Du glaubst den günstigsten Tarif zu haben, weil der Brief von Deinem Energieanbieter das so schreibt? Prüf besser in unserem Tarifrechner nach und spar Dir einige hundert Euro Energiekosten im Jahr.
Einmal jährlich sind die Energieanbieter gesetzlich verpflichtet, über die Produkte und eventuell günstigere Tarife zu informieren. Das bezieht sich aber immer nur auf die eigenen Tarife – nicht auf den Markt. Viele Kund:innen glauben daher irrtümlich, dass sie bereits den günstigsten Tarif hätten.
582 Euro Energiekosten weniger wäre möglich
Wir haben Energieanbieter-Briefe und die Tariflandschaft genau analysiert: Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom und 12.000 kWh Gas haben wir den als günstigsten bezeichneten Tarif eines Landesenergieversorgers im Osten Österreichs mit dem günstigsten Angebot am Markt verglichen (Preisstand: 07.11.2025).
Für Strom zahlt dieser Musterhaushalt satte 226 Euro im Jahr mehr als beim Bestpreisbieter. Bei Gas sind es sogar 356 Euro mehr als nötig. Das bedeutet die Familie würde beim günstigsten Energieanbieter insgesamt 582 Euro weniger pro Jahr zahlen.
Doch durch die jährliche Tarifinformation durch den Landesversorger glauben viele Haushalte irrtümlich bereits den besten Preis zu haben. So bleiben viele Kund:innen bei teuren Verträgen.
Regelmäßiges Prüfen und Wechseln bleibt die einzige wirksame Maßnahme
Die gesetzliche Informationspflicht läuft häufig ins Leere. Statt Transparenz zu schaffen, wiegen solche Briefe viele Kund:innen in falsche Sicherheit.
Die Preisdifferenzen zwischen Landes- und Alternativanbietern liegen in vielen Fällen im zweistelligen Prozentbereich. Gerade jetzt, zu Beginn der Heizsaison, lohnt es sich, die eigenen Energietarife zu prüfen. Ein Anbieterwechsel dauert nur wenige Minuten und kann sofort das Haushaltsbudget entlasten.