). An den linken Stecker (△ Dreieck) kannst du aktives Zusatzgerät, wie zum Beispiel ein Fax oder ein Modem anstecken, an den rechten Stecker (○ Kreis) ein passives Zusatzgerät, wie zum Beispiel einen Anrufbeantworter.

Innerhalb Österreichs muss die Landeskennzahl +43 nicht mitgewählt werden. Wird +43 jedoch vorgewählt, entfällt die darauffolgende 0. Also kann man im Inland entweder 01 23456 wählen oder +43 1 23456.

Auch im Festnetz kann eine Nummer im selben Vorwahlbereich ohne Vorwahl gewählt werden. Zum Beispiel kann die Nummer 01 23456 in Wien nur mit 23456 gewählt werden, da 01 die Vorwahl für Wien ist. Im Mobilfunknetzen funktioniert dies nicht. Hier muss die Vorwahl mitgewählt werden.

Zusätzlich zur Landeskennzahl +43 gibt es Ortsvorwahlen, die aus insgesamt fünf Ziffern bestehen. Die ersten zwei Ziffern sind annähernd nach den Grenzen der Bundesländer vergeben. Jedoch ist Osttirol zu Kärnten zugeschlagen, Vorarlberg zu Tirol, das nördliche Burgenland zu Niederösterreich, das südliche Burgenland zur Steiermark. Des Weiteren gibt es auch Ausnahmen bei einigen Grenzbezirken. Danach folgen drei Ziffern, die in das jeweilige Hauptwählamt verbinden, das mehrere Gemeinden oder auch Teile davon umfassen kann.

Das Telefon ist ein Apparat, der zur Kommunikation dient – genauer gesagt für die Telefonie, die Sprechverbindung über die Telefonleitung (DSL). Dabei wird entweder eine Telefonzelle oder das Festnetztelefon verwendet.