Startschuss für PIA 2030

verfasst am 5.3.2021
Startschuss für PIA 2030

Heute fiel der Startschuss für die neugeschaffene Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030, kurz PIA 2030. Diese soll die Kommunikation zwischen den offiziellen Stellen und Netzanbietern verbessern und für rascheren Breitbandausbau sorgen.

Um die fortschreitende Digitalisierung gewährleisten zu können, wurde beim Breitbandgipfel am 5. März 2021 in Wien die neue Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030 vorgestellt. Damit Home Office, Videotelefonie und Streaming auch in Zukunft funktionieren, müssen die digitalen Infrastrukturen ausgebaut werden.

Der rasche und effektive Ausbau der Breitbandinfrastruktur mit fester und mobiler Technologie ist essentiell. Wir wollen Österreich bis 2030 flächendeckend mit festen und mobilen Gigabit-Anschlüssen versorgen.

Elisabeth Köstinger
Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Für den heutigen Breibandgipfel wurden die Vertreter von Ländern, Gemeinden, Wirtschaftskammer und Telekom-Unternehmen an einen Tisch zusammengeholt, um das gemeinsam festgelegte Tempo für den Breitband-Ausbau in Österreich zu erhöhen.

Dies soll vor allem durch die neugeschaffene „Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030“ – kurz „PIA 2030“ ermöglich werden. Diese soll das Zusammenspiel von Bund, Ländern, Gemeinden, Städten, Bürgern, Behörden und dem privaten Sektor bestmöglich als Task-Force aller relevanten Stakeholder zu koordinieren. Zusätzlich arbeitet PIA 2030 auch mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, der Regulierungsbehörde RTR und der Förderagentur FFG zusammen.

Netzbetreiber begrüßen Plattform

Eine starke Breitbandallianz ist nur mit den Telekommunikationsanbietern möglich. Diese sind mit der Vergabe der 5G-Frequenzen aktiv zum Ausbau verpflichtet worden und hielten die Netze auch trotz unvorhergesehener starker Belastung durch Corona aufrecht.

Digitale Dienstleistungen waren daher noch nie so wichtig wie heute, daher unterstützen wir diese Initiative mit großer Freude. Gerade beim 5G-Ausbau braucht es rasche Unterstützung. Beim Festnetzausbau haben wir bereits ein neues Investitionsprogramm gestartet und können bis Jahresende 1,5 Millionen Haushalte und Betriebe in all unseren Glasfaserkabelnetzen in Österreich mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgen.

Andreas Bierwirth
CEO Magenta Telekom

In ganz Österreich sind sehr viele Breitbandanbieter mit und ohne eigener Infrastruktur tätig. Dabei liegt die Verfügbarkeit von Breitbandinternet zwischen 88 und 99 Prozent. Spitzenplatz belegt Tirol mit den 126 passiven Open-Access Glasfasernetzen der Gemeinden, gefolgt von Oberösterreich und Niederösterreich.

Ich begrüße die neue Dialog-Plattform und dass die vor rund zwei Jahren von der Bundesregierung beschlossene 5G Strategie jetzt endlich umgesetzt wird.

Rudolf Schrefl
CEO Drei

Vor allem in Hinsicht auf die neue Telekommunikationsnovelle (TKG 2020) scheint der Diskurs für investitionsfreundliche Rahmenbedingungen besonders wichtig. Nun darf auf eine glücklichere und positivere Kommunikation gehofft werden. Wir berichteten bereits über die Sorgen im Digitalisierungrennen.

Wir unterstützen das Breitbandziel der Bundesregierung mir unseren Investitionen und Ausbauaktivitäten. So schaffen wir die Basis für die Digitalisierung und stärken den Wirtschaftsstandort Österreich.

Marcus Grausam
CEO A1 Telekom Austria

Wirtschaftsstütze Internet

Gerade die Coronakrise hat die Wichtigkeit von stabilen Internetleitungen bewiesen. Nun hofft man durch die Plattform auf eine verbesserte Kommunikation und beschleunigten Ausbau von Glasfaser.

Der weitere Breitbandausbau in Österreich muss Priorität haben, denn nur dann können wir die Chancen der Digitalisierung auch in ländlichen Regionen nutzen, die dort ansässigen Unternehmen stärken und den Menschen vor Ort Zukunftsperspektiven bieten.

Barbara Eibinger-Miedl
Landesrätin in der Steiermark

Die ersten Themen werden vor allem der 5G-Ausbau und das Suchen von Optionen für Entbürokratisierung beim Breitbandausbau betreffen. Dies soll nicht nur für Privatpersonen einen besseren Zugang zum Internet gewähren, sondern auch die Wirtschaft vor allem in abgelegenen Regionen unterstützen.

Aus Sicht der Wirtschaft ist eine Beschleunigung des Breitbandausbaus wesentlich, denn die digitale Infrastruktur ist das Rückgrat für den Erfolg im Digitalzeitalter, vom Bregenzer Wald bis zum Marchfeld, von künstlicher Intelligenz bis zu innovativen E-Services.

Mariana Kühnel
stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

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Über den Autor
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.