Bluecode - Mobiles Bezahlen

Bluecode ist die Wallet-App eines paneuropĂ€ischen Unternehmens, das Mobile Payment ĂŒber Smartphone ermöglicht und ganz gezielt auf europĂ€ische Datensicherheit setzt. Ein Alleinstellungsmerkmal ist, dass hier auf das Sammeln von Daten verzichtet wird.

FĂŒr den Bezahlvorgang wird ein Barcode bzw. QR Code am Smartphone erstellt, der bei der Kassa eingescannt wird. ZusĂ€tzlich ist aber auch eine Übertragung per Bluetooth und NFC möglich, zum Beispiel bei der Zahlung bei einem Automaten.

Bluecode ist sowohl fĂŒr Apple als auch fĂŒr Android erhĂ€ltlich. FĂŒr iOS-Nutzer, bei denen die NFC-Nutzung durch Apple prinzipiell gesperrt ist, stellt es somit eine Ausweichmöglichkeit zu Apple Pay dar.

Verwendung von Bluecode

Nach der Registrierung in der App ist eine VerknĂŒpfung mit einem Bankkonto erforderlich. Diese generiert fĂŒr jeden Bezahlvorgang einen Code, der an der Kassa eingescannt wird. Beim Bezahlen wird ein Token, eine Art virtuelle Kontonummer generiert, die an die Bank fĂŒr die Zahlung ĂŒbermittelt wird. Der ganze Zahlungsablauf ist anonym, fĂŒr den HĂ€ndler ist nicht einsehbar, wer bezahlt hat. Auch Bluecode selbst hat diesbezĂŒglich keine Einsicht, erst in der Bank selbst kommen Zahlungscode und Nutzerkonto wieder zueinander. Durch die direkte VerknĂŒpfung zum Bankkonto kann aber sofort geprĂŒft werden, ob das Konto gedeckt und eine Abbuchung möglich ist.

Ein eigenes Leseterminal ist nicht erforderlich, der Dienst ist in die Software der Kassa integriert. FĂŒr kleinere HĂ€ndler, wie zum Beispiel einem Landwirt beim Ab-Hof-Verkauf, ist auch das Einscannen ĂŒber eine Handycam möglich.

Prinzipiell sind nur zehn Transaktionen pro Tag möglich, pro Stunde kann man bis zu vier Mal via Bluecode bezahlen. Jeder Code ist fĂŒr vier Minuten gĂŒltig. Sollte es gerade keine Internetverbindung geben, stehen zwei offline gespeicherte Codes zur VerfĂŒgung.

Gutscheine und Ausweise mit Bluecode

Auch Ausweise und Gutscheine können gespeichert werden, sodass Treuebons und Aktionen automatisch abgerechnet werden. Im Gegensatz zu anderen Apps, werden mit Bluecode aber keine zusÀtzlichen Daten gesammelt.

Sicherheit von Bluecode

Deine Bluecode-App ist durch Face ID, Fingerprint (Touch ID) oder Sicherheits-PIN geschĂŒtzt und kann nur von dir in Verbindung mit deinem MobilgerĂ€t genutzt werden. Die Bankdaten werden verschlĂŒsselt und erreichen auch nur in verschlĂŒsselter Form die Server in den Rechenzentren in Deutschland, die ĂŒber Sicherheits-Zertifikate verfĂŒgen.

Das Unternehmen setzt besonders auf die europÀischen Datenschutznormen und erhöhte Sicherheit, weil die Bankdaten nicht in der App gespeichert werden, sondern alleine bei der Bank verbleiben. Kritiker mahnen zu Vorsicht bei anderen Apps, da durch das Sammeln der Transaktionsdaten sehr genaue Kaufprofile erstellt werden können. Bluecode möchte diesem Datensammeln entgegenstehen.

Kosten durch Bluecode

Es entstehen dem Nutzer durch Bluecode keine Fix- oder Nebenkosten.

Akzeptanz von Bluecode - breite Basis

Die Akzeptanz von Bluecode ist hoch, so wird die App bei 85 % aller LebensmittelmĂ€rkte in Österreich (u.a. bei Billa, Bipa, Merkur, ADEG, Unimarkt und der Spar Österreich-Gruppe) angenommen. Auch in allen österreichischen Trafiken und bei anderen Bluecode-Partnern wie z. B. bei Felber) kann per Bluecode-App gezahlt werden. Bluecode-fĂ€hige Automaten sind mit Bluecode-Sticker gekennzeichnet.

Sowohl die Erste Bank/Sparkasse, Raiffeisen als auch die Hypo Tirol sind Partner. Mit anderen österreichischen Banken ist das System aber auch kompartibel.

Wer ist Bluecode?

2011 grĂŒndete Michael Suitner in Tirol die „Secure Payment Technologies GmbH“, 2012 erfolgte die MarkteinfĂŒhrung als Veropay. Daraus entwickelte sich die Blue Code International AG mit Sitz in der Schweiz. 2019 vereinte sich Bluecode mit sechs fĂŒhrenden europĂ€ischen Zahlungssystemen zur European Mobile Payment Systems Association (EMPSA). Gemeinsam wird am von der EuropĂ€ischen Zentralbank vehement geforderten Ziel gearbeitet, ein einheitliches, auf europĂ€ischen Standards basierenden und europaweit gĂŒltigen Systems fĂŒr mobiles Bezahlen zu schaffen. Das Projekt wurde durch viele europĂ€ische Programme gefördert, unter anderem mit dem Horizon 2020-Programm der EuropĂ€ischen Kommission. Es bestehen auch Kooperationen weltweit, zum Beispiel mit dem chinesischen Alipay.

Link zu Bluecode

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HĂ€ufige Fragen

Bei vielen österreichischen und deutschen LebensmittelmÀrkten ist Bluecode an der Kassa einsatzfÀhig, zum Beispiel bei der Rewe-Gruppe (Billa, Bipa, Merkur) Spar, Unimarkt, ADEG, Felber, Trafiken und anderen Bluecode-Partnern. Aber auch bei bluecodefÀhigen Automaten, die mit einem Bluecode-Sticker gekennzeichnet sind, ist eine Zahlung möglich.

Ja, Bluecode generiert fĂŒr jeden Bezahlvorgang einen Code, der an der Kassa eingescannt wird. Beim Bezahlen wird ein Token, eine Art virtuelle Kontonummer generiert, die an die Bank fĂŒr die Zahlung ĂŒbermittelt wird. Die Bluecode-App ist durch Face ID, Fingerprint (Touch ID) oder Sicherheits-PIN geschĂŒtzt und kann nur in Verbindung mit dem MobilgerĂ€t genutzt werden. Die Bankdaten werden verschlĂŒsselt und erreichen auch nur in verschlĂŒsselter Form die Server in den Rechenzentren in Deutschland, die ĂŒber Sicherheits-Zertifikate verfĂŒgen.

Gerade Bluecode setzt es sich zur Aufgabe keine Daten zu sammeln. Das Unternehmen setzt besonders auf die europÀischen Datenschutznormen und erhöhte Sicherheit, weil die Bankdaten nicht in der App gespeichert werden, sondern alleine bei der Bank verbleiben. Kritiker mahnen zu Vorsicht bei anderen Apps, da durch das Sammeln der Transaktionsdaten sehr genaue Kaufprofile erstellt werden können.

Ja, das ist bei allen Vertragspartnern möglich. SammelpÀsse, Ausweise und Gutscheine können gespeichert werden, sodass Treuebons und Aktionen automatisch abgerechnet werden.