DVB-S

DVB-S steht für Digital-Video-Broadcasting-Satellite, zu Deutsch also „digitales Satellitenfernsehen“. DVB-S2 ist der hochauflösende Nachfolgestandard zu DVB-S, der HD Auflösung überträgt. Diese Art der Signalübertragung ermöglicht dir Fernsehempfang via Satellit.

DVB gibt es in drei Versionen: DVB-S für Satellitenfernsehen, DVB-T für terrestrisches Fernsehen und DVB-C für das Kabelfernsehen. Nicht nur Fernsehen, auch Radiosignale werden damit übertragen.

Hochauflösendes Satellitenfernsehen

DVB-S2 Fernsehen ist die Weiterentwicklung der DVB-S Technik. Die Datenrate ist um bis zu 30 Prozent gesteigert. Das liegt an einem verbesserten Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren – und bringt dir ein schärferes Bild für HD Sender.

DVB-S hingegen wird schrittweise seit 2020 abgeschaltet.

Neue Satschüssel mit DVB-S2?

Hast du bereits eine SAT-Anlage vor Ort? Dann benötigst du keine neue für DVB-S2. Lediglich der Receiver oder dein Smart TV müssen DVB-S2 fähig sein. Die alte Schüssel, sowie die Verkabelung bleiben weiter nützbar.

Gratis Programmvielfalt plus Premiumsender

Der Vorteil am Satellitenfernsehen ist, dass keine Folgekosten anstehen. Sobald die SAT-Anlage steht, hast du Zugang zu rund 60 deutschsprachigen Programmen, die unverschlüsselt und daher gratis empfangbar sind.

Zusätzlich kannst du dich aber jederzeit auch für Pay TV entscheiden. Hier benötigst du eine Smartcard von einem PayTV Anbieter (etwa simpliTV oder HD-Austria), denn zahlungspflichtige Premiumsender sowie die ORF-Programme sind verschlüsselt. Die Smartcard steckst du entweder in deinen Fernseher oder in deinen Receiver. Je nach Bauart kann es sein, dass du ein CI+ Modul benötigst.

Achtung: Um ORF sehen zu können, benötigst du ein Modul, das IRDETO fähig ist. Solche findest du zum Beispiel bei Media Markt.

Du kannst dich aber auch stets umentscheiden und Premiumsender wieder kündigen. Free TV und der ORF bleiben dir trotzdem immer erhalten. Laufende Kosten entstehen dir dann keine.

Mehr zur Technik, Installation, den Kosten und den Sendeangeboten findest du in unserem Ratgeber Satellitenfernsehen.

( Artikel veröffentlicht: 04.11.2020 )

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.

Häufige Fragen zum Thema DVB-S

Nach den Anschaffungskosten entstehen keine weiteren monatlichen Ausgaben, wie zum Beispiel beim Kabelfernsehen. Eine Ausnahme ist PayTV (Bezahlfernsehen), wie zum Beispiel von Sky.


Mittels Satellit kannst Du rund 60 freie Programme empfangen.


DVB-S steht für Digital-Video-Broadcasting-Satellite, zu Deutsch also „digitales Satellitenfernsehen“. DVB-S2 ist der hochauflösende Nachfolgestandard zu DVB-S, der HD Auflösung überträgt. Diese Art der Signalübertragung ermöglicht Dir Fernsehempfang via Satellit.

DVB-S2 Fernsehen ist die Weiterentwicklung der DVB-S Technik. Die Datenrate ist um bis zu 30 Prozent gesteigert. Das liegt an einem verbesserten Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren – und bringt Dir ein schärferes Bild für HD Sender.

DVB-S hingegen wird schrittweise seit 2020 abgeschaltet.


Via Satellitenfernsehen empfängst Du Fernsehen aus dem Weltall – kein Spaß! Viele Fernsehsender senden ihr Programm über Satelliten. Diese kreisen in rund 35.786 Kilometern Höhe über dem Äquator. In dieser Höhe und Entfernung drehen sie sich mit der Erde so mit, dass sie aus unserer Sicht stets die gleiche Position behalten. So können sie uns stets das Signal übermitteln.


Ja, kannst Du. Du benötigst keine neue für DVB-S2. Lediglich der Receiver oder Dein Smart TV müssen DVB-S2fähig sein. Die alte Schüssel sowie die Verkabelung bleiben weiter nützbar.


Die Digitale Dividende sind die Frequenzbänder, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei wurden. Die digitale Ausstrahlung benötigt nur rund 20 bis 25 Prozent der Bandbreite eines Analogsignals bei gleicher Qualität. Daher wurden Frequenzbänder frei, die für weitere Programme verwendet werden konnten.

Teile des Frequenzbandes konnten auch für den Mobilfunk und daher für die Anbindung zum Breitbandinternet besonders im ländlichen Raum verwendet werden. Hiermit ist es möglich die Digitale Kluft zwischen Stadt und Land zu verringern.