Information im Krisenfall: Zivilschutzapp ZIVA startet

verfasst am 7.9.2026
Information im Krisenfall: Zivilschutzapp ZIVA startet

Die Zivilschutzapp ZIVA startete heute offiziell. Sie zeigt Warnungen, Gefahrenanalyse und Vorsorgemaßnahmen im Krisenfall. Die App ist kostenlos und werbefrei für Android und iOS verfügbar.

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Der Österreichische Zivilschutzverband stellte die neue Zivilschutz-App ZIVA vor. Die App berücksichtigt zwölf Szenarien, wie etwa Hitzewelle, Sturm, Hochwasser, Erdbeben und Blackout und bietet nicht nur Alarmierung, sondern auch Informationen für den Krisenfall.

Szenarien und Checklisten

Im Bedarfsfall gibt es in einer App akute Warnmeldungen, klare Handlungsempfehlungen und vorbereitende Informationen geben soll. Besonders praktisch ist, dass man die Nutzung ganz stark personalisieren kann und gleichzeitig mehrere Standorte abonnieren. Dies ist wichtig für standortbezogene Risiken. So weiß man auch, ob zum Beispiel Hochwasser am Standort der Eltern droht, die am anderen Ende von Österreich wohnen.

Seit Mai war ZIVA im Testbetrieb, nun startet sie offiziell. Die App soll einzigartig sein, da sie erstmals Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnungen auf einer Plattform vereint.

Die Daten, die in der App verarbeitet werden, kommen maßgeblich von der Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (GeoSphere Austria), dem Warnsystem AT-Alert und dem Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria (HORA).

Mehr als 120 österreichische Partnerorganisationen waren an der Entwicklung der App beteiligt.

Beteiligt waren Bundesbehörden, darunter mehrere Ministerien, Fachabteilungen sowie GeoSphere Austria, ebenso wie Landesbehörden, also Katastrophenschutzabteilungen und Fachabteilungen aller Bundesländer. Aus dem Bereich der Einsatzorganisationen wirkten der Bundesfeuerwehrverband, das Rote Kreuz, der Samariterbund, die Johanniter, die Malteser und die Wasserrettung mit. Auch Wissenschaft und Forschung waren vertreten – unter anderem das DCNA, die BOKU Wien und die TU Wien. Darüber hinaus brachten Infrastruktur- und Versorgungspartner wie Wasser- und Abwasserverbände, Entsorgungsbetriebe, Verkehrsverbünde, APG und ASFINAG ihr Fachwissen ein. Behindertenorganisationen sorgten gemeinsam mit dem Entwicklungsteam für eine inklusive und barrierefreie Umsetzung.

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Über die Autorin
Geschrieben von Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Mag. Victoria Breitsprecher, MA
Victoria ist Spezialistin für Telekommunikation, Technik und Energie bei tarife.at. Sie bringt hochkomplizierte Begriffe in eine verständliche Sprache. Zusätzlich ist sie als Redakteurin auch strenge Hüterin der Datenbank.