GSM (2G)

Das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications, zuvor: Groupe Spécial Mobile, zu Deutsch: Globales System für Mobilkommunikation, Sondergruppe Mobilfunk) wurde bereits 1990 eingesetzt. Es löste die analogen Systeme ab und ist der weltweit verbreitetste Mobilfunk-Standard. GSM war damit der erste Standard der sogenannten zweiten Generation von Übertragungstechniken – dem 2G-Netz.

Auch die Übertragungstechniken GPRS und EDGE zählen zur zweiten Generation des GSM-Netzes, und werden daher auch 2G-Internet genannt. GPRS (General Packet Radio Service, zu Deutsch: Allgemeiner paketorientierter Funkdienst) machte es möglich von unterwegs ins Internet einzusteigen, wenn auch nur langsam mit einer Datenrate bis zu 55 kBit/s. Es wurde im Jahr 1999 eingeführt und 2001 weltweit eröffnet. Erfinder des GPRS sind Bernhard Walke und Peter Decker.

Mit EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution, zu Deutsch: Erhöhte Datenrate für GSM Entwicklung) konnten höhere Bandbreiten genutzt und eine Datenrate von bis zu 220 kBit/s erreicht werden.

Die Weiterentwicklung des 2G-Internets besteht aus dem 3G-Internet mit UMTS.

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Häufige Fragen zum Thema GSM (2G)

Mit dem GPRS-Übertragungsstandard war erstmals echter Internetzugang von unterwegs möglich.

Da sowohl GPRS und EDGE zur zweiten Generation des GSM-Netzes gehören, die die alten analogen Netze ablösten, spricht man vom 2G-Internet.

Das 2G-Internet war im Verhältnis zu heute sehr langsam. Datenraten von 55kBit/s waren mit GPRS möglich, mit EDGE bis zu 220kBit/s.