RTR versteigerte Frequenzen für 2.300-MHz und 2.600-MHz-Band

verfasst am 13.4.2026
RTR versteigerte Frequenzen für 2.300-MHz und 2.600-MHz-Band

Alle drei Netzbetreiber A1, Magenta und Drei konnten sich bei der Auktion der Frequenzen für 2.600 MHz Bereiche sichern, Magenta auch für das 2.300 MHz-Band. Der Erlös lag bei 39,41 Mio. Euro und geht an die Republik Österreich.

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Die RTR hat Frequenzen aus den Bereichen 2.300 MHz (2 Blöcke) und 2.600 MHz (15 Blöcke), in Summe 190 MHz, versteigert:

  • A1 Telekom Austria: 2 x 25 MHz bei 2.600 MHz (FDD)
  • T-Mobile Austria (Magenta): 60 MHz bei 2.300 MHz (TDD) und 2 x 20 MHz bei 2.600 MHz (FDD)
  • Hutchison Drei Austria: 50 MHz bei 2.600 MHz (TDD) und 2 x 25 MHz bei 2.600 MHz (FDD)

Die RTR betont, dass es nicht um ein Erzielen eines Höchstpreises ging, sondern besonderes Augenmerk auf die Nutzung des Spektrums und den Ausbau durch die Netzbetreiber gelegt wurde. Bis 2036 müssen die Netzbetreiber je nach ersteigertem Block bis zu 2.000 Standorte versorgen. Die Auktionserlöse betrugen insgesamt 39.414.000 Euro. A1 erwarb 50 MHz zu 11.015.000 Euro, Magenta erwarb 100 MHz zu 13.184.000 Euro und Drei erwarb 100 MHz zu 15.215.000 Euro.

Kontinuität beim Band 2.600 MHz

Die Frequenzen im Bereich 2.600 MHz wurden erstmals bereits 2010 vergeben, die Nutzungsrechte laufen allerdings mit Ende des Jahres aus. A1, Magenta und Drei konnten sich nahezu jeweils wieder jene Frequenzen sichern, die sie auch bisher nutzten.

A1 hält nun 2 x 25 MHz, Magenta 2 x 20 MHz und Drei 2 x 25 MHz im 2.600-MHz-FDD-Band. Damit sollen bestehende Netzkapazitäten langfristig erhalten bleiben. Drei konnte im 2.600 MHz TDD Spektrum von 25 auf 50 MHz verdoppeln. A1 nutzt damit einen 25-MHz-TDD-Block weniger.

Man setzt auf Kontinuität, denn die Frequenzen können bis zu 30 Jahre genutzt werden. Je nach technischer Entwicklung endet die Laufzeit 2046, 2050 oder 2055.

Das neue Band 2.300 MHz

Der Bereich 2.300 MHz hingegen wurde erstmals vergeben. Dieses Band stand bisher noch nicht für die Mobilfunknutzung zur Verfügung.

Magenta konnte sich exklusiv 60 MHz sichern und ist damit der einzige Betreiber mit zusätzlichem neuem Spektrum aus dieser Auktion. Dies ist besonders für Ballungsräume interessant, da hier naturgemäß viele Nutzer:innen gleichzeitig im Netz sind und beim allgemeinen „Datenhunger“ diese Kapazitäten gebracht werden. Die neuen Frequenzen müssen aber erst ins Netz integriert und an den Standorten aktiviert werden. Die Rechte für das 2.300-MHz-Band laufen bis Ende 2050.

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist technische Redakteurin bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte, technische Begriffe in eine verständliche Sprache. Unterstützung bekommt die Technik-Liebhaberin von ihrem Büro-Hund, Herr Baron 🐶.