Spoofing

Spoofing (zu Deutsch Manipulation, Betrug) ist die illegale Verschleierung der Identität. So gibt es verschiedene Arten von Spoofing, je nachdem ob zum Beispiel die Rufnummer (Call ID Spoofing), die E-Mail-Adresse (E-Mail-Spoofing) oder eine andere Täuschung vorgenommen wird. Oft wird eine vertrauenswürdige Identität vorgetäuscht um in Computersysteme oder Smartphones eindringen zu können.

Kriminelles Spoofing

Spoofing hat fast immer einen kriminellen Hintergrund. So wird meist versucht durch Betrug an Kundendaten zu gelangen oder in Systeme einzudringen, um dort Schaden zu verursachen.

Personen, die die Identität verschleiern und absichtlich verändern, werden in diesem Zusammenhang auch als „Spoofer“ bezeichnet.

Formen von Spoofing

Es gibt verschiedene Formen von Spoofing. Alle sind entweder verboten oder befinden sich in einer rechtlichen Grauzone, indem sie eine Lücke im Gesetz ausnutzen:

  • Call ID Spoofing ist Spoofing per Telefon. Dabei wird mit einer frei wählbaren und unregistrierten Identität angerufen. Dies ist in Österreich verboten.

  • E-Mail Spoofing ist Täuschung per E-Mail. Meist wird hier Absender-IP, -name oder -adresse so gefälscht, dass ein Empfänger sie für vertrauenswürdig hält. Oft sind hier gefälschte Links eingebaut, die einen Nutzer auf eine falsche Seite locken.

  • Phishing oder Brand Spoofing ist meist eine Form von E-Mail Spoofing. Hier wird versucht an Zugriffsdaten zu gelangen, zum Beispiel für die Bank-App.

  • Pharming ist der Versuch eine Schadsoftware (Virus) unbemerkt auf Smartphones, Tablets oder Computer zu installieren. Oft handelt es sich dabei um einen Keylogger, der Passwörter ausliest.

  • DNS-Spoofing ist die Manipulation von Webadressen. Hier wird auf eine bösartige Webseite umgeleitet, selbst wenn die richtige Adresse eingegeben wurde.

  • IP-Spoofing ist eine der wenigen Formen, die häufig keinen kriminellen Hintergrund haben. Zum Beispiel verbirgt ein VPN (Virtual Private Network) die Identität der Benutzer und schützt vor Hacking-Attacken in einer öffentlichen WLAN – Verbindung. Auch können damit Videos gesehen werden, die im eigenen Land aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden dürfen, zum Beispiel auf Grund von Zensur.

Gefahren von Spoofing

Ziel von Spoofing ist häufig Cyberkriminalität. Oft wird versucht über Phishing an Zugriffsdaten zu gelangen oder durch Pharming einen Virus zu installieren. Auch können Rechenressourcen für zukünftige Hacking-Attacken ausgelesen werden.

Virtuelle Telefonnummern

Virtuelle Telefonnummern sind kein Spoofing. Um eine virtuelle Telefonnummer beantragen zu können, muss man nämlich einen Standort passend zur gewünschten Vorwahl vorweisen können. Es handelt sich bei einer virtuellen Telefonnummer nicht um Call ID Spoofing.

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Häufige Fragen zum Thema Spoofing

Ja, virtuelle Telefonnummern sind erlaubt. Um eine virtuelle Telefonnummer beantragen zu können, muss man nämlich einen Standort passend zur gewünschten Vorwahl vorweisen können. Es handelt sich bei einer virtuellen Telefonnummer nicht um Call ID-Spoofing. Spoofing ist anrufen mit einer frei wählbaren und unregistrierten Identität – das ist gesetzlich nicht erlaubt.

Spoofing (zu Deutsch Manipulation, Verschleierung) ist die illegale Verschleierung der Identität. So gibt es verschiedene Arten von Spoofing, je nachdem ob zum Beispiel die Rufnummer (Call ID Spoofing), die E-Mail-Adresse (E-Mail-Spoofing) oder eine andere Täuschung vorgenommen wird. Oft wird eine vertrauenswürdige Identität vorgetäuscht um in Computersysteme oder Smartphones eindringen zu können.

Spoofing hat fast immer einen kriminellen Hintergrund. So wird meist versucht durch Betrug an Kundendaten zu gelangen oder in Systeme einzudringen um dort Schaden zu verursachen.