Automatische Anpassung von kürzerer Gültigkeit

Verfasst am 7.1.2019

Fragt man Herr und Frau Österreicher, wie oft ihr Mobilfunktarif abgerechnet wird, lautet die Antwort wohl: 1x im Monat. Das klingt vernünftig, schließlich werben Mobilfunker auch immer mit monatlichen Preisen. In der Praxis war es bislang meistens tatsächlich so: Vertragstarife werden einmal im Monat abgerechnet, Wertkarten alle 30 Tage. Daraus ergibt sich bereits eine kleine Differenz: Bei einem Jahr mit 365 Tagen hat ein Monat im Schnitt 30,4 Tage – Kunden von Wertkarten sind daher meistens ein bisschen schlechter gestellt, da sie häufiger abgerechnet werden.

Bislang betrug diese Differenz im Regelfall nur 0,4 Tage im Monat – aber immer häufiger werden Wertkarten sogar schon alle 4 Wochen, also nach 28 Tagen, neu abgerechnet. Dadurch ergibt sich, verglichen mit einer echten monatlichen Abrechnung, eine versteckte Preissteigerung von 8,5%.

Um diese für den Konsumenten nachteiligen, versteckten Preiserhöhungen zu berücksichtigen, normieren wir ab sofort alle Tarife auf 30,4 Tage. Gilt ein Tarif für weniger als 30,4 Tage, beinhaltet der Effektivpreis ab sofort einen Zuschlag, der als „Anpassung der Gültigkeitsdauer“ transparent dargestellt wird.

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