Bis zu 30% sparen: Handytarif Vergleich unterstützt ab sofort Datentarife

Verfasst am 13.4.2016

Bis vor wenigen Jahren noch war galt zumeist ein einfaches Prinzip: Mit dem Handy wird telefoniert, wer unterwegs ins Internet muss, nimmt ein Notebook mit Datenkarte. Entsprechend hat sich auch die Tariflandschaft daran orientiert, und unterscheidet in der Regel zwischen Sprach- und Datentarifen. Durch die regelmäßige Analyse der Berechnungen und des direkten Feedbacks unserer Besucher wurde allerdings immer klarer – diese Unterteilung ist nicht sonderlich zeitgemäß.

Der Trend geht in eine andere Richtung

Der Bedarf nach Minuten & SMS geht stark zurück, gleichzeitig steigt der Datenverbrauch drastisch an. Insbesondere Jüngere, die jegliche Kommunikation über Messenger wie WhatsApp & Co. durchführen, nutzen Freiminuten und SMS bestenfalls als "Plan B", oder um mit den Großeltern zu telefonieren. Fakt ist: Sie brauchen keine 1000 Freiminuten, sondern Gigabyte – und davon möglichst viel.

Neu entstandene MVNOs – etwa HoT, Spusu und Allianz-SIM, reagierten bereits auf diesen Trend und gruppieren ihre Tarife nicht mehr offensichtlich in "Sprache" und "Daten". Was viele Konsumenten nicht wissen: In der Regel kann ein Datentarif genauso zum Telefonieren und SMSen genutzt werden. Diese "Datentarife" werden zumeist ohne Freiminuten und SMS angeboten, bieten dafür deutlich höhere Datenvolumina – wer wirklich einmal telefonieren oder SMSen muss, wird einfach nach dem Verbrauch abgerechnet. Daraus haben wir eine schlüssige Konsequenz gezogen.

Ab sofort Datentarife im Handyvergleich

Ab sofort unterscheidet tarife.at nicht mehr zwischen "Sprach" und "Datentarifen" – auch wenn beide Vergleiche nach wie vor bestehen bleiben, greifen sie auf die selben Tarifdaten zurück. Zusätzlich wird für jeden Tarif abgespeichert, ob er für Telefonie und SMS freigeschaltet ist, oder ob er vom Anbieter dafür gesperrt ist. Bislang wurde nur ein kleiner Teil der Datentarife auch im Handytarife Vergleich genutzt. Einerseits sinkt dadurch unser Risiko von fehlerhaften Daten, da Tarife bislang doppelt geführt werden mussten; zudem können wir im Handytarife Vergleich ab sofort auch Datentarife berücksichtigen. Wer diese Tarife nicht inkludieren möchte, kann sie einfach über einen Schalter deaktivieren. Ersten Auswertungen zufolge können wir damit Tarife finden, die bis zu 30% günstiger sind als bisher und berechnen 40% mehr Tarifkombinationen als zuvor. Je höher der Datenverbrauch, desto größer ist auch die mögliche Ersparnis.

Selbstverständlich beachten die Vergleiche, ob Minuten und SMS vom Besucher gewünscht werden – wenn dem so ist, prüfen wir, ob der Tarif diese Leistung erfüllen kann, oder ob er aus verschiedenen Gründen gesperrt ist (etwa, weil der Tarif nicht für Telefonie freigegeben ist). Ausgeschlossen von der Berechnung werden "Internet für Zuhause" Tarife, die explizit nicht für die mobile Nutzung freigegeben sind.

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