Netiquette

Als Netiquette werden Benimmregeln im Internet bezeichnet. Es handelt sich um ein Kofferwort aus Net (für Internet) und Etiquette („Verhaltensregeln“).

Dabei handelt es sich nicht um festgelegte Regeln, sondern um allgemein üblich anerkanntes und respektvolles Verhalten. Im Grunde beschreibt es das gute Miteinander in Foren, Chatrooms oder anderen Kommunikationsebenen des Internets. Je nach Zielpublikum können die Regeln daher etwas angepasst sein, im Großen und Ganzen gibt es aber eine Übereinkunft.

In Chatrooms wird die Netiquette gelegentlich auch als Chatiquette bezeichnet. Die Bedeutung ist gleich.

Übliche Verhaltensregeln

Einige Benimmregeln finden sich in nahezu jeder Netiquette:

  • Du statt Sie: Auch wenn es in der echten Welt auch lockerer geworden ist, im Internet ist das Duzen sehr viel üblicher. Zum Beispiel in sozialen Netzwerken: Auf Facebook und in Chatrooms muss man fremden Menschen nicht unbedingt das Du-Wort anbieten. Hier ist es einfach generell üblich sich zu duzen – das heißt nicht, dass es an Respekt mangelt. Auch ist es üblich, von Jugendlichen und Kindern zurückgeduzt zu werden. Wir empfehlen aber nicht, dass man seinen Chef, den man im echten Leben siezt, per E-Mail plötzlich duzen sollte.

  • Kleinschreibung: Nicht zwingend vorgeschrieben, aber gerade in Chatrooms durchaus üblich ist es, dass alles klein geschrieben wird.

  • Netzsprache und Leet: Gängige Abkürzungen wie LOL (laughing out loud, „laut auflachen“) sind schneller getippt und üblich. Die häufigsten Abkürzungen lernt man schnell, und es ist normalerweise kein Problem nachzufragen, wenn man eine nicht kennt. Ein zweischneidiges Schwert ist Leetspeak, eine Schreibweise, die Buchstaben und ähnlich aussehende Zahlen mischt. Zum Beispiel erscheint dann tarife.at als t4r1f3.at oder ähnlich. Dies wird aber eher nur in Chats von Spielen gebraucht und ist in normalen Foren eher verpönt.

  • Satzzeichen: Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Ein Ausrufezeichen reicht, um seiner Empörung Luft zu machen. Es müssen nicht fünf sein. Auch ist es eher unschön jeden zweiten Satz mit drei Punkten zu beenden. Umgekehrt hilft es dem Leseverständnis, wenn welche gebraucht werden. Sonst kommt es leicht zu Missverständnissen.

  • NICHT SCHREIEN: Ein übermäßiger Gebrauch der Umschalt-Taste (Shift) wird nicht gern gesehen. Dies gilt als das Pendant zum Schreien und als sehr unhöflich. Wer ständig in Großbuchstaben schreibt, wird mitunter gefragt, ob seine Shift-Taste hängt oder auch als „Captain Capslock“ („Kapitän Großbuchstabe“) bezeichnet.

  • Respekt und Toleranz: Oft wird vergessen, dass am anderen Ende der Leitung auch ein Mensch sitzt. Diesen zu beleidigen oder gar zu bedrohen ist auch im Internet eine Straftat. Leider sehen wir keine Mimik und entmenschlichen Dialoge dadurch – aber Verhalten, das im echten Leben unangebracht ist, hat auch im Internet nichts verloren.

  • Rechtschreibung beachten: Eine häufig vergessene Regel, doch mitunter sehr wichtig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Sein Gegenüber zu verbessern, gilt aber als unfein.

  • Kein Spam: Ständige Wiederholungen sind ungern gesehen. Vor allem in Chatrooms gilt dies als sehr unhöflich einen Post oder gar Thread ständig neu zu posten.

Unhöflich: Die Netiquette brechen

Wer einmal einen Rechtschreibfehler macht, dem wird nicht gegrollt – das passiert schließlich den meisten. Aber ständiges rüpelhaftes Verhalten an den Tag zu legen, kann zu Konsequenzen führen. Zum einen weil das Internet nicht vergisst und Screenshots auch nach der Löschung eines Chats oder Fotos erhalten bleiben. Wer sich strafbar macht, kann auch angezeigt werden. Zum anderen können Forenbetreiber unerwünschte Nutzer auch sperren.

Rüpelhafte Nutzer, die gerne Streit vom Zaun brechen, werden im Internet häufig als Trolle bezeichnet. Am besten ist es diese zu ignorieren. „Don’t feed the troll“ („Bitte Trolle nicht füttern“) meint, dass es meist keinen Sinn hat, mit diesen Leuten zu verhandeln, weil es ihnen Spaß macht für Aufruhr zu sorgen und andere zu belästigen. Ignoriert man sie, fehlt ihnen die Aufmerksamkeit und man entzieht ihnen, wie trotzigen Kindern, die Grundlage.

Jetzt Handytarife finden!

tarife.at findet den besten Handytarif

Häufige Fragen zum Thema Netiquette

Als Netiquette werden Benimmregeln im Internet bezeichnet. Es handelt sich um ein Kofferwort aus Net (für Internet) und Etiquette („Verhaltensregeln“).

Dabei handelt es sich nicht um festgelegte Regeln, sondern um allgemein üblich anerkanntes und respektvolles Verhalten. Im Grunde beschreibt es das gute Miteinander in Foren, Chatrooms oder anderen Kommunikationsebenen des Internets. Je nach Zielpublikum können die Regeln daher etwas angepasst sein, im Großen und Ganzen gibt es aber eine Übereinkunft.

In Chatrooms wird die Netiquette gelegentlich auch als Chatiquette bezeichnet.

Einige Benimmregeln finden sich in nahezu jeder Netiquette:

  • Du statt Sie: Auch wenn es in der echten Welt auch lockerer geworden ist, im Internet ist das Duzen sehr viel üblicher. Zum Beispiel in sozialen Netzwerken: Auf Facebook und in Chatrooms muss man fremden Menschen nicht unbedingt das Du-Wort anbieten. Hier ist es einfach generell üblich sich zu duzen – das heißt nicht, dass es an Respekt mangelt. Auch ist es üblich, von Jugendlichen und Kindern zurückgeduzt zu werden. Wir empfehlen aber nicht, dass man seinen Chef, den man im echten Leben siezt, per E-Mail plötzlich duzen sollte.

  • Kleinschreibung: Nicht zwingend vorgeschrieben, aber gerade in Chatrooms durchaus üblich ist es, dass alles klein geschrieben wird.

  • Netzsprache und Leet: Gängige Abkürzungen wie LOL (laughing out loud, „laut auflachen“) sind schneller getippt und üblich. Die häufigsten Abkürzungen lernt man schnell, und es ist normalerweise kein Problem nachzufragen, wenn man eine nicht kennt. Auch üblich ist Leetspeak, eine Schreibweise, die Buchstaben und ähnlich aussehende Zahlen mischt. Zum Beispiel erscheint dann tarife.at als t4r1f3.at oder ähnlich. Dies wird aber eher nur in Chats von Spielen gebraucht. Beides ist aber nicht zwingend zu verwenden.

  • Satzzeichen: Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Ein Ausrufezeichen reicht, um seiner Empörung Luft zu machen. Es müssen nicht fünf sein. Auch ist es eher unschön jeden zweiten Satz mit drei Punkten zu beenden. Umgekehrt hilft es dem Leseverständnis, wenn welche gebraucht werden. Sonst kommt es leicht zu Missverständnissen.

  • NICHT SCHREIEN: Ein übermäßiger Gebrauch der Umschalt-Taste (Shift) wird nicht gern gesehen. Dies gilt als das Pendant zum Schreien und als sehr unhöflich. Wer ständig in Großbuchstaben schreibt, wird mitunter gefragt, ob seine Shift-Taste hängt oder auch als „Captain Capslock“ („Kapitän Großbuchstabe“) bezeichnet.

  • Respekt und Toleranz: Oft wird vergessen, dass am anderen Ende der Leitung auch ein Mensch sitzt. Diesen zu beleidigen oder gar zu bedrohen ist auch im Internet eine Straftat. Leider sehen wir keine Mimik und entmenschlichen Dialoge dadurch – aber Verhalten, das im echten Leben unangebracht ist, hat auch im Internet nichts verloren.

  • Rechtschreibung beachten: Eine häufig vergessene Regel, doch mitunter sehr wichtig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Sein Gegenüber zu verbessern, gilt aber als unfein.

  • Kein Spam: Ständige Wiederholungen sind ungern gesehen. Vor allem in Chatrooms gilt dies als sehr unhöflich einen Post oder gar Thread ständig neu zu posten.

Wer einmal einen Rechtschreibfehler macht, dem wird nicht gegrollt – das passiert schließlich den meisten. Aber ständiges rüpelhaftes Verhalten an den Tag zu legen, kann zu Konsequenzen führen. Zum einen weil das Internet nicht vergisst und Screenshots auch nach der Löschung eines Chats oder Fotos erhalten bleiben. Wer sich strafbar macht, kann auch angezeigt werden. Zum anderen können Forenbetreiber unerwünschte Nutzer auch sperren.

Rüpelhafte Nutzer, die gerne Streit vom Zaun brechen, werden im Internet häufig als Trolle bezeichnet. Am besten ist es diese zu ignorieren. „Don’t feed the troll“ („Bitte Trolle nicht füttern“) meint, dass es meist keinen Sinn hat, mit diesen Leuten zu verhandeln, weil es ihnen Spaß macht für Aufruhr zu sorgen und andere zu belästigen. Ignoriert man sie, fehlt ihnen die Aufmerksamkeit und man entzieht ihnen, wie trotzigen Kindern, die Grundlage.

Trolle sind Personen im Internet, die provozieren und einen Streit herbeiführen möchten. Diese verstoßen mit ihrem rüpelhaften Benehmen gegen die Netiquette. Üblicherweise werden bösartige Menschen im Internet als „Trolle“ bezeichnet. Der Begriff existiert seit 1990 und ist der Bezeichnung für der unfreundlichen Wesen der nordischen Mythologie entlehnt. Diese werden oft als gemein, hässlich und etwas dumm dargestellt.

Das ist höchst passend, denn tatsächlich sind laut einer Studie der Universität Stanford die Posts von Trollen sehr viel schlechter lesbar und von mangelhafter sprachlicher Qualität. Zumeist sind sie zudem beleidigend, sexistisch, homophob, rassistisch oder eine Kombination aus alledem.

Meist sind Trolle sadistisch veranlagt und wollen nur Aufmerksamkeit. Daher ist es am besten sie zu ignorieren. Der Satz „Don’t feed the troll.“ („Bitte Trolle nicht füttern.“) fällt in Foren meist – er meint, dass es meist keinen Sinn hat, mit diesen Leuten zu verhandeln, weil es ihnen Spaß macht für Aufruhr zu sorgen und andere zu belästigen. Ignoriert man sie, fehlt ihnen die Aufmerksamkeit und man entzieht ihnen, wie trotzigen Kindern, die Grundlage.

Statt des Satzes „Don’t feed the troll“ (auch in der Abkürzung DFTT zu finden), wird manchmal auch ein sogenannter „roter Hering“ in ASCII-Art gepostet, die Zeichen zum Erstellen eines Bildes nutzt. Der rote Hering sieht so aus: ><((((*>.

Auch dieser versteht sich als Aufforderung, den Troll nicht weiter „zu füttern“, das heißt auf seine Posts nicht einzugehen.