Pay Per Use

Pay Per Use („Bezahlen nach Benutzung“, PPU) ist eine Verrechnungsmethode. Diese wird vor allem bei Software, Handytarifen und Streaming genutzt. Dabei gibt es verschiedene Versionen, die Abrechnung kann nach Nutzungsdauer, einer festgelegten Zeit oder nach Verbrauch erfolgen. PPU wird auch als Subscription Model („Abo-Lösung“) bezeichnet.

Sowohl bei Streaminganbietern wie Netflix, als auch bei vielen Softwareangeboten und Verlagen ist Pay Per Use mittlerweile üblich. Es wird dabei kein Produkt im eigentlichen Sinne, sondern eigentlich eine Dienstleistung beziehungsweise die Möglichkeit auf den Zugriff verkauft.

PPU: Vorteile durch Flexibilität

Der Vorteil für den Nutzer ist, dass er sich weder Software noch Tonträger kaufen muss, und dennoch immer die aktuellste Version genießen kann. So entstehen keine Anschaffungskosten.

Je nach Bedarf können Nutzerrechte erweitert oder eingeschränkt werden. Durch flexible Tarifmodelle kannst du daher stets die Nutzungsversion wählen, die deinen Bedürfnissen entspricht.

Auch müssen weder Software noch Artikel auf den Computer geladen oder installiert werden, da alle Informationen in der Cloud gespeichert bleiben. Damit bleiben alle Daten auch von verschiedenen Geräten aus zugreifbar.

Für einen gut funktionieren Dienst zahlt man gern, denn alle zeit- und nervenaufreibenden Tätigkeiten werden von Spezialisten und dem Kundenservice übernommen. Gleichzeitig ist aber auch der Konkurrenzdruck für die Anbieter höher. Wenn die Serviceleistung unzufriedenstellend ist, wechselst du einfach zum nächsten Anbieter mit einem besseren Angebot. Das Produkt selbst ist häufig nicht nur an einen Anbieter gebunden.

Auch für den Anbieter gibt es Vorteile, denn die Einnahmen sind regelmäßiger und weniger von Einzelkäufen abhängig. Auch die Kundenbindung ist generell höher als bei Einzelkäufen. So lassen sich Preise einfacher kalkulieren.

Pay Per Use im Mobilfunk

Auch im Mobilfunk ist Pay Per Use sehr üblich. Wertkartentarife können mittels Guthaben dann und so viel aufgeladen werden, wie du gerade benötigst. Ist das Guthaben erschöpft, gibt es keine weitere finanzielle Verpflichtung – es können dir keine weiteren Kosten entstehen. Ebenso entsprechen Tarife mit variabler Abrechnung, die keine Inklusivminuten haben, stark dem PPU-Prinzip. Hier wird nur bezahlt, was man verbraucht. Dies lohnt sich besonders für Menschen, die ihr Handy nur selten nutzen.

Pay-Per-Use: Software, Filme, Autos

Dabei ist das Bezahlmodell nicht nur auf Onlinedienste und Mobilfunk beschränkt. Auch in anderen Wirtschaftszweigen springt man auf das Abo-Modell auf. So gibt es nun zum Beispiel vermehrt Carsharing, bei dem ein Auto nach Benutzung bezahlt wird. Man muss kein eigenes kaufen und sich auch nicht um die Instandhaltung kümmern, hat aber stets eines in der passenden Größe zur Verfügung. Auch in der Industrie setzt man mittlerweile auch auf Leihmaschinen und Leihpersonal.

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Häufige Fragen zum Thema Pay Per Use

Pay Per Use („Bezahlen nach Benutzung“, PPU) ist eine Verrechnungsmethode. Diese wird vor allem bei Software, Online-Bibliotheken und Streaming genutzt. Dabei gibt es verschiedene Versionen, die Abrechnung kann nach Nutzungsdauer, einer festgelegten Zeit oder nach Verbrauch erfolgen. PPU wird auch als Subscription Model („Abo-Lösung“) bezeichnet.

Sowohl bei Streaminganbietern wie Netflix, als auch bei vielen Softwareangeboten und Verlagen ist Pay Per Use mittlerweile üblich.Es wird dabei kein Produkt, sondern eigentlich eine Dienstleistung beziehungsweise die Möglichkeit auf den Zugriff verkauft.

Der Vorteil für den Nutzer ist, dass er sich weder Software noch Tonträger kaufen muss, und dennoch immer die aktuellste Version genießen kann. So entstehen keine Anschaffungskosten. Je nach Bedarf können Nutzerrechte erweitert oder eingeschränkt werden. Durch flexible Tarifmodelle kannst du daher stets die Nutzungsversion wählen, die deinen Bedürfnissen entspricht. Auch müssen weder Software noch Artikel auf den Computer geladen oder installiert werden, da alle Informationen in der Cloud gespeichert bleiben. Damit bleiben alle Daten auch von verschiedenen Geräten aus zugreifbar.

Für einen gut funktionieren Dienst zahlt man gern, denn alle zeit- und nervenaufreibenden Tätigkeiten werden von Spezialisten und dem Kundenservice übernommen. Gleichzeitig ist aber auch der Konkurrenzdruck für die Anbieter höher. Wenn die Serviceleistung unzufriedenstellend ist, wechselst du einfach zum nächsten Anbieter mit einem besseren Angebot. Das Produkt selbst ist häufig nicht nur an einen Anbieter gebunden.

Nein, PPU ist auf für Streaminganbieter und Verlage üblich. Generell ist das Bezahlmodell aber nicht nur auf Onlinedienste beschränkt. Auch in anderen Wirtschaftszweigen springt man auf das Abo-Modell auf. So gibt es nun zum Beispiel vermehrt Carsharing, bei dem ein Auto nach Benutzung bezahlt wird. Man muss kein eigenes kaufen und sich auch nicht um die Instandhaltung kümmern, hat aber stets eines in der passenden Größe zur Verfügung. Auch in der Industrie setzt man mittlerweile auch auf Leihmaschinen und Leihpersonal.