Google Pay nun auch in Österreich

Verfasst am 18.11.2020

Endlich gibt es Google Pay auch in Österreich. Zwar konnte man bei uns bereits damit zahlen, das Installieren der App war bei uns bislang aber nur über Umwege möglich.

Kontaktlos bezahlen

Google Pay ist ein Bezahldienst für Mobile Payment. Dabei muss das Smartphone nur wie die Kreditkarte oder Bankomatkarte an das Bezahlterminal gehalten werden. Abgebucht wird in wenigen Sekunden über NFC-Technik.

Es handelt sich dabei um kontaktloses Bezahlen. Eine PIN-Eingabe entfällt bei Beträgen unter 50 Euro. Nur wenn der Betrag 50 Euro übersteigt oder mindestens nach 5 Zahlungsvorgängen ohne Code, muss die PIN eingegeben werden.

Da man das Handy üblicherweise immer mithat, ist dies besonders praktisch. Denn so muss man nicht erst umständlich nach dem Geldbörserl suchen.

Google Pay und Mastercard

In Österreich bietet Mastercard den Service an. Voraussetzung ist allerdings ein Konto bei einem Dienst wie Fintechs N26, Revolut, Curve, Monese oder Viva Wallet. Große österreichische Banken unterstützen Google Pay aber leider vorerst nicht. Diese setzen stärker auf ihre eigenen Banking-Apps, die ebenfalls kontaktloses Mobile Payment bieten.

Wie funktioniert Google Pay?

Du musst sowohl über eine Mastercard verfügen, als auch ein Konto bei Fintechs N26, Revolut, Curve, Monese oder Viva Wallet besitzen. Öffne die jeweilige App des Kontos und hinterlege deine Mastercard. Danach wählst du die Option „Zu Google Pay hinzufügen“.

Nun muss du die NFC-Funktion auf deinem Smartphone aktivieren, schon kannst du kontaktlos bezahlen. Halte dein Smartphone an der Kassa dafür einfach an das Lesegerät. Du musst die App nicht extra öffnen und nicht einmal Internetverbindung haben. Die Karte ist verschlüsselt auf Betriebssystemebene deines Handys hinterlegt.

Andere Bezahldienste

Google Pay ist nicht allein auf dem Markt: Bereits im April 2019 startete Apple Pay in Österreich. Außerdem gibt es das besonders sichere und datengeschützte System BlueCode, das in Österreich gegründet wurde. Zudem gibt es auch Fitbit Pay, Garmin Pay und Swatch Pay.

Bei den Online-Banken sorgte Boon im August 2020 für Aufsehen. Der Dienst war Teil von Wirecard, die nach einem Skandal mit Verdacht auf Geldwäsche und Betrug Insolvenz anmelden mussten. Boon wurde daraufhin mit Oktober 2020 eingestellt.

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