weiße Flecken

Gebiete ohne Internet und Handyempfang werden oft als „weiße Flecken“ bezeichnet. Nicht nur beim Handyempfang, auch für andere Infrastrukturen wird dieser Begriff verwendet.

Dabei handelt es sich um eine Übertragung aus der Zeit der Weltentdeckung, als auf den Landkarten nicht bekannte Gebiete leer gelassen wurden. Bis ins 19. Jahrhundert waren Teile der Polarregionen und einige Gebiete Afrikas und Südamerikas zum Teil unerforscht. Seit den Aufnahmen durch Flugzeuge und Satelliten, ist die Erdoberfläche aber bekannt und Landkarten haben keine weißen Flecken mehr. Im übertragenen Sinn wird der „weiße Fleck“ aber auch noch für unbekannte Forschungsgebiete verwendet.

Kein Netz

Vor allem Gebiete, die keinen Netzausbau haben und auch in Zukunft nicht damit versorgt werden, werden als weiße Flecken bezeichnet. Damit werden sie häufig von Ausbaugebieten und versorgten Gebieten unterschieden.

Kein Breitband

Gebiete ohne Breitbandinternet oder Mobilfunk gelten als weiße Flecken. Diese gibt es vor allem deswegen, weil der Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur vor allem nach marktwirtschaftlichen Kriterien erfolgt: Da wo es mehr zahlende Kunden gibt, wird schneller ausgebaut.

Der Breitbandausbau soll aber die digitale Kluft zwischen dem urbanen und dem ländlichen Raum schließen. Dies ist besonders für die Wettbewerbsfähigkeit kleiner, ländlicher Unternehmen wichtig, aber auch für die Lebensqualität am Land. Mit der Breitbandmilliarde sollen weiße Flecken daher möglichst beseitigt werden.

Dies ist gar nicht so einfach, denn topografisch ist Österreich ein schwieriges Land. Gerade der alpine Bereich ist nur schwer zu versorgen. Hier gibt es nicht nur Schwierigkeiten Leitungen verlegen zu können, auch die Anbindung über Funk ist häufig kompliziert.

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Häufige Fragen zum Thema weiße Flecken

2013 wurde in Österreich die „Breitbandmilliarde“ beschlossen, um in Österreich die Versorgung der Bevölkerung mit Breitbandinternet von mindestens 25 Mbit/s zu gewährleisten. Dabei wurden die Ziele so gesteckt, dass ein Ausbau schrittweise erfolgt. Bis 2025 sollen nicht nur die Ballungsräume, sondern auch der ländliche Bereich an schnelles Breitbandinternet mit Glasfaserleitungen angeschlossen sein. Bis 2030 sollen auch die abgelegenen Regionen Zugang zu einer gigabitfähigen Leitung erhalten.

Mit der Coronakrise 2020 zeigte sich, wie wichtig Internet für den Erhalt von sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Leben ist. Ohne schnelles Internet kann dieses nicht aufrechterhalten werden. Zum Beispiel um den Kontakt mit Familie und Freunden über Videotelefonie zu halten, aber auch für Home Office und Videokonferenzen spielt es daher als kritische Infrastruktur eine wesentliche Rolle. Damit die vorhandenen Kapazitäten nicht an ihre Grenzen stoßen, ist der Ausbau zum Gigabit-Internet so wichtig.

Gebiete ohne Internet und Handyempfang werden oft als „weiße Flecken“ bezeichnet. Nicht nur beim Handyempfang, auch für andere Infrastrukturen wird dieser Begriff verwendet.

Vor allem Gebiete, die keinen Netzausbau haben und auch in Zukunft nicht damit versorgt werden, werden als weiße Flecken bezeichnet. Damit werden sie häufig von Ausbaugebieten und versorgten Gebieten unterschieden.

Dabei handelt es sich um eine Übertragung aus der Zeit der Weltentdeckung, als auf den Landkarten nicht bekannte Gebiete leer gelassen wurden. Bis ins 19. Jahrhundert waren Teile der Polarregionen und einige Gebiete Afrikas zum Teil unerforscht. Seit den Aufnahmen durch Flugzeuge und Satelliten, ist die Erdoberfläche aber bekannt und Landkarten haben keine weißen Flecken mehr. Im übertragenen Sinn wird der „weiße Fleck“ aber auch noch für unbekannte Forschungsgebiete verwendet.

Gebiete ohne Breitbandinternet oder Mobilfunk gelten als weiße Flecken. Diese gibt es vor allem deswegen, weil der Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur vor allem nach marktwirtschaftlichen Kriterien erfolgt: Da wo es mehr zahlende Kunden gibt, wird schneller ausgebaut.

Der Netzausbau soll aber die digitale Kluft zwischen dem urbanen und dem ländlichen Raum schließen. Dies ist besonders für die Wettbewerbsfähigkeit kleiner, ländlicher Unternehmen wichtig, aber auch für die Lebensqualität am Land. Mit der Breitbandmilliarde sollen weiße Flecken daher möglichst beseitigt werden.

Dies ist gar nicht so einfach, denn topografisch ist Österreich ein schwieriges Land. Gerade der alpine Bereich ist nur schwer zu versorgen. Hier gibt es nicht nur Schwierigkeiten Leitungen verlegen zu können, auch die Anbindung über Funk ist häufig kompliziert.