9 Tipps fürs Home Office Internet

Das Arbeiten von zu Hause aus wird nicht erst seit Corona immer häufiger. Kein Wunder, so spart man sich als Arbeitnehmer die Zeit für den Arbeitsweg, trinkt den Lieblingskaffee zu Hause und kann das Radio laut aufdrehen. Doch ohne passendes Internet stockt die Videoverbindung und der Server kann nicht erreicht werden. Damit dich der Chef deswegen nicht wieder zurück ins Büro holt, geben wir dir die besten neun Tipps für schnelles Home Office und problemloses Home Schooling.

1. Wieviel Mbit/s im HomeOffice und für Distance Learning?

Der goldene Tipp – denn wenn es da hapert, dann kannst du gleich einpacken und ins Büro fahren: Für eine gute und stabile Verbindung im Homeoffice solltest du eine Verbindung mit mindestens 40 bis 75 Mbit/s für dich bereit haben. So kannst du über Zoom an Videokonferenzen teilnehmen, ohne dass Bild und Ton kippen. Solltest du besonders viel Datenuploads und -downloads haben, dürfen es ruhig auch mehr sein. 👍

Doch Achtung! Dies gilt nur, wenn du die Verbindung für dich alleine zur Verfügung hast. Nutzt gleichzeitig jemand das Netz für Streaming, Videotelefonie oder ähnliches – dann reicht die Kapazität oft nicht. Je mehr Leute einen Internetanschluss gemeinsam nutzen, desto größer muss die Bandbreite sein, damit jeder genug zur Verfügung hat.

Wenn du das Internet mit deinem Partner teilst, der auch im Home Office arbeitet, dann solltet ihr gemeinsam eher 60 bis 100 Mbit/s nehmen. Hast du deine Kinder zu Hause, die streamen, online spielen oder die Schule per Distance Learning oder Fernunterricht wahrnehmen, solltest du auch hier pro Nutzer rund 20 bis 40 Mbit/s dazurechnen.

Das gilt natürlich nur für die gleichzeitige Nutzung. Zum Beispiel: Wenn du das Home Office in der Nacht und deine zwei Kinder die Home Schooling am Vormittag nutzen, dann werden gemeinsam rund 60 Mbit/s auch reichen. Willst du am Vormittag Serien streamen, braucht ihr gemeinsam eher ab 80 – 100 Mbit/s. Den besten und günstigsten Tarif für Internet für Zuhause findest du hier in unserem Tarifvergleich auf tarife.at.

2. Festnetz oder Mobilfunk – was ist besser? 📡

Prinzipiell ist Festnetz stabiler als Mobilfunk – allerdings nur, wenn dieses vor Ort auch wirklich bestens ausgebaut ist. Wenn du direkt an einer Glasfaserleitung wohnst, kannst du von ultraschnellem DSL (Telefonleitung)- und Kabelinternet profitieren. Hier ist das Festnetz die schnellere Option. Wenn es hingegen nur eine alte, schwache Leitung vor Ort gibt, bist du mit Mobilfunk definitiv besser beraten.

Hier lohnt es sich für dich in unserer SpeedMap den direkten Vergleich anzusehen. Wir vergleichen Mobilfunk, Kabel und DSL beim jeweiligen Netzanbieter. Wenn ein bestimmtes Netz bei dir keinen guten Empfang hat, dann kannst du dieses gleich ausschließen.

Achtung, nicht jeder Anbieter ist gleichzeitig auch ein Netzanbieter. Welcher Mobilfunker in welchem Netz tätig ist, kannst du entweder in unserem Ratgeber Welcher Mobilfunkanbieter ist in welchem Netz? nachlesen. Du siehst sie aber auch in unserem Tarifvergleich immer ihrem Netzanbieter zugeordnet. So kannst du auch ohne langes Nachlesen auf einen Blick sehen, wer in welchem Netz operiert.

Außerdem kannst du direkt im Tarifvergleich auf tarife.at im Reiter „Mein Standort“ deine Adresse eingeben. Keine Sorge, wir speichern sie nicht, sondern zeigen dir nur die geschätzte Geschwindigkeit, die du an deinem Standpunkt erreichen kannst. Wir errechnen diese aus rund einer Million Speedtest Messungen!

3. Fallback - Gibt es einen Plan B? 😱

Sinnvollerweise klärst du dies mit deinem Arbeitgeber ab, ob du eine sogenannte „Fallback Lösung“ benötigst. Das bedeutet, dass du ein zweites Internet zur Verfügung hast, das im Notfall verwendet werden kann.

Wenn du zum Beispiel ein kabelgebundenes Internet hast, und die Leitung ausfällt, ist es sinnvoll einen Internetwürfel als Ersatz zu haben. Wenn du bereits Mobilfunkinternet nutzt, und es kein Festnetz bei dir gibt, ist es sinnvoll den Ersatz in einem anderen Mobilfunknetz zu wählen. Dieses darf ruhig eine niedrigere Datenrate haben, denn es ist ja nur für den Notfall gedacht.

Wenn du Chef eines Betrieb bist, rechne dir aus, wieviel es kostet, wenn dein Mitarbeiter für einen oder mehrere Tage ausfällt. Oft kommt ein günstiges Internet dagegen wesentlich billiger.

4. Home Office Internet und Handy steuerlich absetzen 💸

Vergiss nicht, dass du die Kosten für das Home Office steuerlich absetzen kannst. Nicht nur das Arbeitszimmer, auch die Gebühren für dein Internet kannst du zu einem bestimmten Prozentsatz geltend machen.

Wenn du im Home Office dein privates Handy nun dienstlich nutzen musst, klär dies zuvor mit deinem Chef wegen des Datenschutzes rechtlich ab. Und auch hier gilt – diese Kosten kannst du dann steuerlich absetzen. 💰

5. Nicht krank in die Arbeit 🤒

Du bist nicht krank, aber fühlst dich nicht wohl, weil du vielleicht etwas ausbrütest? Auch in dem Fall ist Home Office praktisch. Wenn du dich im Lauf des Tages schlechter fühlst, hast du nicht mehr weit ins Bett. Wenn es dir aber besser geht, sparst du dir einen Krankenstandstag. Und deine Kollegen werden es dir auch danken, wenn du deine Viren zu Hause behältst.

6. Mach es dir gemütlich 😊

Sitzt du gut? 🪑 Das hat jetzt nicht unbedingt mit der Geschwindigkeit des Internets zu tun, sondern damit, dass du dich beim Arbeiten wohl fühlst. Idealerweise kannst du ein eigenes Arbeitszimmer nutzen, bei dem du einen angenehmen Sessel und einen Tisch in der richtigen Höhe hast. Wenn möglich in der Nähe eines Fensters, damit du auch gut durchlüften kannst. Das Licht sollte hell, aber nicht zu grell sein. Ein schönes Bild und eine Zimmerpflanze beruhigen nachweislich den Geist und schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Wenn du kein Arbeitszimmer hast, achte darauf, dass du zumindest eine Arbeitsecke oder einen eigenen Arbeitsbereich schaffst, den du sonst nicht nutzt. Nutze also lieber einen Schreibtisch, als den Laptop auf den Küchentisch zu stellen. Je besser du Arbeitsbereich und Freizeit trennst, desto besser. Wenn du auf sehr engem Raum lebst, dann räume zumindest den Laptop nach getaner Arbeit weg und lass ihn nicht herumstehen. Damit signalisierst du deiner Psyche nämlich sonst, dass du ständig arbeitest – und machst dir damit immensen Stress.

7. Zeiten im Home Office ⏲️

Idealerweise kannst du dir den Arbeitsalltag nach Hause mitnehmen. Im besten Fall arbeitest du zu den Zeiten, zu denen du im Büro auch arbeitest oder setzt dir fixe Zeiten. Wir sind alle Gewohnheitstiere und ein regelmäßiger Ablauf entstresst uns. Wenn du möglichst die gleichen Arbeitszeiten einhalten kannst, „programmierst“ du dein Gehirn darauf zur genau richtigen Zeit in Feierabendlaune zu geraten.

Das gilt auch für Pausen: Wenn du also zum Beispiel jeden Tag um 10.00 Kaffeepause im Büro machst, dann mach sie auch im Home Office.

Arbeitszeit ist Arbeitszeit – auch im Home Office. Wenn du dazwischen Online-Games spielst, deine Fenster putzt oder andere Dinge erledigst, wird deine Arbeitsleitung ins Hintertreffen geraten. (Es sei denn, du machst das im Büro auch immer. Dann beneiden wir dich gerade ein wenig – für die Online Games, nicht für das Fensterputzen.😉)

8. Kollegen sehen 🥰

Home Office kann einsam sein, vor allem wenn man alleine zu Hause sitzt. Bevor du anfängst mit der Zimmerpflanze zu reden, wie wäre es, wenn ihr euch einen regelmäßigen Videochat ausmacht? Dabei können alle möglichen Dinge besprochen werden, von den Terminen des Tages bis zur Nachfrage ob es allen gut geht. Der Vorteil ist, dass ihr den Kontakt nicht aus den Augen verliert.

Natürlich können Arbeitsleistung und Ziele auch in einer E-Mail formuliert sein. Aber dabei geht meist das zwischenmenschliche Element verloren. Ein tägliches oder zumindest regelmäßiges Gespräch hilft um die Orientierung zu bewahren und unterschiedliche Erwartungshaltungen zu vermeiden. 🤝

9. Bewegung im Home Office 🏃‍♂️

Auch wenn der Weg zur Kaffeemaschine zu Hause meist näher ist als im Büro: Nutz auch die kleinen Wege für Bewegung. Wenn du aufstehst, um eine Toilettenpause zu machen oder ein Wasser zu holen – schüttel dich gut aus und streck dich. Ein paar Kniebeugen, ein schnelles Stretching – im Gegensatz zum Büro sieht dich hier niemand. Oder aber du gehst nach dem Arbeitstag eine Runde laufen oder machst einen Spaziergang? Auch hier ist Regelmäßigkeit hilfreich, denn wenn du jeden Tag gleich abschließt, kannst du nach der Arbeit besser abschalten. Und das hast du dir definitiv verdient.

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Häufige Fragen

Für eine gute und stabile Verbindung im Homeoffice solltest du eine Verbindung mit mindestens 40 bis 75 Mbit/s für dich bereit haben. So kannst du über Zoom an Videokonferenzen teilnehmen, ohne dass Bild und Ton kippen. Solltest du besonders viel Datenuploads und -downloads haben, dürfen es ruhig auch mehr sein.

Doch Achtung! Dies gilt nur, wenn du die Verbindung für dich alleine zur Verfügung hast. Nutzt gleichzeitig jemand das Netz für Streaming, Videotelefonie oder ähnliches – dann reicht die Kapazität oft nicht. Je mehr Leute einen Internetanschluss gemeinsam nutzen, desto größer muss die Bandbreite sein, damit jeder genug zur Verfügung hat.

Wenn du das Internet mit deinem Partner teilst, der auch im Home Office arbeitet, dann solltet ihr gemeinsam eher 60 bis 100 Mbit/s nehmen. Hast du deine Kinder zu Hause, die streamen, online spielen oder die Schule per Distance Learning oder Fernunterricht wahrnehmen, solltest du auch hier pro Nutzer rund 20 bis 40 Mbit/s dazurechnen.

Das gilt natürlich nur für die gleichzeitige Nutzung. Zum Beispiel: Wenn du das Home Office in der Nacht und deine zwei Kinder die Home Schooling am Vormittag nutzen, dann werden gemeinsam rund 60 Mbit/s auch reichen. Willst du am Vormittag Serien streamen, braucht ihr gemeinsam eher ab 80 – 100 Mbit/s.

Den besten und günstigsten Tarif für Internet für Zuhause findest du hier in unserem Tarifvergleich auf tarife.at.

Prinzipiell ist Festnetz stabiler als Mobilfunk – allerdings nur, wenn dieses vor Ort auch wirklich bestens ausgebaut ist. Wenn du direkt an einer Glasfaserleitung wohnst, kannst du von ultraschnellem DSL (Telefonleitung)- und Kabelinternet profitieren. Hier ist das Festnetz die schnellere Option. Wenn es hingegen nur eine alte, schwache Leitung vor Ort gibt, bist du mit Mobilfunk definitiv besser beraten.

Hier lohnt es sich für dich in unserer SpeedMap den direkten Vergleich anzusehen. Wir vergleichen Mobilfunk, Kabel und DSL beim jeweiligen Netzanbieter. Wenn ein bestimmtes Netz bei dir keinen guten Empfang hat, dann kannst du dieses gleich ausschließen.

Achtung, nicht jeder Anbieter ist gleichzeitig auch ein Netzanbieter. Welcher Mobilfunker in welchem Netz tätig ist, kannst du entweder in unserem Ratgeber Welcher Mobilfunkanbieter ist in welchem Netz? nachlesen. Du siehst sie aber auch in unserem Tarifvergleich immer ihrem Netzanbieter zugeordnet. So kannst du auch ohne langes Nachlesen auf einen Blick sehen, wer in welchem Netz operiert.

Außerdem kannst du direkt im Tarifvergleich auf tarife.at im Reiter „Mein Standort“ deine Adresse eingeben. Keine Sorge, wir speichern sie nicht, sondern zeigen dir nur die geschätzte Geschwindigkeit, die du an deinem Standpunkt erreichen kannst. Wir errechnen diese aus rund einer Million Speedtest Messungen!

Idealerweise kannst du dir den Arbeitsalltag nach Hause mitnehmen. Im besten Fall arbeitest du zu den Zeiten, zu denen du im Büro auch arbeitest oder setzt dir fixe Zeiten. Wir sind alle Gewohnheitstiere und ein regelmäßiger Ablauf entstresst uns. Wenn du möglichst die gleichen Arbeitszeiten einhalten kannst, „programmierst“ du dein Gehirn darauf zur genau richtigen Zeit in Feierabendlaune zu geraten. Das gilt auch für Pausen: Wenn du also zum Beispiel jeden Tag um 10.00 Kaffeepause im Büro machst, dann mach sie auch im Home Office.

Arbeitszeit ist Arbeitszeit – auch im Home Office. Wenn du dazwischen Online-Games spielst, deine Fenster putzt oder andere Dinge erledigst, wird deine Arbeitsleitung ins Hintertreffen geraten. (Es sei denn, du machst das im Büro auch immer. Dann beneiden wir dich gerade ein wenig – für die Online Games, nicht das Fensterputzen.)

Home Office kann einsam sein, vor allem wenn man alleine zu Hause sitzt. Bevor du anfängst mit der Zimmerpflanze zu reden, wie wäre es, wenn ihr euch einen regelmäßigen Videochat ausmacht? Dabei können alle möglichen Dinge besprochen werden, von den Terminen des Tages bis zur Nachfrage ob es allen gut geht. Der Vorteil ist, dass ihr den Kontakt nicht aus den Augen verliert.

Natürlich können Arbeitsleistung und Ziele auch in einer E-Mail formuliert sein. Aber dabei geht meist das zwischenmenschliche Element verloren. Ein tägliches oder zumindest regelmäßiges Gespräch hilft um die Orientierung zu bewahren und unterschiedliche Erwartungshaltungen zu vermeiden.

Wichtig ist, dass die Bandbreite deines Internets es möglich macht, einen stabile Videocall zu halten, damit es nicht zu Abbrüchen und Jitter (Aussetzer) kommt.

Sinnvollerweise klärst du vorher mit deinem Arbeitgeber ab, ob du eine sogenannte „Fallback Lösung“ benötigst. Das bedeutet, dass du ein zweites Internet zur Verfügung hast, das im Notfall verwendet werden kann.

Wenn du zum Beispiel ein kabelgebundenes Internet hast, und die Leitung ausfällt, ist es sinnvoll einen Internetwürfel als Ersatz zu haben. Wenn du bereits Mobilfunkinternet nutzt, und es kein Festnetz bei dir gibt, ist es sinnvoll den Ersatz in einem anderen Mobilfunknetz zu wählen. Dieses darf ruhig eine niedrigere Datenrate haben, denn es ist ja nur für den Notfall gedacht.

Wenn du Chef eines Betrieb bist, rechne dir aus, wieviel es kostet, wenn dein Mitarbeiter für einen oder mehrere Tage ausfällt. Oft kommt ein günstiges Internet dagegen wesentlich billiger.

Home Office ist die Arbeit von Zuhause aus. Damit kannst du die Büroarbeit in den eigenen Wänden statt in der Firma erledigen. Während vor der Coronakrise von 2020 Home Office nur in den skandinavischen Ländern stark verbreitet war, hat es nun auch bei uns Eingang gefunden.

Home Office hat den Vorteil, dass du dir die Fahrzeit für den Weg sparst, aber auch, dass sich Familie und Arbeit oft leichter unter einen Hut bringen lassen. Häufig ist auch eine bessere Konzentration möglich, weil es zu Hause meist ruhiger als zum Beispiel in einem Großraumbüro ist. Home Office ermöglicht meist auch Arbeit im eigenen Rhythmus, mit weniger Ablenkung durch Kollegen.

Gleichzeitig drohen verdeckte Mehrarbeit, Vereinsamung durch soziale Isolation und Schwierigkeiten bei der Trennung von Berufs- und Privatleben. Am Positivesten wird es daher sowohl von Arbeitgebern, als auch Arbeitnehmern empfunden, wenn sich Home Office Phasen und Bürotage abwechseln.