SAR

Mit dem SAR-Wert wird die Handystrahlung angegeben. SAR steht für “spezifische Absorptionsrate”. Dieser Wert misst, wie stark ein elektromagnetisches Feld in ein Material dringt und es erwärmt. Er wird in Watt pro Kilogramm angegeben und ist insbesondere aus gesundheitlichen Gründen wichtig. Durch niedrige SAR Werte soll sichergestellt werden, dass die Strahlung bedenkenlos ist und nicht krebserregend wirkt. Üblicherweise unterschreiten moderne Handys die gesetzlichen Grenzwerte deutlich und gelten somit als sicher. Die Angabe des SAR-Wertes ist verplfichtend.

Nicht nur Handys: Elektromagnetische Felder gibt es aber auch von anderen technischen Geräten, wie zum Beispiel dem Radio oder dem Fernseher. Ja sogar der menschliche Körper erzeugt ein elektromagnetisches Feld, da unsere Nervenzellen mit Elektrizität arbeiten.

Grenzwerte für Handystrahlung

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt den maximalen Grenzwert von 2,0 W/kg. Smartphones, die eine Sendeleistung von bis zu 2000 mW haben, haben SAR-Werte von 0,1 bis 1,9 W/kg.

Es gibt eigene Qualitätssiegel für besonders strahlungsarme Handys, wie zum Beispiel das Siegel „blauer Engel“, bei dem Handys einen maximalen SAR-Wert von 0,5 W/kg in Kopfnähe und 1 W/kg bei Betrieb am Körper erreichen dürfen. Das schwedische TCO-Siegel erlaubt generell nur einen maximalen SAR-Wert von 0,8 W/kg.

Strahlung bedeutet glücklicherweise nicht, dass hier Radioaktivität frei wird. Handystrahlung ist nicht ionisierend. Das heißt sie kann das Erbgut nicht beschädigen.

Erwärmung durch Elektromagnetismus

Je höher eine Frequenz, desto tiefer dringt sie in einen Körper ein und erwärmt ihn dort. Dabei handelt es sich aber auch bei sehr hohen Frequenzen nur um wenige Zentimeter. Der Temperaturanstieg kann eine lokale Höchsterwärmung um 0,1 bis 0,2 Grad der Körpertemperatur ausmachen. Von einem innerlichen Kochen kann daher definitv nicht die Rede sein.

Strahlen nehmen mit Entfernung ab

Elektromagnetische Strahlung nimmt mit dem Quadrat ab, das heißt sie wird sehr rasch schwächer. Je größer der Abstand, desto niedriger ist die Strahlung. Die Grenzwerte für Basisstationen auf Sendemasten sind allerdings so streng, dass sich ein Körper selbst bei einer Ganzkörperbestrahlung nur um etwa 0,02 Grad erwärmen würde.

Keine Gefährdung durch 5G

Dass die 5G-Strahlung von einem Handy oder Sendemast besonders gefährlich sein könnte, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Im Gegenteil: Hunderte Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handystrahlung finden. Bei den drei größten Studien (Interphone-Studie, Million-Woman-Studie und Danish-Studie) wurden über 1,5 Mio. Menschen untersucht.

Oft werden Bedenken geäußert, dass es für das neue 5G-Netz noch keine Langzeitstudien gäbe. Tatsächlich werden in Österreich für 5G aber Frequenzen genutzt, die sowieso schon betrieben wurden oder den existierenden unmittelbar benachbart sind. Die Erkenntnisse für Mobilfunkstandards wie UMTS oder LTE sind daher durchaus auf 5G (New Radio) übertragbar.

Belastung durch Handystrahlung gering halten

Wer sich trotzdem so wenig Handystrahlung wie möglich aussetzen möchte, der kann folgende Maßnahmen treffen:

  • das Handy ausschalten

  • Offline- oder Flugmodus einschalten

  • das Handy möglichst weit weg vom Körper tragen

  • Headset und Freisprecheinrichtung verwenden

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Häufige Fragen zum Thema SAR

Ja, es gibt eigene Qualitätssiegel für besonders strahlungsarme Handys, wie zum Beispiel das Siegel „blauer Engel“, bei dem Handys einen maximalen SAR-Wert von 0,5 W/kg in Kopfnähe und 1 W/kg bei Betrieb am Körper erreichen dürfen. Das schwedische TCO-Siegel erlaubt generell nur einen maximalen SAR-Wert von 0,8 W/kg.

SAR steht für spezifische Absorptionsrate. Dieser Wert misst, wie stark ein elektromagnetisches Feld in ein Material dringt und es erwärmt. Er wird in Watt pro Kilogramm angegeben.

Nein, dass die Strahlung von einem Handy oder Sendemast besonders gefährlich sein könnte, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Elektromagnetische Felder gibt es auch von anderen technischen Geräten, wie zum Beispiel dem Radio oder dem Fernseher. Ja sogar der menschliche Körper erzeugt ein elektromagnetisches Feld, da unsere Nervenzellen mit Elektrizität arbeiten.

Nicht nur im Flugzeug ist der Flugmodus sinnvoll, da ein eingeschaltetes Smartphone, Tablet oder auch ein Laptop elektromagnetische Signale aussenden, und diese andere empfindliche Geräte stören können, ist das Ausschalten des Geräts im Flugzeug vorgeschrieben.

Zum Beispiel lässt sich aber auch immens Akkuleistung dadurch sparen, wenn man zum Beispiel gerade nicht erreichbar sein möchte. Besonders sinnvoll ist es auch, wenn man ein Video aufnehmen, einen Film streamen oder ein E-Book lesen und dabei nicht gestört werden will. Auch in Spitälern kann der Flugmodus erwünscht sein.

Auch wenn du in der Arbeit, der Schule oder auf der Uni bist, kann es sinnvoll sein, den Flugmodus einzuschalten, damit dich niemand anrufen kann und du deinen Akku schonst.

Solltest du schlecht schlafen oder abgespannt sein, kann dies auch helfen: Ständig erreichbar zu sein führt bei vielen Menschen zu Stress. Wenn du beruhigt schlafen oder für ein paar Stunden einfach eine Pause möchtest, sorgt der Flugmodus für angenehme Ruhe.