Cloud

Auch oft die „Wolke“ genannt. ☁️ Nein, man muss dafür nicht auf Wolke Sieben schweben. 😉 Bei einer Cloud handelt es sich um ein spezielles Datenspeichersystem, bei dem Speicherplatz zur Verfügung gestellt wird. Es können Daten nicht nur abgespeichert werden, man hat auch von verschiedenen Systemen Zugriff auf diese. Benötigt wird dafür ein Internetzugang.

So funktioniert ein Cloud-System

Die Cloud bietet die Möglichkeit Dateien so zu speichern, dass man Zugang von verschiedenen Systemen hat. Man lädt dabei über einen Internetzugang Dateien hoch oder runter auf einen Speicherplatz, der nicht physisch auf dem eigenen Computer ist, sondern auf einem Server, das heißt auf einem entfernten Rechner.

Es gibt zwei Arten von Servern: Ein Server kann ein leistungsstarker Computer sein, der seine Ressourcen für andere Computer oder Programme bereitstellt. Diese greifen meist über ein Netzwerk auf die Daten zu. Mit Server kann auch ein Programm gemeint sein, das Zugang zu bereitgestellten Daten verschafft.

Die Cloud praktisch erklärt

Zum Beispiel kann man dann sowohl vom Computer zu Hause als auch vom Laptop im Ferienhaus auf gespeicherte Familienfotos zugreifen, ohne dass diese auf den Rechnern selbst gespeichert sind. Alles was man benötigt, ist Zugang zum Internet und das Passwort der Cloud. Das heißt du musst nicht eine Kopie vom Fotoordner auf beiden Computern haben, sondern hast nur einen in der Cloud selbst.

Für die Sicherheit der gespeicherten Daten gilt es auf den Datenschutz und die Sicherheit der jeweiligen Cloud zu achten. Vertrauenswürdige Anbieter haben eine Zertifizierung, die für ihre Sicherheit bürgt.

Cloud - Anbieter

Es gibt zahlreiche Anbieter für Speicherplatz in einer Cloud. Zusätzlich gibt es aber auch bei manchen Internetanbietern ein bestimmtes Datenvolumen an Speicher in einer Cloud inkludiert. Je nach Anbieter kann der Speicherplatz kostenlos oder kostenpflichtig zu Verfügung gestellt werden.

Die bekanntesten Cloud-Anbieter sind:

  • Dropbox
  • Google Cloud Platform
  • Microsoft OneDrive
  • Apple iCloud

Internetanbieter, die auch Cloudplatz zur Verfügung stellen sind zum Beispiel:

  • A1 Cloud
  • Drei Cloud
  • Magenta Mediencenter

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Über den Autor
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher
Mag. Victoria Breitsprecher
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herrn Baron 🐶

Häufige Fragen zum Thema Cloud

Wie bekomme ich Speicherplatz auf einer Cloud?

Es gibt zahlreiche Anbieter für Speicherplatz auf einer Cloud, die bekanntesten sind Dropbox, Google Cloud Platform, Microsoft OneDrive oder Apple iCloud. Auch bei manchen Internetanbietern ist ein bestimmtes Datenvolumen an Speicher in der Cloud inkludiert. Je nach Anbieter kann Speicherplatz kostenlos oder kostenpflichtig zu Verfügung gestellt werden.

Was ist der Vorteil an einer Cloud?

Praktisch daran ist nicht nur, dass mehrere Leute Zugang zu Dateien haben und diese auch bearbeiten können, sondern, dass damit der Speicherplatz auf der heimischen Festplatte geschont wird.

Ist eine Cloud sicher?

Für die Sicherheit der gespeicherten Daten gilt es auf den Datenschutz und die Sicherheit der jeweiligen Cloud zu achten. Dies hängt auch davon ab, wo die Server stehen und wie vertrauenswürdig der Anbieter ist. Die großen Anbieter haben eine Zertifizierung, die für ihre Sicherheit bürgt.

Welche Anbieter für Clouds gibt es?

Die bekanntesten Anbieter für Cloud-Speicher sind Dropbox, Google Cloud Platform, Microsoft OneDrive und Apple iCloud. Auch bei manchen Internetanbietern ist ein bestimmtes Datenvolumen an Speicher in der Cloud inkludiert. Je nach Anbieter kann Speicherplatz kostenlos oder kostenpflichtig zu Verfügung gestellt werden.

Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing nutzt keine Installationen auf dem lokalen Rechner, sondern greift über das Internet auf IT Ressourcen zu. Das klingt etwas kompliziert, aber die meisten von uns verwenden Cloud Computing bereits ohne es zu wissen – etwa beim Schreiben von E-Mails, beim Streaming oder in Form von Cloud Computing. Bei all diesen Tätigkeiten wird ein fremdes System verwendet, das bestimmte Anwendungen (E-Mails, Filme oder Spiele) bereitstellt.

Was ist eine Cloud?

Auch wird die Cloud auch die „Wolke“ genannt. Bei einer Cloud handelt es sich um ein spezielles Datenspeichersystem, bei dem Speicherplatz zur Verfügung gestellt wird. Es können Daten nicht nur abgespeichert werden, man hat auch von verschiedenen Systemen Zugriff auf diese. Benötigt wird dafür ein Internetzugang.

Die Cloud bietet die Möglichkeit Dateien so zu speichern, dass man Zugang von verschiedenen Systemen hat. Man lädt dabei über einen Internetzugang Dateien hoch oder runter auf einen Speicherplatz, der nicht physisch auf dem eigenen Computer ist, sondern auf einem Server, das heißt auf einem entfernten Rechner.

Kann ich eine Cloud testen?

Ja, und du solltest auch. Bei vielen Clouds lässt sich ein Konto mit wenigen GB gratis eröffnen oder aber es gibt eine Gratis-Testphase. Wir empfehlen daher Clouds darauf zu testen, wie gut ein Upload oder Download funktioniert.

Damit alles flüssig läuft benötigst du aber einen soliden, schnellen Internetzugang. Dafür sollte es schon ein Download Speed von mindestens 40 – 75 Mbit/s und einen Upload Speed von rund 8 – 15 Mbit/s sein. Hier findest du Tarife für Zuhause. Wenn du auch von unterwegs auf deine Cloud zugreifen willst benötigst du einenTarif für unterwegs.

Welche Cloud Anbieter aus Österreich gibt es?

Es gibt heimische Clouds in Österreich. Diese haben ihre Server in Österreich stehen, was sich allerdings auch im Preis niederschlägt.

Eine davon ist Alpenspeicher. Alpenspeicher bietet mehrjährige Erfahrung und maßgeschneiderte Lösungen, je nachdem wieviel Speicherplatz und wieviele Benutzer benötigt werden. Die Server stehen in Österreich, alle abgespeicherten Daten werden regelmäßig gesichert und verlassen nicht das Land. Die kleinste Einheit mit 100 GB Speicher für einen Benutzer kostet 10 Euro im Monat. Jede Erweiterung kosten pro 100 GB weitere 10 Euro bzw. pro Benutzer weitere 5 Euro im Monat.

Auch Eclipso ist ein europäisches Unternehmen, das Cloudspeicherplatz in Österreich anbietet. Außerdem ist es auch für E-Mail-Service und Web-SMS bekannt. Hier können gratis 5GB Speicher über die Cloud gebucht werden. Für weitere 25 GB zahlt man einmalig 29,90 Euro, für 50 GB einmalig 47,90 Euro und für 100 GB einmalig 89 Euro – für eine lebenslange Nutzung.

Welche europäischen Cloud Anbieter gibt es?

Europäische Cloudanbieter haben ihre Server häufig, aber nicht immer in Europa. Es gibt verschiedene Anbieter, wir bieten eine Auswahl mit europäischen Servern:

Das Schweizer Unternehmen pCloud setzt gleich auf mehrere Verschlüsselungen. Es bietet 10 GB Speicher gratis. 500 GB gibt es für jährlich 47,88 Euro oder einmalig 175 Euro (für eine lebenslange Nutzung). 2 TB gibt es für 95,88 Euro jährlich oder einmalig 350 Euro. Hier kann man anderen Benutzern auch bestimmte Dateien freigeben, den eigenen Speicherplatz mit bis zu vier Familienmitgliedern teilen, und kann Backups von anderen Clouds wie Dropbox oder Google Drive integrieren. Man kann auswählen, ob man seine Daten auf Servern in der Schweiz oder in den USA speichern möchte.

Der deutsche Dienst Your Secure Cloud setzt auf deutsche Standorte und Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Die Preise liegen bei 2,49 Euro pro Monat für 10 GB Speicherplatz, 50 GB zu 4,99 Euro im Monat oder 100 GB zu 7,99 Euro im Monat. Es gibt eine 14tägige kostenfreie Testphase und keine Mindestvertragslaufzeit.

Auch bei Lucky Cloud ist ein deutscher Anbieter, der über eigene, unabhängige Server in Deutschland verfügt. Hier kann man sich sein eigenes Modell nach Bedarf erstellen. Bei zwei Benutzern und 3 GB Speicher startet man mit 5,80 Euro im Monat, 100 GB gibt es für 12 Euro im Monat, 1 TB für 40,29 Euro im Monat. Bis zu 30 Benutzer und 500 TB Speicher sind möglich.

Welche Cloud Anbieter gibt es in Übersee und China?

Clouds außerhalb Europas sind datenschutztechnisch meist eher bedenklich. Hier fallen die gespeicherten Daten unter das dortige Recht. Zwar gibt es auch hier Verschlüsselungen, doch wenn (wie zum Beispiel in den USA) die Anbieter als auch die Behörden hineinschnüffeln dürfen, bringt dies nicht viel. Hier muss man sich bewusst sein, dass die Daten eingesehen werden. Auch hier gibt es viele Dienste, wir listen die bekanntesten auf:

Mit Google Drive kann die Google Cloud genutzt werden. Hier sind 15 GB Gratisspeicher inkludiert. Außerdem gibt es ein Office-Paket, mit dem Dokumente bearbeitet werden können. Google hat Server auf der ganzen Welt, die meisten davon in den USA.

Wer ein Appleprodukt besitzt, kann die Apple iCloud nutzen. Es stehen 5 GB Gratisspeicher zur Verfügung. Es ist auch möglich den Speicherplatz zu erweitern: Gegen 0,99 Euro im Monat stehen dir 50 GB zur Verfügung, für 2,99 Euro im Monat bekommst du 200 GB und gegen 9,99 Euro monatlich kannst du 2 TB Speicherplatz erstehen. Bei 2 TB Speicher hast du die Möglichkeit ihn mit bis zu fünf Familienmitgliedern zu teilen.

Mit Windows ist Onedrive integriert. Hier stehen 5 GB Gratisspeicher zur Verfügung. Du kannst den Speicher aber auch erweitern: 100 GB kosten 2 Euro im Monat. Wer Microsoft 365 nutzt kann 1 TB gegen 69 Euro jährlich oder 6 TB gegen 99 Euro jährlich erstehen.

In der Amazon Cloud Drive können Fotografen mit einem Amazon Prime Konto unbegrenzt Fotos in voller Auflösung speichern. Ohne Amazon Prime gibt es 5 GB gratis, die auch Amazon Prime Nutzern für alle anderen Daten zur Verfügung stehen. Wer mehr benötigt, kann 100 GB um 1,94 Euro monatlich, 1 TB um 9,99 Euro monatlich oder 2 TB um 19,99 Monatlich erwerben.

Mit Dropbox gibt es 2 GB Gratisspeicher. Wer möchte kann 2 TB für einen Nutzer um 119,88 Euro jährlich oder für bis zu sechs Nutzer um 203,88 Euro jährlich mieten.

Es gibt auch chinesische Anbieter, wie zum Beispiel Baidu Yun, Yunwei und 360 Yunpan. Diese bieten riesige Mengen Speicherplatz von 2 TB oder mehr gratis an. Leider sind sie aber nur auf Chinesisch erhältlich und haben meist extrem langsame Zugriffszeiten.

NAS oder Cloud – was ist besser?

Der Zugriff auf Daten in einem lokalen Netzwerk mit einem NAS ist deutlich schneller als über eine Cloud. Hier kann auch die beste Bandbreite einfach nicht mit LAN Kabeln mithalten. Auch über WLAN können Daten übertragen werden, doch schneller geht es natürlich via Kabel.

Das Netzwerk garantiert ebenfalls einen Zugriff von überall, wenn man das möchte. Hier fungiert das NAS wie eine Cloud, sodass man auch über das Internet darauf zugreifen kann – auch via App mit dem Handy. Anders als bei einer Cloud bleibst du garantiert Herr deiner Daten.

Es ist allerdings Vorsicht geboten, damit sich nicht Unbefugte in das NAS einloggen können. 2015 fand ein Student rund 190.000 offene Festplatten sowohl von Firmen als auch Privatpersonen mit einem einfachen Crawler. Diese waren völlig ungeschützt und für jeden einsehbar. Ein sicheres Passwort und ein gut geschütztes System sind daher Pflicht. Da Clouds mit besonders starken Sicherheitssystemen und Experten arbeiten, sind Clouds gegen Hackerangriffe meist besser geschützt.