Next Generation Network (NGN)

Ein Next Generation Network ist ein Netzwerkkonzept, das die unterschiedlichsten Netze wie Kabelnetze, Telefonnetze oder Mobilfunknetze zu einem großen paketorientierten Netz zusammenführt. Eine Form des NGN ist zum Beispiel All-IP.

Somit bietet NGN den Nutzern den uneingeschränkten Zugang zu den Netzen, Dienstanbietern und Diensten ihrer Wahl.

IP für NGN

Dabei läuft alle Kommunikation über ein IP Netz, welches meist das Rückgrat des NGNs bildet. Dies macht es möglich, dass die unterschiedlichsten Netzwerkarchitekturen integriert werden können. Da viele Dienste IP-basiert sind, migrieren NGNs hin zu IP-Netzen und All-IP-Netzen, die sich durch eine hohe Netzwerkintelligenz auszeichnen.

Dabei ist aber jeder Dienst und der Transport der Datenpakete getrennt zu sehen. Jedem Dienst wird eine entsprechende Bandbreite als auch Dienstgüte (QoS) zur Verfügung gestellt. Das muss der Fall sein, denn zum Beispiel benötigt Videotelefonie eine andere Latenz als etwa ein E-Mail-Dienst.

Die Transportinfrastruktur unterstützt alle Verbindungsarten, ob Punkt-zu-Punkt oder Mehrpunktverbindung. Das NGN besteht also aus einem Nutzer, der Transportebene und der Anwendungsebene, die mit anderen Anwendungsebenen, Nutzern und Netzwerken kommuniziert.

Damit Dienste und Transporte gesteuert werden können, gibt es zwei Subsysteme: NASS (Network Attachment Subsystem) und RACS (Resource Admission Control Subsystem). Diese regeln die Zugangsberechtigung und die Vergabe der IP Adressen.

Höheres Dienstangebot

Einer der Vorteile des NGN ist das höhere Dienstangebot im Vergleich zu den alten Netzen. Mittels IMS (IP Multimedia Subsystem) können nun unterschiedliche Endgeräte und Dienste zusammenarbeiten. NGN bietet offene und standardisierte Schnittstellen, was es Anbietern sehr einfach macht neue Funktionen oder Dienste einzubinden.

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema Next Generation Network (NGN)

Was ist ein Next Generation Network oder NGN?

Ein Next Generation Network (NGN) ist ein Netzwerkkonzept, das die unterschiedlichsten Netze wie Kabelnetze, Telefonnetze oder Mobilfunknetze zu einem großen paketorientierten Netz zusammenführt. Eine Form des NGN ist zum Beispiel All-IP. Somit bietet NGN den Nutzern den uneingeschränkten Zugang zu den Netzen, Dienstanbietern und Diensten ihrer Wahl.

Was ist der Vorteil eines NGN?

Einer der Vorteile des NGN ist das höhere Dienstangebot im Vergleich zu den alten Netzen. Mittels IMS (IP Multimedia Subsystem) können nun unterschiedliche Endgeräte und Dienste zusammenarbeiten. NGN bietet offene und standardisierte Schnittstellen, was es Anbietern sehr einfach macht neue Funktionen oder Dienste einzubinden.

Wie funktioniert ein NGN?

Dabei läuft alle Kommunikation über ein IP Netz, welches meist das Rückgrat des NGNs bildet. Dies macht es möglich, dass die unterschiedlichsten Netzwerkarchitekturen integriert werden können. Da viele Dienste IP-basiert sind, migrieren NGNs hin zu IP-Netzen und All-IP-Netzen, die sich durch eine hohe Netzwerkintelligenz auszeichnen.

Dabei ist aber jeder Dienst und der Transport der Datenpakete getrennt zu sehen. Jedem Dienst wird eine entsprechende Bandbreite als auch Dienstgüte (QoS) zur Verfügung gestellt. Das muss der Fall sein, denn zum Beispiel benötigt Videotelefonie eine andere Latenz als etwa ein E-Mail-Dienst.

Die Transportinfrastruktur unterstützt alle Verbindungsarten, ob Punkt-zu-Punkt oder Mehrpunktverbindung. Das NGN besteht also aus einem Nutzer, der Transportebene und der Anwendungsebene, die mit anderen Anwendungsebenen, Nutzern und Netzwerken kommuniziert.

Damit Dienste und Transporte gesteuert werden können, gibt es zwei Subsysteme: NASS (Network Attachment Subsystem) und RACS (Resource Admission Control Subsystem). Diese regeln die Zugangsberechtigung und die Vergabe der IP Adressen.