Telefonwertkarte

Eine Telefonwertkarte ist eine Guthabenkarte für das Telefonieren von öffentlichen Telefonen ("Telefonzelle“). In Österreich wurden sie durch die Post beziehungsweise Telekom Austria ab 1981 bis 2002 verkauft. Offiziell wurden sie bei uns stets als Telefonwertkarten bezeichnet und erst 2016 abgeschafft. In Deutschland werden sie Telefonkarte, in der Schweiz Taxcard genannt.

Ähnlich wie Briefmarken zeigen auch Telefonwertkarten häufig Motive. Manche sind sogar Raritäten und in Sammlerkreisen hoch begehrt.

Um sie zu verwenden muss man die Karte in den vorhergesehenen Schlitz des Telefonapparates stecken. Der Apparat zählt herunter und markiert die Karte. Zum Teil war dieses System daher sehr einfach auszutricksen, man musste die Markierung lediglich übermalen.

Telefonieren mit Schilling-Wertkarten

Mit der Euroumstellung endete die Ära der Telefonwertkarten in Österreich. Auch wenn heute keine Telefonwertkarten mehr erhältlich sind, gibt es trotzdem noch rund 450 Telefonzellen mit Wertkartentelefonen in ganz Österreich.

Die A1 Telekom Austria ist laut Universaldienstverordnung zu Telefonzellen immer noch verpflichtet – ob es sich dabei aber um Münz- oder Wertkartentelefone handelt, ist nicht geregelt. Heute dienen die alten Wertkartentelefone praktisch nur noch als Notrufstellen und warten auf eine Revitalisierung oder ihren Abbau. Wer aber noch eine alte Wertkarte hat, kann sie dort aber durchaus noch verwenden.

Keine Euro-Umstellung

Wegen der Umstellung zum Euro gab es zwar Wertkarten, die Europreise aufgedruckt hatten: So stand auf den 50-Schilling-Wertkarten zuletzt zusätzlich 3,64 Euro, auf den 100-Schilling-Wertkarten 7,28 Euro.

Die Displays der Telefone wurden aber nicht mehr geändert. Sie zeigen bis heute die alten Schilling-Werteinheiten an. Dies war unter anderem ein Grund für die Aufgabe der Telefonwertkarten – die Umstellung aller Apparate zum Euro wäre sehr teuer gekommen. Gleichzeitig setzten sich Handys zur Jahrtausendwende stark durch und öffentliche Telefone verloren an Bedeutung.

Jetzt Handytarife finden!

tarife.at findet den besten Handytarif

Häufige Fragen zum Thema Telefonwertkarte

Die Telefonzelle oder das Telefonhäuschen ist eine kleine Kabine mit etwa einem Quadratmeter Grundfläche. Darin befindet sich ein Telefonapparat. Um ihn zu benutzen, kann man entweder mit Münzgeld, Bankomatkarte oder einer Telefonkarte bezahlen. Eine Ausnahme dazu sind Notfallnummern: Diese können stets kostenlos von jeder Telefonzelle aus angerufen werden.

1999 waren noch rund 14.000 Telefonzellen in Österreich in Betrieb. Heute sind es weit weniger, doch aus Gründen der Geheimhaltung nennt weder die Telekom Austria noch die RTR genaue Zahlen. Zumindest an touristischen Punkten, in Spitälern und Gemeindeämtern und in fast jeder Gemeinde steht aber noch eine Telefonzelle.

Eine Telefonwertkarte ist eine Guthabenkarte für das Telefonieren von öffentlichen Telefonen. In Österreich wurden sie durch die Post beziehungsweise Telekom Austria ab 1981 bis 2002 verkauft. Offiziell wurden sie bei uns stets als Telefonwertkarten bezeichnet und erst 2016 abgeschafft. In Deutschland werden sie Telefonkarte, in der Schweiz Taxcard genannt.

Um sie zu verwenden muss man die Karte in den vorhergesehenen Schlitz des Telefonapparates stecken. Der Apparat zählt herunter und markiert die Karte. Zum Teil war dieses System daher sehr einfach auszutricksen, man musste die Markierung lediglich übermalen.

Ja, die gibt es. Auch wenn heute keine Telefonwertkarten mehr erhältlich sind, gibt es trotzdem noch rund 450 Telefonzellen mit Wertkartentelefonen in ganz Österreich.

Die A1 Telekom Austria ist laut Universaldienstverordnung zu Telefonzellen immer noch verpflichtet – ob es sich dabei aber um Münz- oder Wertkartentelefone handelt, ist nicht geregelt. Heute dienen die alten Wertkartentelefone praktisch nur noch als Notrufstellen und warten auf eine Revitalisierung oder ihren Abbau. Wer aber noch eine alte Wertkarte hat, kann sie dort aber durchaus noch verwenden.