Leerverrohrung

Leere Rohre ohne Verkabelung werden bei Neubauten eingebaut, damit eine spätere Verkabelung ohne Aufstemmen der Wände möglich ist. Auch bei Tiefbauarbeiten bei Straßen wird häufig zusätzlich eine Leerverrohrung verlegt, damit eine weitere Aufgrabung nicht notwendig wird. Dafür wird meist ein Rohr aus Kunststoff oder Metall verwendet, das dann zusätzlich auch einen Schutz gegen Feuchtigkeit oder mechanische Beanspruchung bietet.

Im Idealfall hat daher jeder Raum in einem Haus oder einer Wohnung eine Leerverrohrung, die später mit einem Kabel versehen werden kann. Zusätzlich dazu ist es auch möglich alte, leistungsschwache Kabel durch neue, stärkere Kabel zu tauschen, zum Beispiel können Kupferkabel dann durch Glasfaser ersetzt werden.
Um ein Einziehen der neuen Leitungen zu erleichtern, gibt es in jeder Leerverrohrung eine Feder. Das ist ein Zugdraht, der ermöglicht, das neue Kabel leichter durch die Leerverrohrung zu fädeln.

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Häufige Fragen zum Thema Leerverrohrung

Eine Leerverrohrung ermöglicht die nachträgliche Verlegung von Kabeln ohne größeren Aufwand.

Eine Feder ist der Zugdraht, der es leichter macht ein neues Kabel durch die Leerverrohrung zu fädeln. Ohne Feder ist das schwer bis unmöglich, weil sich das Kabel sonst in den Windungen verhakt.

Ja, das ist möglich. Doch aufgepasst: Das alte Kabel darf dafür nicht einfach herausgezogen werden. Es kann als Feder, das heißt als Zugdraht, dienen. Ohne Feder ist das Einfädeln der neuen Leitung durch die Leerverrohrung mühsam bis unmöglich, weil sich das Kabel leicht in den Windungen verhakt.